Triathleten erfolgreich in neuer Wettkampfbekleidung vom Autohaus Ahrens

Mit einem 3.Platz in der Staffel, sowie einem 2.Platz im Einzel und weiteren Top 10-Platzierungen konnten die VfLer in ihrer vom Autohaus Ahrens gespendeten Wettkampfbekleidung beim Celler Triathlon überzeugen.
Vielen Dank an Dirk Kleinau, dem Verkaufsleiter vom Autohaus Ahrens, der das neue Outfit persönlich am Wettkampftag auf dem Saarfeld überreichte.

Sportler des VfL Westercelle fahren erfolgreich unter neuer Flagge

Die Rad- und Triathlonsportler des VfL Westercelle bekamen im Rahmen des 28.Müdener
Volkstriathlons 20 Radtrikots von ihrem neuen Sponsor Stadtwerke Celle durch deren Geschäftsführer Thomas Edathy und Fiete dem Frosch überreicht. Mit neuer Energie starteten gleich 10 VfL’er durch und erzielten einige beachtliche Erfolge.
Unter anderem sprangen mit dem deutlichen Männer-Staffelsieg, dem 2.Platz in der Mannschaftswertung und dem 2.Platz in der Frauen-AK 30 gleich drei Podiumsplätze heraus. Aber auch weitere gute Platzierungen standen zu Buche und somit sorgten alle Athleten mit ihren guten Leistungen für Aufsehen in ihrem neuen frischen Outfit.

Westerceller Radsportler Kruschewski mit nahezu perfektem Saisoneinstand

Am vergangenen Sonntag stand im rheinland-pfälzischen Polch das erste große deutsche Straßenrennen des Jahres 2016 auf dem Programm. Im Rennen der Eliteklasse mussten 17 jeweils neun Kilometer lange Runden, also insgesamt 153 Kilometer absolviert werden.
Wie besonders für die ersten Rennen der Saison üblich, war auch das Rennen in Polch von ständigen Attacken geprägt. Trotz der selektiven Strecke, die auch einen ein Kilometer langen Anstieg beinhaltete wollten die Profiteams einen Massensprint für ihre Sprinter herbeiführen und versuchten das Rennen auf den letzten 50 Kilometern zu kontrollieren. So waren schließlich alle Versuche der attackierenden Fahrer, zu denen auch Kruschewski neue Teamkollegen vom Team ETW aus Bochum zählten erfolglos und es kam zum Massensprint um den Sieg. „Wir wollten heute eigentlich nicht unbedingt einen Massensprint und haben daher schon von Beginn an versucht, das Rennen zu animieren und schwer zu gestalten. Ich war eigentlich eher pessimistisch, was meine Chancen im Sprint anbetrifft, weil ich im Gegensatz zu vielen Konkurrenten in den letzten Wochen nur trainiert habe, und keine Rennen im Ausland gefahren bin“, erläuterte der Celler die Taktik seines Teams. Das diese anfänglichen Zweifel unbegründet waren zeigte Kruschewski dann mit einem starken Finale, indem er sich einen sehr guten siebten Platz sichern konnte. „Wir waren nach dem letzten Berg ein wenig zu weit hinten, aber Julian Hellmann hat mich dann bis einen Kilometer vor dem Ziel auf Platz 15 vorgefahren, und von da aus konnte ich noch relativ weit nach vorne sprinten“, so das zufriedene Fazit.
Am nächsten Wochenende stehen dann nach dem ersten Auslandseinsatz im belgischen Nerpelt Rennen in Emsdetten und Steinfurt auf dem Programm des 26 jährigen.

Kruschewski beeindruckt auch in Südamerika mit starken Leistungen

Obwohl sich die deutsche Radsaison noch für 6 Wochen in der Winterpause befindet und erst ab März die ersten Frühjahrsklassiker ausgetragen werden, stand der für den VfL Westercelle startende Radsportler Fabian Kruschewski schon wieder an der Startlinie. Zusammen mit seinem Bundesligateam startete er bei der 51. Vuelta a Costa Rica. Die 11 tägige Rundfahrt führte über insgesamt etwas mehr als 1500 Kilometer, wobei insbesondere die extrem bergige Etappenführung durch das durch Vulkane geprägte Land für extrem harte Rennen sorgte.
„In den Bergen geht es für uns alle eigentlich nur ums Durchkommen, aber ich denke schon, dass wir in den Sprints ein Wörtchen um Etappensiege mitreden können. Wir haben aber auf keinen Fall irgendeinen Erfolgsdruck, weil wir hier eins von nur 4 Amateurteams sind und die Profis das Rennen kontrollieren müssen“, so der Celler im Vorfeld.
Zumindest für den 26 jährigen Celler begann die Rundfahrt dann allerdings mit einem Schock. Zusammen mit einem weiterer Teamkollegen kollidierte er schon auf dem ersten Kilometer der ersten Etappe mit einem Auto, dass sich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und riesiger Polizeieskorte auf der Rennstrecke befand. Nach 40 minütiger Neutralisation des Rennens konnten die beiden Fahrer das Rennen trotz relativ starker Verletzungen doch fortsetzen. „Im Nachhinein muss man wirklich sagen, dass wir bei dem Sturz unfassbar viel Glück hatten, denn unsere komplett zerstörten Räder haben wohl einiges von unserer Aufprallenergie aufgenommen. Leider ging es nach dem Sturz für mich nur noch ums sportliche Überleben und ich konnte meine persönlichen Ziele nicht weiter verfolgen und habe mich dann so gut es ging in den Dienst der Mannschaft gestellt.“
Zumindest letztgenanntes gelang auf den folgenden Flachetappen dann mehr als nur ordentlich und für die deutsche Mannschaft sprangen folgerichtig mehrere Top 10 Platzierungen und sogar ein zweiter Etappenplatz durch den Hamburger Lucas Carstensen heraus. Ein besonderes Highlight wartete dann auf den vorletzten beiden Etappen auf die noch im Rennen verbliebenden Fahrer. Der knapp 3500 Meter hohe Cerro de la Muerte musste an zwei aufeinander folgenden Tagen von beiden Seiten erklommen werden. Während die südamerikanischen Bergfahrer geradezu unfassbar starke Leistungen zeigten, kämpfte die gesamte deutsche Mannschaft um die Einhaltung der Karenzzeit. Dies gelang dann sogar besser als erwartet und man konnte sich in der Teamwertung sogar noch um ein paar Plätze auf Platz 9 verbessern und so einige Profiteams hinter sich lassen. Auch die relativ „kühlen“ Temperaturen von 25 °C in den höher gelegenen Gebieten lagen den Fahrern wesentlich besser, als die Hitzeschlachten zu Beginn der Rundfahrt, die bei teilweise über 40 °C ausgetragen wurden.
„Die Überquerungen des Cerro´s waren wirklich unfassbare Erlebnisse. Zum ersten mal in meiner Karriere hatte ich wirklich Angst vor Rennen, da wir 2700 Höhenmeter auf 47 Kilometern überwinden mussten und man wirklich knapp drei Stunden nur am Limit fahren musste. Auch das Atmen fiel einigen von uns in der Höhe wesentlich schwerer als gewohnt und wir bekamen Kopfschmerzen. Trotzdem liefen die beiden Königsetappen für mich eigentlich ganz ordentlich, weil ich nicht mehr so sehr mit den Sturzfolgen zu kämpfen hatte und so einigen Teamkollegen helfen konnte“, berichtet Kruschewski weiter.
Eine sportlich zwar nicht herausragende, dafür aber stimmungsmäßig beeindruckende Etappe erlebten die deutschen Fahrer dann am letzten Tag, an dem das Rennen vom Staatspräsidenten Costa Ricas gestartet wurde und an dem mehrere zehntausend Menschen die noch im Rennen liegenden Fahrer auf einem Rundkurs anfeuerten und feierten. „Auf diesen Tag hatten wir wirklich sehr lange hingearbeitet und wir sind wahnsinnig zufrieden und stolz, dass wir die Rundfahrt so mitgestalten konnten und mit 5 Fahrern das Ziel erreicht haben, was insgesamt nur die Hälfte aller gestarteten Fahrer von sich behaupten kann. Wir haben auf den Flachetappen teilweise überragend zusammen gearbeitet und dass wir wegen der Berge hier im Gesamtklassement nicht vorne dabei waren ist kein Problem und war auch zu erwarten“, zog der Celler sein doch recht versöhnliches Fazit.
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, so steht doch nach einem kleinen Urlaub in Costa Rica die harte Saisonvorbereitung im winterlichen Deutschland vor der Tür.

Kruschewski auch persönlich zurück in der Erfolgsspur

Nachdem der Westerceller Radsportler Fabian Kruschewski zuletzt bei der Ungarn Rundfahrt durch eine mannschaftsdienliche Fahrweise überzeugen konnte, konnte er in den letzten Rennen wieder eigene Erfolge für sich verbuchen.
So war er im belgischen Arendonk nach sehr aufmerksamer und aktiver Fahrweise in der rennentscheidenden Situation hellwach und schaffte den Sprung in die sechsköpfige Spitzengruppe. „Bei dem Wind und dem starken Regen, war es eigentlich klar, dass sich irgendwann eine Gruppe absetzen wird und deswegen habe ich das ganze Rennen über probiert bei möglichst vielen Attacken mitzugehen“, so der für den VFL Westercelle startende Sportler. 
Geschlossen ging die Gruppe dann auf die letzten zwei der insgesamt 90 Kilometer des Rennens. Im entscheidenden Schlusssprint musste sich Kruschewski dann denkbar knapp nur dem Belgier Sebastian Pepinster geschlagen geben und verpasste seinen ersten Saisonsieg im Fotofinish so um 3 cm. Dabei wartete der Celler ein wenig zu lange mit seinem Antritt vom Hinterrad des späteren Siegers und kam trotz der höheren Endgeschwindigkeit letztendlich nicht mehr an ihm vorbei. „Natürlich hätte ich heute wahnsinnig gerne gewonnen, aber ich bin trotzdem wirklich zufrieden mit meinem Rennen.“
Zwei Tage später stand für Kruschewski und seine Teamkollegen vom „Team Embrace The World“ das Innenstadtrennen „Rund in Düren“ auf dem Programm. Dabei galt es eine nur 800 Meter lange Runde 90 mal zu umrunden. Obwohl sich die gesamte Mannschaft von Beginn an offensiv zeigte, konnte sich schließlich 6 Fahrer absetzen und den Sieg unter sich ausmachen. „Es ist für unsere Fahrer schon wahnsinnig schwierig nach Wochen mit einer langen Landesrundfahrt und langen Straßenrennen im Ausland jetzt hier wieder auf den kurzen, kurvigen Rundstrecken in Deutschland klarzukommen, da die Belastungen für den Körper schon extrem unterschiedlich sind“, erklärte Teamchef Micha Glowatzki.
Trotzdem imponierte das Team in der zweiten Rennhälfte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und bereitete das Finale um Platz 7 perfekt für Kruschewski vor, der den Sprint schließlich deutlich für sich entscheiden und so wichtige Ranglistenpunkte einfahren konnte.
Als nächstes stehen für das Team jetzt die deutschen Nachtourkriterien in Neuss und Bochum auf dem Programm, bei denen die Amateure wieder die Gelegenheit haben werde, sich mit den absoluten deutschen Topstars der Tour de France zu messen.