Pflicht erfüllt, aber nicht mit Kür belohnt

VfL Westercelle mit Sieg und Niederlage am letzten Wochenende

Westercelle. Wenn man so auf die Tabelle der Tischtennis Oberliga Nord-West schaut, kann die 1.Herren des VfL Westercelle durchaus zufrieden sein. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga vollzog man einen personellen Umbruch und wusste von vornherein, dass es sehr schwer werden würde in diesem Jahr die Klasse zu halten. Doch kurz vor Abschluss der Hinrunde rangieren die Schwarz-Gelben mit 8 Punkten auf der Habenseite auf Platz 7 der Tabelle und haben drei Punkte Vorsprung vor dem Relegations- (MTSV Eschershausen) und dem ersten Abstiegsplatz (SG Schwarz-Weiß Oldenburg). Auch der TSV Hagenburg auf Platz 6 hat nur einen Zähler mehr als der VfL.

Doch erst einmal zum Wochenende – auch wenn in zeitlich verkehrter Reihenfolge. Am Sonntag stieg das wichtige Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn SG Schwarz-Weiß Oldenburg um den ehemaligen Westerceller André Stang. Wie in fast allen Spielen war auch hier auf die Doppel Verlass. Lukas Brinkop und Andres Oetken kämpften sich in einem sehr engen Spiel am Ende etwas glücklich zum 3:2-Sieg über Benjamin Ohlrogge und Nico Schulz. Souverän gewann das Doppel 3 mit Christoph Bruns und Jannik Weber gegen Hendrik Z’dun und Heye Koepke. Lediglich Jonas Berglund und Laurids Wetzel mussten dem gegnerischen Spitzendoppel mit Stang und Johannes Schnabel zum Sieg gratulieren.

In den Einzeln ging es erfreulich weiter. Denn sowohl Brinkop mit einem starken 3:0 über Z’dun, Berglund mit einem 3:2 über Stang als auch Bruns souverän gegen Schulz erhöhten schnell auf 5:1. Als dann auch noch Oetken knapp im 5.Satz mit 11:9 gegen Ohlrogge gewann, sah alles nach einem hohen Heimsieg aus. Doch nun folgte Oldenburgs Stärke: Das untere Paarkreuz. In der gesamten Hinserie verloren Schnabel und Koepke zusammen nur drei Einzel und das sollte sich auch an diesem Tag nicht ändern. Weder Weber noch Wetzel gelang ein Satzgewinn. Doch postwenden konnten Brinkop und Berglund mit zwei weiteren Einzelerfolgen die Westerceller bereits zum Matchball spielen und es musste nur noch eingetütet werden. Mit 11:3 (Bruns gegen Ohlrogge) und 11:5 (Oetken gegen Schulz) sah es so aus, als würde es nur eine Frage der Zeit werden. Nach jeweiligen Satzausgleichen und den wieder folgenden Führungen waren beide Westerceller nur noch einen Satzgewinn vom Sieg entfernt. Während Ohlrogge immer variabler wurde und dadurch Bruns vor zu große Probleme stellte, erspielte sich Oetken in Satz 4 seine ersten Matchbälle. Doch sie blieben ungenutzt und beide Partien mussten in den Entscheidungssatz. Bruns verlor nach 6:4 endgültig den Faden und verlor mit 6:11. Zum Glück für die Westerceller ist Oetken im 5.Satz an diesem Wochenende nicht zu schlagen gewesen und sicherte den so wichtigen Sieg im 4-Punkte-Spiel.

„Super, dass Andres sein Spiel nach Hause gebracht hat. Aufgrund des bärenstarken unteren Paarkreuzes war die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ins Entscheidungsdoppel gegangen wäre. Gut, dass uns das erspart geblieben ist nach der 8:3-Führung!“ so ein zufriedener Captain Brinkop.

Die Kür des Wochenendes haben die Spieler am Samstag gegen Hannover 96 verpasst. Auch hier führten die Westerceller nach den Doppeln mit 2:1. In den ersten Einzeln hatte Berglund nur wenig Chancen gegen Richard Hoffmann und Brinkop ließ seine Chancen gegen den Iren Zak Wilson liegen. Die Siege von Bruns über Dominik Jonack, Oetken über Max Kulins (natürlich im 5.Satz) und Weber über Alexander Hage konnten aber zumindest die Halbzeitführung und die Hoffnung auf ein oder zwei Punktgewinne nähren. Doch in der zweiten Einzelrunde fehlten dann die Nerven. Brinkop hatte den ehemaligen Zweitligaspieler Hoffmann bei 2:1 und 9:6 am Rande einer Neiderlage. Eine strittige Entscheidung, die bei positiver Auslegung zum 10:6 für den Westerceller geführt hätte, blieb leider aus. Am Nebentisch spielte Wilson mit Berglund Katz und Maus und holte die Führung für die Hauptstädter. Trotz des Sieges von Oetken konnte keins der anderen drei Einzel gewonnen werden, wobei die Spiele von Bruns gegen Kulins und Weber gegen Mikael Hartstang in fünf Sätzen verloren gingen.

„Es war mehr drin. Aber da muss ich auch vorweggehen. Ich habe meine Chancen gegen Wilson nicht genutzt und gegen Hoffmann darf mich diese Entscheidung – die knapp und ärgerlich war, ich aber an sich akzeptiert habe und dies auch noch tue – nicht die nächsten Bälle beschäftigen. Dafür spiele ich schon zu lange. Es tut mir für meine Mannschaft leid, dass mir das so kurz vor dem Spielgewinn passiert ist“, so Brinkop.

Trotzdem kann man am Nadelberg zufrieden sein. Die Mannschaft ist intakt und funktioniert super zusammen. Mit insgesamt 19:11 Doppeln stellen die Westerceller die erfolgreichsten Doppel der gesamten Liga, sogar besser als die Spitzenteams SF Oesede, MTV Eintracht Bledeln und auch Hannover 96. Dabei blieben Brinkop und Oetken sogar in all ihren 10 Doppeln ungeschlagen, Bruns/Weber mussten sich nur zwei Mal geschlagen geben. Nun geht es erst einmal in die verdiente Winterpause und in die Regenerationsphase.

Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern, sei es durch das Unterstützen im Kantinenbereich, bei der Vorbereitung von Speisen und Getränken oder dem Support in der Halle. Es macht einfach Spaß zu spielen, wenn ihr da seid und wir hoffen, dass euch das Zuschauen unserer Spiele ebenso viel Freude macht wie uns. Allen noch eine schöne Adventszeit und schon einmal ein frohes Fest und einen guten Rutsch!

Foto: Jonas Berglund

Niederlage im letzten Spiel des Jahres

Im letzten Spiel der Hinserie in der Tischtennis Verbandsliga musste die erste Damenmannschaft des VfL Westercelle eine Niederlage hinnehmen.

Nach zwei Stunden Fahrt durch eine Winterlandschaft nach Lunestedt, musste man nach zwei weiteren Stunden den Gastgebern schon zum 8:1-Sieg gratulieren.

Die 1. Damen des TSV Lunestedt, die sich aktuell auf dem dritten Tabellenplatz befinden, traten in Bestbesetzung an, während man auf Seiten der Westercellerinnen Finja Witschi aus der 2. Damen, zusätzlich zu Carolin Oelker, Mareike Burghard und Claudia van Alst-Rösch, als Ersatzspielerin mobilisierte.

Die Doppel Oelker / Burghard und van Alst-Rösch / Witschi gingen beide mit 0:3 verloren.

Auch die Einzel begannen nicht optimal für die Westercellerinnen.

Oelker holte zwar einen 0:2-Satzrückstand gegen die Nummer zwei aus Lunestedt auf, verlor dann aber im Entscheidungssatz denkbar knapp mit 11:13.

Auch Burghard lag bei ihrem ersten Einzel gegen die gegnerische Spitzenspielerin 0:2 zurück und konnte anschließend noch einen Satzgewinn verbuchen. Zum Spielgewinn reichte es jedoch ebenfalls nicht.

Witschi startete zum ersten Mal in der Verbandsliga und konnte direkt ihren ersten Satz gewinnen. Danach stellte sich ihre Gegnerin allerdings immer besser auf ihr Spiel ein, sodass Witschi 1:3 verlor.

Van Alst-Rösch machte mit ihrer Gegnerin kurzen Prozess und holte mit 3:0 den ersten und einzigen Sieg des Tages für die Schwarz-Gelben.

Im Anschluss gingen alle Spiele an die Heimmannschaft aus Lunestedt, sodass am Ende die 1:8-Niederlage besiegelt war.

„Dennoch kann man im Rahmen der Möglichkeiten mit der Hinserie im Großen und Ganzen zufrieden sein und darauf hoffen, zur Rückserie öfter in Bestbesetzung aufzulaufen, um so eine noch bessere Tabellenplatzierung zu erreichen“, so Trainer Florian Hoppe.

Foto: Claudia van Alst-Rösch

Entspannte Weihnachten oder Abstiegszittern?

VfL Westercelle empfängt Hannover 96 und SG Schwarz-Weiß Oldenburg

Westercelle. Mit den letzten beiden Spielen des Jahres 2016 verabschiedet sich der VfL Westercelle in die Winterpause. Doch in den Spielen wird es heiß hergehen. Am Samstag wird Aufstiegsaspirant Hannover 96 um Spitzenspieler und Ex-Celler Richard Hoffmann empfangen, am Sonntag geht es im Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten SG Schwarz-Weiß Oldenburg mit dem ehemaligen Westerceller Andre Stang. Wie bereits an allen anderen Koppelspieltagen messen sich die Westerceller mit einer Mannschaft aus der oberen Hälfte und einer aus der unteren.

Mit 11:1 Punkten stehen die Hauptstädter zwar nur auf Rang 5, haben aber noch viele Spiele offen. Lediglich beim 8:8 gegen den momentanen Tabellenführer MTV Eintracht Bledeln (bei nur 2 von 7 gewonnen 5-Satz-Spielen) mussten die 96er bislang einen Punkt abgeben. Mit 11:1 Spielen geht Frontmann Hoffmann vorweg und musste sich nur hauchdünn Jacek Wandachowicz (MTSV Eschershausen) geschlagen geben. Ihm folgt der ebenfalls spielstarke Zak Wilson, der Wandachowicz sogar schlug. Lukas Brinkop und Jonas Berglund werden es hier sehr schwer haben Punkte einzufahren, aber werden alles in die Waagschale werfen. Im mittleren Paarkreuz greifen Max Kulins und vermutlich Abwehrspieler Dominik Jonack zu ihren Schlägern, sofern Ondrej Kunz wieder aussetzen wird. Hier erhofft man sich das erste kleine Übergewicht zu erspielen, denn Christoph Bruns und Andres Oetken befinden sich momentan in einer sehr guten Form. Genau wie Jonack erwartet man im unteren Paarkreuz Hannovers weitere Jugendliche Mikael Hartstang und Alexander Hage. Beide stehen noch negativ und so wollen Jannik Weber und Laurids Wetzel auch hier für weiteren Druck und Entlastung für das obere Paarkreuz sorgen.

„Es muss viel laufen, damit wir gegen 96 einen Punkt holen können. Wichtig werden vor allem die Doppel werden und ob wir danach den Druck aufrechterhalten können. Wir werden auf jeden Fall wach sein!“, so Mannschaftsführer Brinkop. Mit Hoffman/Wilson stellen die 96er ein ebenso erfolgreiches Doppel 1 wie die Westerceller mit Brinkop/Oetken (8:0). Im Doppel 3 will man durch einen Sieg von Bruns/Weber dann mit 2:1 in Führung. Eventuell wachsen aber auch Berglund/Wetzel wie gegen Eschershausen über sich hinaus und schlagen das Spitzendoppel. Es wird also spannend!

Während man am Samstag befreit von Druck aufspielen kann, wird es am Sonntag richtig ernst. Mit der SG Schwarz-Weiß Oldenburg kommt der Tabellennachbar und Inhaber des Relegationsplatzes in die Herzogstadt. Mit einem Sieg könnten sich die Westerceller auf 4 Punkte absetzen, bei einer Niederlage zieht Oldenburg gleich. Es ist also das berühmte 4-Punkte-Spiel. Oldenburg konnte mit zwei Unentschieden gegen MTV Jever und TSV Hagenburg sowie dem Sieg über Neuhaus gut punkten. Am Samstag geht es bereits in Marklohe um weitere wichtige Punkte und so könnten sie bei einem Sieg in Westercelle sogar weiter in der Tabelle vorstoßen. Das wollen die Schwarz-Gelben verhindern. Mit Aufschlagkünstler Stang und Neuzugang Hendrik Z’dun stellen sie zwar kein übermächtiges oberes Paarkreuz, aber holten insgesamt fast genauso viele Siege wie die Westerceller. Die Spiele werden hart umkämpft sein und könnten bereits hier den Ausschlag Richtung Sieg oder Niederlage geben. An den Positionen 3 und 4 muss man zwingend positiv spielen. Gegen Benjamin Ohlrogge (2:13) und Nico Schulz (5:8) sind Bruns und Oetken leicht favorisiert. Doch wieso müssen hier dann die Punkte kommen? Dies liegt an Oldenburgs hervorragendem unteren Paarkreuz mit Johannes Schnabel (9:2) und Schülerspieler Heye Koepke, der mit einer 7:1-Bilanz bereits ein wahnsinniges Niveau erreicht hat. Ob Weber und Wetzel hier einen KO verhindern können, bleibt abzuwarten, aber es liegt durchaus im Rahmend es Möglichen. In den Doppeln erhofft man sich dagegen definitiv ein Übergewicht, stehen Oldenburgs Doppel maximal ausgeglichen.

„Wir wollen gegen Oldenburg natürlich gewinnen. Das würde uns ein bisschen mehr Ruhe im Abstiegskampf verschaffen und wir hätten unser Soll erfüllt. Wir sind momentan sehr gut drauf und die Stimmung in der Mannschaft stimmt. Mit den Fans im Rücken und in heimischer Halle wollen wir am Sonntag gerne mindestens zwei Punkte bejubeln können. Wir sind auf jeden Fall heiß auf die Spiele!“, so Brinkop weiter.

Beginn ist am Samstag gegen Hannover 96 um 16 Uhr, am Sonntag gegen SG Schwarz-Weiß Oldenburg um 12 Uhr. Für Speisen und Getränke ist gesorgt und der Eintritt ist frei, aber nicht umsonst!

Einmal Doppel 2 Deluxe zum Mitnehmen

VfL Westercelle holt weitere Punkte gegen den Abstieg

Oesede/Eschershausen. Der nächste Koppelspieltag stand für die 1.Herren des VfL Westercelle am vergangenen Wochenende an. Am Samstag musste das Team um Trainer Benjamin Bruns bei den Sportfreunden aus Oesede antreten, am Sonntag ging es im Kellerduell gegen die noch punktlosen Mannen aus Eschershausen um die Ex-Westerceller Viet Pham Tuan und David Walter. Wieder mit dabei war der noch kränkelnde Jonas Berglund, der die letzten beiden Spiele nicht dabei sein konnte und schmerzlich vermisst wurde.

So reiste das Team wieder komplett nach Georgsmarienhütte und wollte dem Aufstiegsaspiranten die Stirn bieten. Da die Gastgeber auf ihre etatmäßige Nummer 3 verzichten mussten, rechnete man sich durchaus Chancen auf zumindest einen Punktgewinn aus. Die Doppel liefen wie bereits in der gesamten Hinserie sehr gut. Das Westerceller Spitzendoppel mit Lukas Brinkop und Andres Oetken gewannen ihr Spiel mit 3:1 gegen Jannik Hehemann und Carsten Dunkel und konnten so den Rückstand durch die Niederlage von Berglund und Laurids Wetzel gegen Nico Bohlmann und Jonathan Habekost wieder ausgleichen. In einem starken Spiel holten dann auch Christoph Bruns und Jannik Weber ihr Doppel gegen Oliver Tüpker und Fynn Pörtner und sorgten so für die Westerceller Führung. Leider hielt diese nicht lange, denn Brinkop und Berglund mussten ihren Gegnern Bohlmann und Hehemann zu Siegen gratulieren. Den zwischenzeitlichen Ausgleich stellte Oetken durch ein schnelles 3:0 gegen Tüpker wieder her. Die nächsten drei Einzelsiege sicherten sich wiederum die aufstiegsvisierten Gastgeber relativ klar. In der zweiten Einzelrunde wurden die Spiele deutlich enger. Brinkop konnte in einem nicht hochklassigen, aber spannenden Spiel Spitzenspieler Hehemann in 5 Sätzen niederringen, im Gegenzug verlor allerdings Berglund gegen Bohlmann. Als dann auch noch Oetken und Bruns mit 0:2 hinten lagen, sah es nach den letzten beiden Spielen aus. Beide kämpften sich aber noch einmal ins Spiel und zwangen ihre Gegner in den Entscheidungssatz. Während Bruns das Spiel aus der Hand glitt, erspielte sich Oetken Matchbälle, die Dunkel allerdings mit etwas Fortune abzuwehren wusste. Als sein Kontrahent dann seinen Matchball zum 13:15 verwandelte war der Schlusspunkt damit gesetzt.
„Wir haben uns schon besser präsentiert als noch in den letzten beiden Wochen. Leider konnten wir nicht alle unser Leistungspotential abrufen und waren in den entscheidenden Momenten nicht bissig genug“, so Mannschaftsführer Brinkop. „Das müssen wir morgen auf jeden Fall ändern!“

Nach dem Spiel fuhr das Team zum Hotel nach Stadtoldendorf um für den nächsten Tag eine kurze Anreise von 10 Minuten zu haben und somit fit ins Kellerduell zu gehen. Die Wichtigkeit des Spiels war allen bewusst. Gewinnt man, kann man den MTSV weiterhin mit 0 Punkten auf Abstand halten und diesen auf 5 Punkte auf den 1.Abstiegsplatz (SC Marklohe, 1 Punkt) vergrößern. Mit diesem Wissen und einem Auftreten eines Teams, das den Abstiegskampf angenommen hat, ging es direkt zu Beginn heiß her. Wieder gewannen Brinkop/Oetken ihr Eingangsdoppel gegen Sören Schway und Julina Heise und blieben damit mit 8:0 Siegen weiterhin ungeschlagen. Ebenso konnten Bruns/Weber ihr Doppel gegen die ehemaligen Westerceller Pham Tuan/Walter erfolgreich gestalten. Das erste riesen Break holte dann das Doppel 2. Mit ihrem ersten Doppelsieg über eines der stärksten Doppel der Liga mit Jacek Wandachowicz und Pawel Kibala setzten sie den ersten kräftigen Nadelstich. Nun spielte Berglund wie entfesselt auf und holte sich Satz 1 gegen Wandachowicz. Leider konnte er dieses Niveau nicht halten und musste mit 1:3 den Tisch verlassen. Mit demselben Ergebnis musste Brinkop Kibala gratulieren, da der Westerceller seine Führungen in Satz 3 (10:8) und Satz 4 (7:4) nicht in Satzgewinne ummünzen konnte. Doch auf die Mitte und das untere Paarkreuz war Verlass. Oetken bezwang Schway in 5 Sätzen und Bruns setzte mit einem 3:1 über Walter nach. Als dann auch noch Wetzel in einem guten Spiel gegen Heise und Weber gegen Aufschlagspezialist Pham Tuan mit 3:1 punkten konnten, führten die Herzogstädter mit 7:3. Auch Brinkop gestaltete das Spiel gegen Wandachowicz zunächst offen, agierte in den entscheidenden Momenten aber wieder zu hektisch. Was Berglund im Anschluss mit Kibala anstellte, war bemerkenswert. Immer wieder durch lautstarke Anfeuerungsrufe des Teams schmetterten mit krachenden Rückhänden die Bälle auf Kibalas Seite ein und am Ende stand ein grandioser 3:1- und damit der erste Saisonsieg für den Schweden auf der Habenseite. Ein wahnsinniges Spiel mit Happy End. Den Schlusspunkt setzte dann Bruns mit einem guten 3:1 über Schway.

„Dieser Sieg war unheimlich wichtig. Für Jonas freut es mich, dass der Knoten geplatzt ist. Dabei hatten wir sogar überlegt ihn heute nur aufzustellen, da er gesundheitlich doch sehr angeschlagen war. Gut, dass er unbedingt spielen wollte“, so Trainer Benjamin Bruns.

Mit nunmehr 6:10 Punkten rangiert die 1.Herren auf dem ersten sicheren Platz 7 mit fünf Punkten Abstand zum 1.Abstiegsplatz und zwei Zählern Vorsprung vor der SG Schwarz-Weiß Oldenburg, die den Relegationsplatz innehaben. Letztere sind in zwei Wochen zu Gast in der Nadelberghalle. Am 03.12. um 16 Uhr empfängt man zunächst die Mannschaft von Hannover 96 um den ehemaligen Celler Spieler Richard Hoffmann bevor es am Sonntag um 12 Uhr gegen das Team vom ehemaligen Westerceller Andre Stang um weitere wichtige Punkte geht. Kann man auch dieses Spiel erfolgreich gestalten, stehen die Chancen auf den Klassenerhalt sehr gut.

Ben Ziesler und Dominik Blazek dominieren die Schüler-B Klasse

Positiver Samstag / Sonntag als Tag der Bronzemedaillen

Dahlenburg. Mit guten Ergebnissen kamen die Nachwuchsspieler des VfL Westercelle am vergangenen Sonntag aus Dahlenburg (Kreis Lüneburg) wieder nach Hause. Allen voran Ben Ziesler, der an diesem Wochenende vier Medaillen erspielte. Doch auch andere Spieler und Spielerinnen zeigten gute Leistungen, einige blieben hinter den Erwartungen allerdings zurück. Insgesamt konnten zwei Gold-, zwei Silber- und 6 Bronzemedaillen von den Schwarz-Gelben mitgenommen werden.

Am Samstag begannen die Konkurrenzen der weiblichen und männlichen Jugend sowie der Schüler/innen B. Bei den Mädels musste Mareike Burghard ihren Start aufgrund von Abiturvorprüfungen absagen. So gingen mit Finja und Svea Witschi sowie Poppea Patrick drei Starterinnen an die Tische. In Gruppe 4 kam Patrick mit 1:2 Spielen ebenso nicht über die Gruppenphase hinaus wie Svea Witschi in Gruppe 5. Finja Witschi spielte sich mit 2:1 ins Achtelfinale und zog mit einem glatten 3:0 gegen Kerstin Heimann (SG Wintermoor) ins Viertelfinale ein. Hier war Kim Frömmel (MTV Brackel) allerdings zu stark für sie und beendete für sie das Turnier. Im Doppel konnte Patrick aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl nicht starten und die Witschi-Schwestern scheiterten mit 1:3 in der ersten Runde.

Bei den Jungen griffen nach der krankheitsbedingten Absage von Lennard Kruschewski mit Tim Dümeland und Dominik Förster lediglich zwei Westerceller zu ihren Schlägern. Mit Lars Elvers (ESV Lüneburg) und dem späteren Sieger Marvin Kröncke (TSV Lamstedt) erwischte Förster eine sehr starke Gruppe und schied mit 1:2 Spielen in der Gruppe aus. Dümeland musste eine unerwartete Niederlage gegen Marius Graul (TSC Steinbeck-Meilsen) hinnehmen, hatte aber Glück, dass er trotzdem Platz 1 in der Gruppe belegte und damit seine Setzung nicht verlor. Im Achtefinale setzte er sich knapp gegen Nico Heinken (TTC Hutbergen) mit 11:9 im 5.Satz durch, verlor allerdings in der nächsten Runde mit 10:12 im Entscheidungssatz gegen Vincent Senkbeil (TuS Lachendorf). Als dann auch noch das Aus im Doppel im Viertelfinale gegen Andres Dahlke und Graul folgte, war der gebrauchte Tag perfekt. Das Doppel Förster und Stamatios Nikolaou (TuS Lachendorf) scheiterte sogar bereits in Runde 1 mit 1:3. Keine Medaillen in den ältesten Konkurrenzen, ein Negativrekord.

Deutlich besser gestalteten sich die Konkurrenzen der Schülerinnen und Schüler B. Pia Maschler gewann ihre Gruppe souverän ohne Satzverlust und zog direkt ins Viertelfinale ein. Dort wartete mit Tuija Behrens (TV Falkenberg) die spätere Siegerin, die mit ihrem Noppenbelag alle anderen Spielerinnen immer wieder vor Probleme stellte. Im Doppel dann die erste Medaille. Gemeinsam mit Partnerin Jill Bannach (FC Hambergen) holte sie Silber und musste sich nur der Kombination Sarah Nähle/Luca Marie Ulbricht (TuS Lachendorf) in 4 knappen Sätzen geschlagen geben. Mit Sam Eric Tse, Dominik Blazek sowie Ben und Enno Ziesler schickten die Herzogstädter gleich vier Spieler ins Rennen. Enno Ziesler und Tse gelang allerdings kein Satzgewinn und sie schieden in der Gruppe aus. Vor allem Ziesler sollte schon einmal Erfahrungen sammeln, so musste er als Jahrgang 2009 bereits gegen Spieler antreten, die dem Jahrgang 2004 angehören. Und auch im Doppel mussten die beiden zusammen noch Lehrgeld zahlen und verloren in knappen Sätzen 0:3. Genau die gegenteilige Bilanz erspielten Ben Ziesler und Dominik Blazek in den Gruppen. Ohne Satzverlust zogen die beiden ins Achtelfinale ein. Mit drei Siegen zogen beide ins Finale ein. Während Ziesler wenig Mühe mit seinen Gegner hatte, musste Blazek kämpfen. Im Viertelfinale besiegte er den an Position 1 gesetzten Kristian Hahn (TSV Lamstedt) und gewann im Anschluss auch gegen Lukas Mehrkens (VSV Hedendorf/Neukloster). Im Finale ließ Ziesler, der im Durchschnitt an diesem Tag pro Satz nur 3,62 Punkte abgab, mit drei Mal 11:3 Blazek keine Chance. Ein starkes Turnier von beiden Akteuren. Im Doppel ging auch kein Weg an den beiden vorbei. Die ungewöhnliche Links-Links-Kombination musste sich zunächst finden, verlor aber nur im Finale den ersten Durchgang gegen Hahn/Mehrkens. Es soltle der einzige Satzverlust im gesamten Turnier bleiben. Stark!

Am Tag darauf folgten die Schüler/innen A und C. Bei den Jüngsten ging lediglich Enno Ziesler auf Punktejagd. Doch mit 1:2 Spielen konnte Ziesler das Ziel „Weiterkommen“ nicht realisieren und schied aus. Im Doppel mit Partner Laurin Behrens (TuS Eicklingen) kamen sie in Runde 2, verloren dort aber gegen die Brüder Piet und Otis Holscher (TSV Lunestedt) mit 1:3.

Bei den Schülerinnen A fuhren nach krankheitsbedingter Absage von Maschler nur die Witschi-Schwestern hin. Sowohl Svea als auch Finja konnten als Gruppensiegerinnen ins KO-Feld einziehen. Finja genoss aufgrund ihrer Setzung ein Freilos, Svea folgte ihr mit einem Sieg gegen die Bezirksmeisterin der Schülerinnen B Behrens ins Viertelfinale. Dort traf sie auf die Topgesetzte Talina Bartels (TTG Lühe), gegen die sie nach 2:1-Führung doch noch das Nachsehen hatte. Finja hielt Leah Eckhoff (TuS Nartum) mit 3:0 in Schach, scheiterte im Halbfinale dann aber an der späteren Siegerin Tina Eckhoff (TTG Lühe) mit 1:3. Es sollte die erste von insgesamt sechs Bronzemedaillen an diesem Tag sein. Im Doppel holten sie gemeinsam die nächste: Nach zwei Siegen mussten sie Bartels und Tina Eckhoff im Halbfinale zum Sieg gratulieren, die sich ohne Satzverlust auch den Titel sicherten. Bei den Schülern A wollten Kruschewski, Ben Ziesler, Förster und Timm Nguyen um Medaillen spielen. Während Kruschewski ohne Satzverlust als Gruppensieger in die Endrunde einzog, mussten sich Ziesler (2:3 gegen Mattis Griesel, TSV Lunestedt), Nguyen (1:3 gegen Jona Voß, TSV Lamstedt) und Förster (2:3 gegen Kristian Hahn) mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dadurch mussten die drei schwerere Gegner in der ersten Runde erwarten. Nguyen unterlag Luca Strauß (TSV Lunestedt) und Förster hatte keine Chance gegen den späteren Sieger Elvers. Ziesler und Kruschewski zogen durch Siege über Hahn und Felix Rösch (MTV Fichte Winsen) bzw. Thorben Behrmann (TV Gut Heil Spaden) und Voß ins Halbfinale ein. Dort waren allerdings Heinken (3:1 gegen Ziesler) und Elvers (3:0 gegen Kruschewski) zu stark. Bronzemedaillen 3 und 4. Und auch in den Doppeln erreichten beide Kombinationen das Halbfinale. Während Kruschewski/Nguyen im Viertelfinale gegen Griesel/Strauß knapp mit 3:2 die Oberhand behielten, zogen Ziesler/Förster in drei kanppen Sätzen gegen Lukas Olschewski (TV Gut Heil Spaden) und Hahn ins Halbfinale ein. Doch auch hier sollte es nicht für das Finale reichen: Ziesler/Förster unterlagen den späteren Siegern Elvers/Rösch mit 1:3, Kruschewski/Nguyen konnten nichts gegen Heinken/Voß ausrichten.

Mit Ben Ziesler (Schüler B) und Dominik Blazek (Schüler C) sind bereits zwei Spieler für die Landesmeisterschaften qualifiziert. Weitere Spieler/inne hoffen auf Verfügungsplätze. Diese sind im Einzelnen: Mareike Burghard, Finja Witschi (Mädchen), Tim Dümeland (Jungen), Finja Witschi, Svea Witschi (Schülerinnen A), Ben Ziesler, Lennard Kruschewski (Schüler A), Pia Maschler (Schülerinnen B) und Dominik Blazek (Schüler B).

VfL Westercelle mit Auswärtsdoppelspieltag

1.Herren zu Gast bei SF Oesede und MTSV Eschershausen

Westercelle. Die nächsten schweren Aufgaben stehen für die 1.Herren des Tischtennis-Oberligisten an. Am kommenden Wochenende ist man zunächst beim härtesten Anwärter auf den Meistertitel zu Gast bevor es dann am Sonntag weitergeht zum Abstiegskonkurrenten MSTV Eschershausen. Dann hoffentlich wieder komplett muss das Team punkten um den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen nicht kleiner werden zu lassen.

Am Samstag wird das jedoch eine sehr schwere Aufgabe. Das Team um Mannschaftsführer Andreas Scholle ist noch ohne Niederlage und konnte das Team vom MTV Eintracht Bledeln mit 9:1 wieder auf die Heimreise schicken. Den einzigen Punktverlust mussten sie beim Unentschieden gegen Jever hinnehmen, wobei dort Scholle krankheitsbedingt fehlte. Das nächste Spiel ohne ihn wurde gegen Oldenburg mit 9:4 gewonnen und zeigt die Stärke des Teams. Mit Jannik Hehemann und Nico Bohlmann zeigt sich das obere Paarkreuz ausgeglichen. Gegen Hehemann kann Brinkop eine positive Bilanz aufweisen, doch der Spitzenspieler der Gastgeber hat sich stark verbessert. Aber auch Jonas Berglund will endlich seinen ersten Einzelsieg feiern. Die Sportfreunde stellen dagegen eine bärenstarke Mitte mit Scholle (5:0) und Oliver Tüpker (6:1). Letzterer verlor mit 9:11 im 5.Satz äußerst knapp gegen Fabian Pfaffe (MTV Jever). Und auch falls Scholle weiterhin ausfallen sollte, steht mit Abwehrer Carsten Dunkel (Mitte 5:1) ebenfalls ein überragender Akteur am Tisch. Doch auch Christoph Bruns und Andres Oetken brauchen sich hier nicht zu verstecken. Bruns spielte gegen Hagenburg groß auf und hatte den Überraschungssieg gegen Juchna auf der Kelle und auch Oetken befindet sich in guter Form. Sollte Dunkel an Brett 5 starten, wird das Team komplettiert von Jonathan Habekost, der ebenfalls eine solide 6:2-Bilanz aufweisen kann. Doch auch Ersatzspieler Fynn Pörtner (3:1), der den Punkt gegen Jever mit zwei Einzelsiegen sicherte, ist für die Liga gewappnet. Jannik Weber und Laurids Wetzel müssen hier ordentlich Gas geben um die Punkte auf der Habenseite gutzuschreiben. In den Doppeln wechselt Oesede immer wieder durch und ist so schwer ausrechenbar. Dennoch muss das Ziel hier sein mit einer Führung aus den Doppeln zu gehen.

Nach der auswärtigen Übernachtung geht es am Sonntag weiter gegen das Team aus Eschershausen. Dort trifft man mit David Walter und Viet Pham Tuan auf zwei ehemalige Westerceller. Eschershausen konnte bislang noch keinen Punktgewinn verzeichnen, spielte aber auch nur gegen Teams aus der oberen Hälfte. Mit Jacek Wandachowicz und Pawel Kibala stellen sie ein sehr gutes oberes Paarkreuz, gegen das bei Brinkop und Berglund alles stimmen muss um hier ein Spiel zu ergattern. Die Siege müssen im mittleren und unteren Paarkreuz eingefahren werden. So konnten alle Spieler ab Position 3 zusammen erst drei Spielgewinne verzeichnen. Bruns und Oetken sind gegen Sören Schway und David Walter in der Favoritenrolle und wollen dieser auch gerecht werden. Gegen Julian Heise und Pham Tuan soll ebenfalls gepunktet werden, Hier werden Weber und Wetzel alles in die Waagschale werfen um den Zepter in Richtung der Schwarz-Gelben ausschlagen zu lassen.

„Wir freue uns auf das Wochenende. Beim letzten Auswärtskoppelspiel sind wir mit zwei Punkten nach Hause gereist. Das wollen wir gerne wiederholen“, so Mannschaftsführer Brinkop. „Schwer wird es werden, aber es ist nicht unmöglich. Wir wissen, was wir spielen können und das müssen wir nur noch abrufen.“

Rückschlag für den VfL Westercelle

1.Herren verliert mit 3:9 gegen TSV Hagenburg

Westercelle. Nachdem am vorletzten Wochenende die Züge in Schweden dafür sorgten, dass Jonas Berglund die Anreise nach Westercelle nicht schaffte, setzte ihn diese Woche eine Krankheit außer Gefecht. Vorher hatte man mit Punkten geliebäugelt, da man gegen den TSV vor allem im mittleren und unteren Paarkreuz punkten musste. Durch den erneuten Ausfall von Berglund rückte dieses Vorhaben allerdings weiter in die Ferne.

Die Gäste aus Hagenburg reisten in Bestbesetzung mit ihren drei ausländischen Spitzenleuten an, während die Hausherren in diesem Spiel von Max Palett aus der 2.Herren unterstützt wurden. In den Doppeln behielt man wie schon gegen Bledeln die Doppelkombinationen bei und erhoffte sich ein starkes Spiel des 3er-Doppels. Lukas Brinkop und Andres Oetken erfüllten mit einem 3:0 über Rimas Lesiv und Nils Bleidistel ihre Pficht souverän, Christoph Bruns und Jannik Weber missten dem gegnerischen Spitzendoppel mit Gintautas Juchna und Andrius Preidzius beim 1:13, 10:12, 11:6, 5:11 zum Sieg gratulieren. Zu stark agierte der Gäste-Einser Juchna. Als dann auch Laurids Wetzel und Palett mit 1:3 das Nachsehen hatte, lag man bereits mit 1:2 hinten.

In der Einzelrund startete Brinkop gut in die Partie gegen Lesiv, konnte das Niveau aber nicht halten und verlor folgerichtig. In einem hochklassigen Spiel kämpfte sich Bruns nach 0:2 zurück gegen Juchna und hatte in Satz 5 bereits eine komfortable 7:3-Führung. Doch Juchna holte diesen wieder auf, konnte aber nicht verhindern, dass sich Bruns in der Verlängerung mehrmals Matchbälle erspielte. Leider blieben alle ungenutzt und Juchna tütete seinen zweiten Matchball zum 17:15 ein. „Ich konnte in diesem Spiel gar nichts ausrichten. Mein Gegner bestimmte, ob er gewinnt oder nicht. Am Ende wollte er dann anscheinend doch“, so Bruns direkt nach dem Spiel. Es wäre ein grandioses Break gewesen, denn sowohl Oetken gegen Daniel Argut und auch Weber in einem starken Spiel gegen Preidzius holten Siege zum zwischenzeitlichen 3:4. Danach gab es keinen Punkt mehr auf der Habenseite zu verbuchen, lediglich Brinkop konnte noch einen Satz gegen Juchna ergattern, der Rest ging zu deutlich an die Hagenburger.

Damit befinden sich die Westerceller mit 4:8 Punkten auf dem Abstiegs-Relegationsplatz, punktgleich mit der SG Schwarz-Weiß Oldenburg und mit 3 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am kommenden Wochenende geht es mit zwei Auswärtspartien gegen Meisterschaftsfavorit SF Oesede sowie dem direkten Konkurrenten MTSV Eschershausen. Letztere konnten noch keinen Punkt verbuchen und sollen auf Abstand gehalten werden. Doch dafür muss Berglund wieder fit sein und viel für die Westerceller laufen. Man wird auf jeden Fall alles versuchen den nächsten Sieg zu holen.

Gerechte Punkteteilung

Ein spannendes Spiel war das in der Tischtennis-Verbandsliga am vergangenen Sonntag. Es war ein Spiel zwischen der 1. Damen des VfL Westercelle und der des TUS Fleestedt. Beide Mannschaften befinden sich im Tabellenmittelfeld, Fleestedt auf dem fünften und Westercelle auf dem sechsten Platz.

Schon in den Doppeln gab es eine Punkteteilung. Carolin Oelker und Mareike Burghard konnten ihr Spiel gegen das gegnerische Doppel 3:1 gewinnen, während die Fleestedter im Doppel gegen Claudia van Alst-Rösch und Elke Reich ihren ersten Punkt holen konnten.

Im Einzel musste zunächst Burghard gegen die Spitzenspielerin an den Tisch. Nachdem sie den ersten Satz klar gewinnen konnte, gewann die Fleestedterin alle anschließenden Sätze und so auch das Spiel.

Oelker dagegen lag in Sätzen schon 0:2 hinten. Im dritten Satz holte sie aber gut auf und konnte diesen Satz mit 12:10 überraschend doch noch gewinnen. Dies bedeutete die Wende in dem Spiel. Die letzten beiden Sätze konnte Oelker dann mit 11:5 bzw. 11:4 relativ deutlich für sich entscheiden, sodass dieser Punkt an Westercelle ging.

Während van Alst-Rösch in ihrem ersten Einzel alle drei Sätze mit 11:5 für sich entscheiden konnte und so den nächsten Punkt für die Westercellerinnen holte, mussten Reich und Burghard ihren jeweiligen Gegnerinnen zum Sieg gratulieren.

Oelker gewann auch ihr zweites Spiel, diesmal gegen die Fleestedter Spitzenspielerin. Van Alst-Rösch konnte ebenfalls ihr zweites Spiel deutlich 3:0 für sich entscheiden.

Auch in der dritten Einzelrunde konnten lediglich Oelker und van Alst-Rösch ihre Spiele gewinnen, die an diesem Tag beide 3:0 Siege einfuhren. Somit stand nach drei Stunden Spielzeit 7:7 unentschieden.

Trainer Florian Hoppe war zufrieden: „Die Mannschaft hatte die richtige Einstellung im Spiel, der Punkt war mehr als verdient.“

Foto: Carolin Oelker und Mareike Burghard

1. Herren will wieder punkten

TSV Hagenburg stellt sich am Nadelberg vor

Westercelle. AM kommenden Sonntag empfangen die Spieler des VfL Westerceller die Mannschaft des TSV Hagenburg. Mit 7:3 Punkten rangieren die Gäste momentan auf dem 5.Tabellenplatz und haben fast doppelt so viele Punkte wie die Hausherren. Doch Hagenburg hat bei seinen fünf Spielen gegen alle Teams gespielt, die sich auf den letzten vier Plätzen und damit hinter den Westercellern befinden und dabei teils sehr knappe Ergebnisse erzielt. Gegen den MTV Jever verloren die Hagenburger ebenso wie die Westerceller. „Wir rechnen uns in diesem Spiel auf jeden Fall unsere Chancen aus. Wir müssen an den Positionen 3-6 ein Übergewicht schaffen und oben nicht mit 0:4 rausgehen. Wenn wir weiter auf unsere Doppel bauen können, ist ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen“, so ein zuversichtlicher Mannschaftsführer Lukas Brinkop.

Und genau die Doppel, die mit 9:6 eine super Bilanz sprechen, sollen wieder für eine Führung sorgen. Doch auch die Hagenburger (11:7) können vor allem auf ihr Spitzendoppel mit Gintautas Juchna und Andrius Preidzius (7:1) bauen, das in allen drei Entscheidungsdoppeln erfolgreich war. In den Einzeln müssen sich Brinkop und Jonas Berglund mit Juchna und Rimas Lesiv messen. Dabei kann vor allem Juchna mit einer starken 8:2-Bilanz glänzen, musste er sich nur Jacek Wandachowicz und Andrey Milovanov geschlagen geben. Doch gegen letzteren konnte Brinkop gewinnen. Es werden also heiß umkämpfte Spiele werden.
Christoph Bruns und Andres Oetken wollen gegen gegen ebenfalls gestarteten Preidzius und Daniel Argut punkten. Eine ausgeglichene Bilanz ist hier ein Muss um im Rennen um den Sieg zu bleiben und durchaus realisierbar. Bei beiden kommt es darauf an wie sie die letzten Spiele verarbeitet haben und an diesem Tag wieder voll bei der Sache sind.
Ebenfalls in der Pflicht sind Jannik Weber und Laurids Wetzel gegen Nils Bleidistel und Daniel Degener. Will man beide Punkte am Nadelberg behalten, müssen hier Punkte kommen. Wenn Weber seine Form der letzten Spiele wieder abrufen kann und auch Wetzel einen guten Tag erwischt, ist auch hier alles möglich.

„Das Spiel gegen Hagenburg kann für uns laufen. Wenn wir wieder so einen Tag erwischen wie gegen Marklohe, bleiben die zwei Punkte bei uns. Doch dafür müssen wir konzentriert zu Werke gehen und hellwach sein. Dabei hoffen wir natürlich auf die Unterstützung unserer Fans“, so Brinkop.

Beginn des Spiels am Sonntag ist wie in der vergangenen Woche 12 Uhr. Und auch an diesem Tag gilt wieder: Der Eintritt ist kostenlos, aber nicht umsonst!