Streckenrekord bei 2.Offener Vereinsmeisterschaft im 30km Einzelzeitfahren

Trotz nicht ganz optimaler Wetterbedingungen mit etwas Wind und nur etwa 16 Grad Lufttemperatur, nahmen am vergangenen Samstag ab 15.00 Uhr 22 Radsportler/innen an der 2.Offenen Vereinsmeisterschaft im 30km langen Einzelzeitfahren in Beckedorf teil. Einen noch höheren Zuspruch verhinderten in diesem Jahr wohl weitere Veranstaltungen parallel im Landkreis Celle, Krankheit sowie Arbeit des einen und anderen Sportlers oder einfach nur das nicht besonders stabile Wetter. Ohne diese ungünstigen Faktoren hätten wir bestimmt locker  und mühelos erstmals die 30er Marke im Teilnehmerfeld durchbrochen!

Dennoch konnten wir erneut einige Top-Zeitfahrspezialisten z.B. aus Hannover, Stadthagen, Porta Westfalica und Steinhude zu unserem scheinbar immer beliebter werdenden Trainingswettbewerb im Kampf gegen die Uhr im Rahmen unserer Vereinsmeisterschaft auf dem schnellen Wendepunktkurs von Beckedorf nach Eschede anlocken.  Schon das hochwertige Equipment an Zeitfahrmaschinen mit Scheibenrädern und Zeitfahrhelmen kündigte Spitzenleistungen an.  So war es auch gar nicht verwunderlich, dass die Plätze 1-5 in der Gesamtwertung quasi fast ausnahmslos an die absoluten Zeitfahrspezialisten von außerhalb gingen. Bereits vor dem Start konnte man einige Fahrer bei der schon fast akribischen Vorbereitung auf den Wettbewerb beobachten. Teils auf der Rolle warm fahrend, andere fuhren sich hingegen viele Kilometer ein, um den Kurs kennenzulernen, der bis auf kleine Wellen kaum nennenswerte  Höhenmeter aufzuweisen hat und deshalb für die echten Zeitfahrspezialisten zu einem Hochgeschwindigkeitskurs anmutete, was sich natürlich auch in den späteren Fahrzeiten widerspiegeln sollte. Manch Fahrer war begeistert eine fast 15km lange Wendepunktstrecke ohne echte Kurve oder Steigung mit wenig Verkehr und ohne störenden Kreisverkehr vorzufinden, auf der man es richtig krachen lassen und seine „volle Leistung förmlich in den Asphalt brennen konnte“.

Für den Knaller des Tages sorgte dann Michael Schmidt vom TuS Schwarz-Weiß Enzen mit seiner außerordentlichen Spitzenleistung. Er blieb als einziger Fahrer unter der Schallmauer von 40 Minuten. Schmidt benötigte exakt 39:38 min., was immerhin einem Stundenmittel von 45,42 km/h entspricht, Glückwunsch Michael! Aber auch die anderen Fahrer boten richtig gute Leistungen und waren von Platz 2-4 nur durch wenige Sekunden getrennt.         Felix Block (Porta Westfalica) kam in 41:12 min. ins Ziel gefahren,  Tino Tietje vom MTV Beedenbostel war in 41:16 min. der mit deutlichem Abstand schnellste und mit Platz 3  erfolgreichste Fahrer aus dem heimischen Landkreis, auch hierzu einen besonderen Glückwunsch Tino! Ihm folgte im Kampf um die Podiumsplätze knapp geschlagen, aber mit einer ebenso tollen Leistung, Michael Hartmann vom TuS Schwarz-Weiß Enzen in 41:30 min.

Den Vereinsmeistertitel sicherte sich in diesem Jahr erstmals ein freudestrahlender Sören Tanke in 45:56 min. vor dem Routinier  Michael Brockmann und Frank Schreiber, die ihm in 48:20 min. und 48:59 min. auf den Plätzen  2 und 3 mit ebenfalls guten Leistungen folgten! Bei den Frauen siegte Anna Gröhlich aus Steinhude in 60:35 min., die bei ihrem ersten Wettbewerb im Kampf gegen die Uhr auf den letzten Metern von ihrem schnellen Freund Andreas Kirchberg (46:09 min.) begleitet wurde, prima Anna! Anschließend gab es eine kleine Siegerehrung mit ein paar Präsenten für alle Teilnehmer/innen, die uns die BKK Mobil Oil freundlicherweise zur Verfügung stellte. Vielen Dank hierfür!

Großer Dank geht auch an Christiane, Ulrike und Leslie, die zum Beispiel für die reibungslose Startunterlagenausgabe, die Zeitmessung und die Fotos zuständig waren! Die Veranstaltung wurde durch eine gemeinsame Plauschrunde bei Kaffee und Kuchen etc. in Meyerhöms Bauernstube abgerundet. Das uns bislang erreichte sehr gute Feedback bestätigt den Wunsch nach einer weiteren Veranstaltung in 2018! Andree Zoppke machte sogar die Anspielung auf eine Startrampe! Eine sehr gute Idee, eventuell kannst Du uns eine anfertigen, genügend Sponsoren natürlich vorausgesetzt.

Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmern weiterhin viel Erfolg und Spaß im Radsport, sodass wir uns alle auch im nächsten Jahr gesund wiedersehen!

Alle Ergebnisse 2.Offene Vereinsmeisterschaft im 30km Einzelzeitfahren am 16.09.2017

1.) Michael Schmidt                             TuS Schwarz-Weiß Enzen                       39:38 min. *
2.) Felix Block                                        Porta Westfalica                                       41:12 min.
3.) Tino Tietje                                        MTV Beedenbostel                                  41:16 min.
4.) Michael Hartmann                          TuS Schwarz-Weiß Enzen                     41:30 min.
5.) Igor Goldmann                                 Hannover                                                 45:10 min.
6.) Sören Tanke                                     VfL Westercelle                                 45:56 min. 1.VM
7.) Andreas Kirchberg                          Steinhude                                                  46:09 min.
8.) Marc Schwope                                 Schnuckentreiber Faßberg                    47:39 min.
9.) Paul Stelter                                       Hannover                                                 47:40 min.
10.) Michael Brockmann                      VfL Westercelle                                48:20 min. 2.VM
11.) Frank Schreiber                              VfL Westercelle                                48:59 min. 3.VM
12.) Roman Celejewski                         TuS Bergen                                               50:00 min.
13.) Thorsten Lübke                              VfL Westercelle                                 51:01 min. 4.VM
14.) Gerald Sommer                              VfL Westercelle                                 52:39 min. 5.VM
15.) Andree Zoppke                               SV Altencelle                                            52:52 min.
16.) Rock Hudson                                  MTV Beedenbostel                                 52:56 min.
17.) Björn Schäfer                                  ohne                                                           53:32 min.
18.) Paul Andre                                      VfL Westercelle                                 54:03 min. 6.VM
19.) Achim Sennhenn-Oetken            VfL Westercelle                                  57:12 min. 7.VM
20.) Fabian Scharenberg                      VfL Westercelle                                 59:05 min. 8.VM
21.) Claus Wollmann                            Triathlon Heidekreis                               59:08 min.
22.) Anna Gröhlich                                Steinhude                                                 60:35 min.

* neuer Streckenrekord!

Erfolgreicher Saisonabschluss mit Sieg in Bleckede

Mit ansprechenden Leistungen präsentierten sich Frank Schreiber, Henning von Speßhardt und Thorsten Lübke bei verschiedenen Triathlonveranstaltungen zum Saisonabschluss. Beim 7.Bibermann in Bleckede konnte Henning einen weiteren Podiumsplatz erzielen. 500 Meter Schwimmen im kühlen Bleckeder Elbhafen, folgten 20 km Rad fahren auf „pottebener“ sowie völlig verkehrsfreien Straßen und abschließend ein attraktiver 5km Deich- und Marschlauf mit kurzer Passage im Innenhof des Elbschlosses. Mit einer Gesamtzeit von 1:44 Std. sicherte sich Henning einen weiteren Sieg in der AK 75. Herzlichen Glückwunsch unserem Triathlon-Urgestein! Auch für nächstes Jahr kündigte er schon jetzt an wieder „Gas zu geben“!

Eine ausgezeichnete Leistung lieferte Frank beim Maschsee-Triathlon auf der Olympischen Distanz in Hannover ab. Bei kühlen Temperaturen mussten hier allerdings längere Distanzen bewältigt werden, heißt 1,5km geschwommen, 40km Rad fahren und 10km laufen standen auf dem Programm. Mit seiner Gesamtzeit von 2:30,41 Std. sprang ein beachtlicher 14.Platz in der Altersklasse 50 heraus, womit er auch schnellster Celler Teilnehmer war!

Für Thorsten ging es in Bokeloh bei Dauerregen mit Schlammbad in der Wechselzone und auch auf der Radstrecke ordentlich zur Sache. Zunächst kamen alle Teilnehmer/innen bei  einem „heißen Bad“ mit 28 Grad Wassertemperatur über die 500 Meter im Freibad fast „zum Kochen“.  Dann folgte ein Schlammbad in der Wechselzone, was dem Dauerregen der letzten 24 Stunden geschuldet war und so für Cross ähnliche Verhältnisse sorgen sollte. Der Radkurs entpuppte sich schnell als fast nahtloser Flickenteppich mit sogar einigen Löchern im Asphalt und Schilder wiesen daraufhin „Achtung 30km/h fahren, da Straßenschäden“. Im Kreisverkehr kam es teilweise  zum Verkehrsstau, so dass die Sportler abbremsen oder sogar anhalten mussten, weil die Strecke nicht komplett für den Wettkampf abgesperrt war. Bei 14 Grad Lufttemperatur und böigen Wind fühlten sich die  zu fahrenden 20km ziemlich zäh an, zumal auch noch die ein oder andere 10 prozentige Steigung zu nehmen war. Der 5,4km lange Laufkurs war dagegen schnell und kurzweilig, da hier auf 4 Runden um eine landwirtschaftliche Fläche die zahlreichen Zuschauer alle Sportler/innen immer wieder ordentlich anfeuerten. Mit einer Gesamtzeit von 1:19,31 Std. konnte Thorsten den 5.Platz in der AK 50 erzielen.

 

Dreizehn Sportler erfolgreich beim 30.Celler Triathlon

Am vergangenen Wochenende nahmen 13 Sportler vom VfL Westercelle mit der Unterstützung der Stadtwerke Celle am Celler Volkstriathlon teil. Zum 30. Geburtstag bot sich den Hobby-Sportlern und Profis alles, was das Athletenherz begehren kann: eine muntere Zuschauerkulisse im Otto Schade Stadion, abwechslungsreiche Schwimm-, Rad- und Laufstrecke, sowie fast ideale Wetterbedingungen. Bei 15 Grad Lufttemperatur, Sonnenschein und vereinzelten, Schatten spendenden Wolken erfolgte der erste Startschuss um 10.15 Uhr. Zwar mit etwas Verspätung, was aber nicht am Veranstalter lag. Für eine ordentliche Abkühlung sorgte gleich zum Start die Aller mit einer Wassertemperatur von nur 17 Grad bei der ersten Disziplin dem 600 Meter Schwimmen. Für manche Starter sehr unangenahm, da nicht alle im wärmenden Neo schwammen. Dafür sorgte aber eine starke Strömung für schnelle Schwimmzeiten, was für die 13 VfL-ler und die über 450 Einzel- und etwa 40 Staffelstarter natürlich ein schöner Nebeneffekt war. Ausnahmslos allen VfL-lern gefiel das dann auch und so schafften alle Sportler schneller als sonst die Schwimmstrecke mit dem Ausstieg an der Ziegeninsel, um von dort sofort im Laufschritt, angefeuert von den Zuschauern, eilig die erste Wechselzone zu erreichen, wo es dann ganz schnell auf die Rennräder ging, um über einen schnellen und abwechslungsreichen 27 Kilometer langen Radkurs zu jagen.

Den Abschluss bildete die dritte Disziplin, ein 7 Kilometer Lauf, der unseren Sportlern die letzten Kraftreserven auf Wegen über den Allerdeich, Allerwiesen, an der Gertrudenkirche, Apfelweg und Osterdeich entlockte. Erschöpft, aber durchaus auch freudestrahlend und motiviert überquerten unsere VfL-ler unter lautem Jubel der zahlreichen Zuschauer die Ziellinie im Stadion. Anschließend folgte eine Tombola anlässlich des 30.Jubiläums und die Siegerehrung. Unsere Ergebnisse waren teilweise sehr bemerkenswert und so konnten wir mit einer ordentlichen Bilanz von immerhin 3 Podiumsplätzen überzeugen. Schnellster Westerceller war mit Abstand Sören Tanke in 1:22,20 Std. (3.Platz AK 25), es folgten Frank Schreiber (AK 50) in 1:26,20 Std., Thorsten Lübke (AK 50) in 1:32,10 Std., Jan Kempfert (AK 20) in 1:32,47 Std., Fabian Scharenberg (AK 35) in 1:36,11 Std., Gerald Sommer (AK 55) in 1:40,42 Std., Merle Hinrichs (7.Platz AK 20)in 1:40,49 Std., Dirk Imler (AK 50) in 1:48 Std., Fin Seidler (AK 20) in 1:50,12 Std., Laura Tjaden (AK 20) in 1:56,53 Std., Guntram Sachse (1.AK 75) in 2:05,59 Std. und  Henning von Speßhardt (2.AK 75) in 2:06,37 Std.

Lübke verpasst das Podium in Leipzig nur knapp

Beim Triathlon rund um den Kulkwitzer See im Süden von Leipzig kommen jährlich weit mehr als 1.000 Starter aus dem In- und Ausland auf der Olympischen und der Sprint-Distanz zusammen. Kürzlich fand hier nun die 34.Auflage statt. Auf der Sprintdistanz erreichten 432  Athleten das Ziel auf dem herrlichen Grün am „Kulki“. Unter ihnen auch der Celler Triathlet Thorsten Lübke vom VfL Westercelle, der sich tags zuvor noch ganz spontan für einen Start in Leipzig entschied, da ihm seine Tochter einen der begehrten Nachrücker-Startplätze vor Ort organisieren konnte.

Völlig entspannt und ohne Druck und Zielzeiten ging es dann für Lübke auch aufgrund der geringen Vorbereitung in den Wettkampf der Sprintdistanz, auf der es galt 550 Meter zu schwimmen, etwa 23 Kilometer Rad zu fahren und 5 Kilometer zu laufen. Gleich in der ersten Disziplin mussten alle Teilnehmer/innen wegen der angenehmen Wassertemperatur von 24 Grad ohne Neoprenanzug schwimmen, was für schwächere Schwimmer ein kleiner Nachteil ist, so auch so häufig für den VfL’er Lübke, der seit Mitte Juni ohne Schwimmtraining blieb. Aber aufgrund der kurzen Distanz schafft man das natürlich locker, wenn auch etwas langsamer als voll trainiert.

So ging es nach einem schnellen Wechsel auf die durchaus schnelle, aber an diesem Tag sehr vom Seitenwind erschwerte Radrundstrecke, die einseitig abgesperrt und zweimal zu fahren war. Bereits auf der ersten Runde wehte der sehr böige Wind 4 Teilnehmer in kurzen Abständen vom Rad. Fünf Akteure mussten deshalb das Rennen vorzeitig beenden, zwei von ihnen sogar mit dem Notarzt abtransportiert werden. „Wenn man so etwas mitbekommt, fährt man anschließend doch etwas vorsichtiger und respektvoller!“ so Lübke. Dennoch sprang eine positive Radzeit heraus, die nochmal für den abschließenden 5 Kilometer Lauf am See motivieren sollte. Angefeuert von etwa 3.000 begeisterten Zuschauern, speziell am Schwimmausstieg und an der Laufstrecke am „Kulki“, wurden nochmal einige Reserven mobilisiert. Dass sich Lübke dann in der Endabrechnung in beachtlichen 1:15,44 Std. noch auf den 4.Platz in der Altersklasse 50 vorschob, immerhin mit

47 Teilnehmern die größte Altersgruppe, war schon beachtlich und das Podium außerdem nur 24 Sekunden entfernt, somit in greifbarer Nähe. „Leider kannte man seine Altersklassen-Konkurrenten nicht, sonst wäre sicher noch etwas gegangen, aber in Sachsen kenne ich mich in der Triathlon-Szene bisher noch nicht so gut aus!“ so Lübke mit einem Schmunzeln. Der Leipziger Triathlon feiert im nächsten Jahr seine 35.Austragung und da werden die Karten neu gemischt. „Mal sehen, was da geht, wenn man fit ist und einen richtig guten Tag erwischt,“ so Lübke sehr zufrieden.

Triathleten überzeugen mit guten Leistungen in Munster

Auch beim 15.AGM Jedermann Triathlon in Munster konnten unsere beiden Triathleten Frank Schreiber und Gerald Sommer mit starken Leistungen überzeugen. Bei durchwachsenem Wetter mit Nieselregen mussten die 174 Einzelstarter zunächst 500 Meter im Flüggenhofsee schwimmen, dann einen 22 km langen Radkurs mit Wendepunkt auf der Panzerringstraße fahren und abschließend einen etwa 2,5km langen Rundkurs zweimal durch die Innenstadt laufen, wo eine begeisterte Zuschauermenge alle Teilnehmer anfeuerte.
Schreiber erreichte im ersten Drittel aller Teilnehmer kurz vor Sommer das Seeufer in höher gelegener erster Wechselzone, von wo beide VfL’er die Verfolgung der schnelleren Schwimmer auf ihren Zeitfahrmaschinen aufnahmen. Nicht nur auf der Radstrecke, auch beim abschließenden Lauf konnte sich Schreiber noch auf einen sehr guten 25.Gesamtrang vorarbeiten, welcher den 5.Platz in der stark besetzten Altersklasse 50 bedeutete. Sommer erreichte das Ziel auf dem 7.Platz seiner Altersklasse 55. „ Mit meiner Radleistung und einem 37 er Schnitt bin ich sehr zufrieden“, so Sommer.

Für die VfL’er geht es nun beim Hardausee Triathlon (12.08.) weiter. Dann wohl mit einem größeren Kontingent, da einige Urlauber oder Wettkampfpausierer zurückkehren.

Drei Podiumsplätze für VfL-Sportler beim Triathlon in Müden

Beim 29.Volkstriathlon sah es nur wenige Minuten vor dem Startschuss noch nach einer Wasserschlacht aus, da es teilweise wie aus Gießkannen goss. Aber pünktlich um 14.00 Uhr hatte der Wettergott dann wohl doch ein Einsehen mit den 140 Einzelstartern, den 19 Staffel-Teams und auch die Zuschauer konnten die Regenschirme schließen. So ging es für das große Teilnehmerfeld zunächst auf die 450 Meter lange Schwimmstrecke im 19 Grad erfrischenden, aber schlammigen Heidesee.

Die ersten 100 Meter gestalteten sich wie so oft für so manch Athleten als recht unruhig, da es bei Positionskämpfen immer wieder zu einigen schmerzhaften Körperkontakten kommen kann, weil im Gewühle diverse Arme und Beine aneinander geraten. Die Athleten vom VfL Westercelle kamen diesmal aber problemlos und ungeschoren in die erste Wechselzone, um sich nach schnellen Wechseln sogleich auf die leicht wellige 23 Kilometer lange Radstrecke zu machen, auf der diesmal ein etwas böiger Wind erschwerend hinzukam. Bereits nach wenigen Kilometern trafen sich die VfL’er Frank Schreiber und Thorsten Lübke erstmals auf dem Bike und nahmen die Verfolgung der schnelleren Schwimmer im Feld jedoch nach kurzer Zusammenfahrt mit unterschiedlichem Tempo auf. Aber auch Gerald Sommer, Volker Dittmar und Dirk Imler waren noch sehr gut im Mittelfeld vertreten.

Unsere beiden Super-Senioren Henning von Speßhardt und Guntram Sachse lieferten sich ein packendes Rennen um den Sieg in der AK 70. Da die Straßen noch regennass waren, kam es  zu einigen glimpflich verlaufenen Stürzen in den teilweise engen Kurven, aber glücklicherweise war keiner von den VfL-Athleten betroffen, da sie sich den Verhältnissen gut angepassten. Denn „Vorsicht statt Risiko“ hatte heute Vorrang,  schließlich standen noch zwei abschließende Laufrunden um den Heidesee mit insgesamt 4 Kilometern an, wo man durchaus auch noch Zeit gutmachen konnte.

Als erster VfL’er wechselte Lübke auf die Laufstrecke. Dicht gefolgt dann Schreiber, der seinen Teamkollegen jedoch bereits nach gut einem Kilometer ein- und überholte und seinen Vorsprung bis ins  Ziel auf 1:15 Minute ausbauen konnte und als schnellster VfL’er mit einer Gesamtzeit von 1:06,46 Std. auf dem 19.Platz der Gesamtwertung einlief, Lübke dann in 1:08,01 Std. auf dem 24.Platz. Sommer lieferte einen sehr guten Wettkampf ab und folgte seinen Teamkollegen gut gelaunt nur wenige Minuten später auf dem 42.Platz in 1:12,23 Std., so dass sich die VfL’er in der Teamwertung immerhin noch den 3.Platz und einen Pokal sichern konnten. Dittmar musste sich aufgrund eines wenige Tage zuvor im Training zugezogenen Muskelfaserrisses im Wettkampf etwas zurückhalten, finishte aber in 1:16,20 Std. souverän und zeigte sich erleichtert, dass die Wade hielt.

Unser Rookie Dirk Imler, der sich ganz kurzfristig für die erste Teilnahme an einem Triathlon entschied, kam voll begeistert und kaum sichtlich erschöpft nach 1:23,20 Std. ins Ziel. Es wird wohl nicht sein letzter Triathlon gewesen sein und Pläne für weitere Teilnahmen werden bereits geschmiedet. Unsere Super-Senioren von Speßhardt (77 Jahre) und Sachse (75 Jahre) waren in der AK 70  das Maß aller Dinge und sicherten sich den ersten und zweiten Platz ihrer Altersklasse. Mit drei Podestplätzen erzielten die  sieben VfL’er eine zufriedenstellende Quote. Als nächster Wettkampf steht nun der AGM-Triathlon in Muster an (22.07.). Hier stehen 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen an.

 

Lübke finisht bei Europameisterschaft in Kitzbühel

Kürzlich nahm der Celler Sportler Thorsten Lübke vom VfL Westercelle erfolgreich an den Triathlon-Europameisterschaften der Altersklassen auf der Olympischen Distanz in Kitzbühel teil. Als einer von vier nominierten Deutschen Startern in seiner Altersklasse 50 absolvierte er die 1,5 Kilometer Schwimmen im Schwarzsee, rund 43 Kilometer Radfahren und die abschließenden 10 Kilometer Laufen bei guten Wetterbedingungen und lief auf dem 63.Platz durchs Ziel. Da es in der Nacht zuvor noch stark regnete und auch die Lufttemperaturen in den Keller gingen, konnten die Athleten am folgenden Wettkampftag mit dem Neoprenanzug schwimmen.

Der Startschuss für die AK 50 fiel bereits um 7:35 Uhr bei ungemütlichen 11 Grad Lufttemperatur, aber das sollte sich im Wettkampfverlauf schnell verbessern. Nach einer sehr ordentlichen Schwimmleistung, die deutlich unter der Zielzeit Lübke’s lag, der internationale Wettkampfspirit sorgte wohl für zusätzliches Adrenalin, ging es nach schnellem Wechsel auf die selektive Radstrecke. Diese war dreimal zu fahren und hatte je Runde eine heftige Steigung aufzuweisen. Es folgte eine gefährlich schmale und rasante Abfahrt, die vollste Konzentration aller Sportler abverlangte und ein Überholen fast unmöglich machte. Auch hier konnte sich Lübke noch bravourös behaupten.

Obwohl Lübke das Tempo aufgrund des noch abschließenden Laufes auf der dritten Runde kontrolliert etwas drosselte, konnte er nach dem zweiten Wechsel teamintern sogar als erster Deutscher auf die Laufstrecke gehen. Aber nun begannen die Probleme und die 6 Wochen Laufpause aufgrund einer Wadenverletzung machten sich auf dem unrythmischen und anspruchsvollen 10 Kilometern bergauf-bergab mit 400 Höhenmetern zunehmend bemerkbar. „Alles in allem ging es auf der abschließenden Laufstrecke so nur noch ums Ankommen, da sich bereits nach der ersten 5 km Laufrunde nichts mehr richtig gut anfühlte und auch die applaudierenden Zuschauer kaum noch einen Schub brachten,“ so Lübke. Aber für eine kleine Tempobeschleunigung sollte es dann am Ende im Zieleinlauf mit der vom deutschen Teamchef überreichten Nationalflagge dann doch noch unter dem Jubel der enthusiastischen Zuschauer langen.

Fazit Lübke: ein faszinierendes internationales Event mit etwa 2.000 Teilnehmern aus 40 europäischen Ländern auf sehr schönen Wettkampfstrecken in der Natur Tirols mit hervorragender Atmosphäre!

Kruschewski verhilft Teamkollegen bei der Tour de Senegal zu insgesamt vier Etappensiegen

Zusammen mit seinem Team „Embrace The World“ startete der Westerceller Radsportler Fabian Kruschewski vor kurzem bei der Tour de Senegal. In acht Etappen mussten die Radsportler dabei fast 1300 Kilometer quer durch das afrikanische Land absolvieren und sich dabei mit sieben afrikanischen Nationalmannschaften und ebenso vielen europäischen Amateur- und Profiteams auseinandersetzen. Nach der Tour standen für das Team nicht weniger als vier Etappensiege, die Plätze 3 und 5 in der Gesamtwertung sowie der Gewinn der Punktwertung auf der Erfolgsliste. „Unser Ziel war es eigentlich, eine Etappe zu gewinnen und in der  Gesamtwertung einen von uns unter die ersten 10 zu bringen, dass wir uns dann hier zur besten Mannschaft entwickeln, haben wir wirklich nicht erwartet und sind mehr als zufrieden“, so der Celler.

Nachdem Kruschewskis Hamburger Teamkollege Lucas Carstensen die erste Etappe aus einer Fluchtgruppe heraus direkt für sich entscheiden konnte und so auch eine gutes Ausgangsposition in der Gesamtwertung hatte, war klar, dass die Verteidigung des gelben Trikots in den nächsten Tagen oberste Priorität haben sollte. „Natürlich hatte ich ursprünglich auch den Plan ein paar eigene gute Ergebnisse einzufahren, allerdings war Lucas so stark, dass ich es richtig genossen habe, wirklich alles aus mir rauszuholen, um ihn möglichst perfekt positioniert und erholt ins Finale zu bringen“.

Die aufopferungsvolle Arbeit seiner Teamkollegen belohnte Carstensen mit gleich drei zusätzlichen Etappensiegen im Massensprint und Platz 3 in der Gesamtwertung. Obwohl Kruschewskis Rennen meist auf die 200 Metermarke vor Ziel ausgerichtet war, konnte auch der Westerceller drei Top 10 Ergebnisse für sich verbuchen und so auch selbst weitere Punkte für die deutsche Radrangliste sammeln, in der er sich im Anschluss an die Rundfahrt auf Platz 37 befand. „Mein Ziel bestand als letzter Anfahrer immer darin, Lucas den Sprint vorzubereiten und ihn möglichst an erste Stelle auf die letzten 200 Meter zu bringen. Ich konnte dann immer nur noch ausrollen, aber bin wahnsinnig stolz auf die Art und Weise wie wir uns hier als geschlossene Einheit präsentiert haben und diese unglaublichen Erfolge für uns verbuchen konnten“, so Kruschewski abschließend.

Abwechslungsreiche Trainingsfahrt durch den Naturpark Südheide

Kürzlich unternahmen einige Sportler der Radsport-Triathlon-Sparte unter der Leitung von Thorsten Lübke eine ausgiebige und abwechslungsreiche Trainingsfahrt durch den Naturpark Südheide.
Gestartet sind die vier Radsportler vom Treffpunkt aus Groß Hehlen, von dort ging es auf Radwander- und Waldwegen über den Buchholzberg Richtung Wittbeck, Feuerschützenbostel, Eversen, Hof Boitzen, teilweise die Örtze im Blick, vorbei zwischen den Oldendorfer Baggerseen, durch das Tiefenthal und die angrenzende Misselhorner Heide und dann am Eicksberg und der Fuhrmannsschänke vorbei über den Zitronenberg nach Wildeck mit kurzem Halt in Rebberlah an der Esel-Koppel, die sich bereits zu viert auf eine kleine Streicheleinheit und etwas gezupftes Löwenzahn freuten und neugierig unsere Crossräder bestaunten. Nach ein paar Fotos ging es weiter Richtung Wasserwerk Garßen über Scheuen am Segelflugplatz vorbei Richtung Heimat. Insgesamt sammelten die Teilnehmer in rund 3 Stunden etwas mehr als 70 km mit etwa 600 Höhenmetern, da die Südheide doch einige kleinere abwechslungsreiche Anstiege aufweist.

Schreiber und Sennhenn-Oetken mit guten Laufleistungen in Celle und Hannover

Kürzlich sorgten Nadia Schreiber beim Celler Wasa Lauf und Achim Sennhenn-Oetken im Rahmen des Hannover Marathons für überzeugende Laufleistungen.
Nadia überquerte beim 5 km-Lauf nach 22:19 min. die Ziellinie auf der Stechbahn und erzielte unter den fast 1.000 Starterinnen einen guten 18.Gesamtplatz bei den Frauen!
Und Achim konnte sich beim Halbmarathon in Hannover in 1:39,05 Std. über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Herzlichen Glückwunsch beiden Sportlern.
Bei beiden Veranstaltungen sorgten wiedermal viele tausend Zuschauer und auch gute Wetterbedingungen für eine mitreißende Atmosphäre.

(auf den Foto: Achim Sennhenn-Oetken)