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Spatenstich für ersten Fußball-Kunstrasenplatzes in Celle

Die Bagger rollen – ein zentraler Punkt des Sportentwicklungsplans der Stadt Celle wird Realität: In Westercelle wird seit Anfang August der erste Fußball-Kunstrasenplatz im Kreisgebiet gebaut. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Trainingseinheiten und Spiele auf dem Großfeld mit Flutlichtanlage ausgetragen werden. Am Dienstag, 20. August, wurde der Bau mit dem symbolischen Spartenstich offiziell begonnen. Dabei griffen Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, Landrat Klaus Wiswe, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Celle, Stefan Gratzfeld, und der Vorsitzendes des Kreissportbundes Celle, Hartmut Ostermann, sowie die Verantwortlichen des VfL Westercelle, der 1.Vorsitzende Harald Nowatschin, Fußball-Spartenleiter Christopher Menge, Projektleiter Hans Weger und Veranstaltungskoordinator Sebastian Paschke selbst zum Spaten.

Nowatschin dankte den Zuschussgebern für ihre finanzielle Unterstützung. Der VfL muss dank der positiven Zuschussbescheide „nur“ den Eigenanteil von 25 Prozent finanzieren. Bei einer Summe von über 800.000 Euro aber auch ein großer Brocken für einen ehrenamtlich geführten Sportverein.

Über verschiedene Aktionen hat der VfL Westercelle daher immer wieder Geld für das einmalige Projekt im Landkreis Celle gesammelt. Nach der Saisoneröffnung im August 2018 wurden beim Spendenlauf im September der Grundstein für die Finanzierung gelegt. Anschließend wurden beim Oktoberfest Spenden gesammelt. Im April veranstaltete der VfL dann ein Benefiz-Konzert mit der Band Lady Sunshine & The Candy Kisses im Westerceller Lindenhof, parallel wurden Parzellen auf einem virtuellen Kunstrasenplatz und Lose bei einer Tombola verkauft. „Was hier in den vergangenen Monaten ehrenamtlich auf die Beine gestellt wurde, ist außergewöhnlich“, sagte Fußball-Spartenleiter Christopher Menge.

Weger ergänzte, dass bisher über 55.000 Euro zusammengekommen seien. „Wir sind zuversichtlich, dass sich weitere Spender und Sponsoren finden“, so der Projektleiter. Der restliche Betrag werde wie geplant über einen Kredit bei der Sparkasse Celle gedeckt. Dieser wird über die Mitglieder der Fußball-Abteilung finanziert. Bei der Spartenversammlung im Januar hatten die anwesenden Mitglieder eine Erhöhung des Beitrages um drei Euro pro Monat zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes einstimmig beschlossen.

Nachdem auch die Stadt und der Landkreis nach den positiven Beschlüssen des Celler Stadtrates und des Kreistages sowie die Regionalstiftung der niedersächsischen Sparkassen und der Landessportbund einen Förderbescheid an den VfL Westercelle verschickt hatten, stand dem Bau nichts mehr im Wege. Insgesamt stehen für den Bau von Celles erstem Fußball-Kunstrasenplatz Fördermittel von 589.000 Euro zu Verfügung. 100.000 Euro davon kommen aus dem Sportstätten-Sanierungsprogramm des Landes Niedersachsen. Der VfL Westercelle muss gut 210.000 Euro aufbringen.

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir erhalten“, sagt Westercelles Fußball-Spartenleiter Christopher Menge, der auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung lobt. „Bei der Baugenehmigung wurde das Projekt zwar kritisch unter die Lupe genommen, aber die Zusammenarbeit war sehr konstruktiv“, so Menge.

Da der Westerceller Sportplatz im HQ100-Gebiet liegt, wurde bei der Planung gleich auf Quarzsand zur Verfüllung gesetzt. Von den möglichen Plänen der EU, Granulat auf Kunstrasenplätzen zu verbieten, ist der neue Platz also nicht betroffen.

Die Ausschreibung, die vom beauftragten Architekten Dieter Grundmann durchgeführt wurde, hat die Firma Tölner aus Eldingen gewonnen, somit baut ein Unternehmen aus der Region Celles ersten Fußball-Kunstrasenplatz.

Text: Christopher Menge
Foto: David Borghoff

Gemeinsam zum Ziel: Fußball-Herren feiern Aufstieg und Klassenerhalt

Als TSV Jahn-Stürmer Danny Feldmann den Ball in der 68. Minute nach einem Konter an VfL-Torhüter Jannick Heuer vorbei ins Tor legte, schienen die Träume des VfL Westercelle an der harten Realität des Fußballsports geplatzt zu seien. Am vorletzten Spieltag erschien die Arbeit einer ganzen Saison plötzlich wertlos. Dementsprechend lang zogen sich die Gesichter auf der Westerceller Bank. „Das war schon ein Dämpfer, auf jeden Fall.“, erinnert sich Trainer Axel Güllert an die bangen Minuten zurück. Die Rückkehr in die Landesliga, das lang ersehnte Saisonziel war plötzlich in weite Ferne gerückt, die Glückseligkeit nicht mehr zum Greifen nahe

Zwei Wochen später gibt es auf dem Sportplatz an der Wilhelm-Hasselmann-Straße kein Halten mehr: Je mehr Tore die Schwarz-Gelben auf der Anzeigetafel verbuchen können, desto höher steigt die Vorfreude auf die Meister- und Aufstiegsfeier, die schon während der Partie mit Luftballons, Konfetti und lauter Fanunterstützung ihren Anfang fand. Als kurze Zeit später die Meistertafel in die Höhe gereckt wird, ist die Westercelle Gefühlswelt wieder in Ordnung, auf Wolke sieben.

Zwischen beiden Ereignissen lagen vielschichtige Gefühlswelten und eine unglaubliche Energieleistung, welche den Umschwung brachte. Auf der Sportanlage des TSV Jahn Schneverdingen brauchte es einen Wirkungstreffer, der wie ein Nadelstich in das Luftschloss der schwarz-gelben Aufstiegsträume stieß, um die Mannschaft trotz aller akribischen Vorbereitungen und mahnenden Worte des Trainergespanns aus ihrer nervösen Spielweise zu reißen. Kai Broschinski ergriff geistesgegenwärtig die Initiative und wechselte sich, mit verdutzter Zustimmung der Trainer, selber ein – vier Minuten später traf sein Sturmkollege Nils Wittenberg zum Ausgleich, ehe Arnas Saulys einen Eckstoß nur eine Minute später mit einem wuchtigen Kopfball ins Glück verwandelte. „Ich hatte Heiko schon signalisiert, dass wir nach dem Rückstand etwas in der Offensive tun müssen.“, so Güllert über die Taktikbesprechung mit seinem Trainerkollege Heiko Vollmer. „Da wir noch nicht alles auf eine Karte gesetzt hatten und noch nachlegen konnten, war ich mir sicher, dass wir die Partie noch drehen würden.“ Tom Schapers setzte mit seinem Treffer dann den Schlusspunkt.

Nicht erst am vorletzten Spieltag hatte die Mannschaft bewiesen, welche Moral samt Kampfgeist trotz des jungen Alters in ihr steckt. Nach einer Verjüngungskur zu Saisonbeginn, immerhin ging ein Dutzend Jugendspieler den Schritt in den Herrenbereich, geriet die neu formierte Mannschaft hin und wieder ins Straucheln. „Gerade die Niederlage gegen den SC Vorwerk oder gegen den MTV Soltau waren ärgerlich. Die Jungs mussten sich erst einfinden und an den Herrenbereich gewöhnen – das haben sie dann aber auch innerhalb kürzester Zeit geschafft.“, erläuterte Güllert die Startschwierigkeiten.
In Richtung Saisonende setzten die Fußballer auch eher auf die Spannung als beherrschendes Element, indem gegen Germania Walsrode (2:2) und den TSV Egestorf (1:3) Punkte liegengelassen wurden, welche vom starken Konkurrenten TSV Elstorf dankend zum eigenen Vorteil genutzt wurden. Umso wichtiger gestaltete sich das Comeback in Schneverdingen, bekräftigt auch der Trainer: „Wie die Mannschaft sich aus schwierigen Situationen befreit hat, zeigt ihre Klasse und war sehr beeindruckend.“

Während die Erste Herren in Schneverdingen um den Aufstieg bangen musste, hing auch das Saisonziel der Zweiten Herren in der Kreisliga noch in der Luft. Beim Spitzreiter aus Eldingen zeigte die Mannschaft von Rolf-Peter Nieber und Jan Kohls eine starke Leistung, auch wenn der bereits feststehende Kreismeister am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt. Da der TuS Bröckel im Abstiegskampf zeitgleich seine Partie verlor und somit als Absteiger feststand, konnte bei den Schwarz-Gelben dennoch durchgeatmet werden. „Das war sehr wichtig für den gesamten Verein.“, lässt Nieber erkennen. Vor allem für die Zusammenarbeit zwischen den ersten beiden Herrenmannschaften, welche in der abgelaufenen Saison zur Zufriedenheit aller Seiten bereits sehr erfolgreich verlief. Mehrere Spieler der Ersten Herren sammelten bei den Kollegen in der Kreisliga Spielpraxis oder leisteten in wichtigen Partien Unterstützung. „Die Zusammenarbeit war großartig. Gleiches gilt für die Bereitschaft der Spieler, mit Biss und Motivation auszuhelfen. Damit haben wir gemeinsam einen großen Teil dazu beigetragen, die Ziele des Vereins zu erreichen.“, zeigte Güllert das Erfolgsmodell auf, während Nieber die Notwendigkeit des Klassenerhaltes herausstellte: „Ein Drei-Klassen-Unterschied zwischen den beiden Mannschaften wäre dafür dann zu groß gewesen.“

Mit zunehmender Dauer der Saison kam die Zweite Mannschaft immer besser in Fahrt, nachdem die Hinrunde nicht nach den Vorstellungen verlief. Neben engen Partien hagelte es auch immer wieder hohe Niederlagen wie gegen den SV Altencelle und SV Eldingen (je 1:6-Pleiten). Trainer Nieber sah hierfür vor allem den mentalen Teil des Sportes verantwortlich: „Der Kopf ging schnell runter. Aber wir haben uns dann von Woche zu Woche stabilisiert und die Mannschaft hat sich somit irgendwann selbst gefunden.“ In der Rückrunde münzten die Schwarz-Gelben ihre Schwäche aus dem Vorjahr um und behielten dank ihrer Willensstärke einige Punkte aus engen Partien in Westercelle.

Für das Endspiel der Ersten Herren Anfang Juni hatten sich die zahlreichen Westerceller Fans ganz besondere Aktionen ausgedacht, um die Mannschaft akustisch und visuell bestmöglich zu unterstützen. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Verfolger TSV Elstorf hatte die Mannschaft ihr Schicksal selbst in der Hand und war sich der wichtigen Aufgabe bewusst – souverän, wenn auch zu Beginn angespannt nahm das junge Team die letzte Hürde auf dem Weg zurück in die Landesliga. Und dann durfte gefeiert werden.
Sprechchöre, Banner, Luftballons, Rauchbomben, Humbas, Bier- und Sektduschen – die Schwarz-Gelben ließen es für ihre Helden an nichts mangeln. „Es war für die Feier natürlich perfekt, dass wir die Entscheidung am letzten Spieltag in der eigenen Hand hatten.“, freute sich Güllert über die Umstände des Aufstiegs. „Und wo gibt es das in der Bezirksliga, dass man den Meistertitel vor 450 Zuschauern mit einem solch tollen Rahmenprogramm feiern kann? Wir haben eine tolle Gemeinschaft in Westercelle, die ihres Gleichen sucht.“  Bis spät in die Nacht war das Sportheim der Dreh- und Angelpunkt der Feierlichkeiten, welche neben der Ersten Herren auch die zweite und dritte Mannschaft umschloss. Das Team von Trainer Nico Freier beendete die Saison trotz zwischenzeitlicher Verletzungssorgen auf dem neunten Rang der 4. Kreisklasse und hatte somit allen Grund, auf den Party-Zug aufzuspringen.

Während die Erste Herren in der kommenden Saison den Verlust wichtiger Leistungsträger kompensieren und sich auf einigen Positionen neu aufstellen muss, hofft Nieber, welcher sich mit Kollege Kohls zurückzieht und die Zweite Herren an Stephan Bergmann übergibt, dass die Truppe in seiner Konstellation zusammenbleibt.
Mit der abgelaufenen Spielzeit haben sich beide Teams ein solides Fundament erbaut, auf das in der nächsten Saison aufgebaut werden kann. „Wir können auf das Erreichte der Mannschaften absolut stolz sein.“, freut sich Nieber über die Gesamtleistung der Fußball-Sparte im Herrenbereich.

Text: Noah Heinemann
Bilder: David Borghoff, Alexander Baumann

Vitesse zurück in 2. Bundesliga

Das vergangene Wochenende sollte die Entscheidung bringen: In Schöningen ging es für die Jazz- und Moderndance Formation Vitesse des VfL Westercelle um die Rückkehr in die 2. Bundesliga.
Anfang März begann die Saison im Jazz- und Modern-Dance für alle Formationen des VfL Westercelle. Die 11 Tänzerinnen der Gruppe Vitesse, um Trainerin Sonja Seidler und Choreograph Andreas Schmidt hatten seit dem Sommer an einer etwas anderen Choreografie gearbeitet. Der Titel der Choreografie „Gerüchte“ war hier Programm, auf der Tanzfläche wurde ordentlich gelästert, gepöbelt und lauthals gemeckert. Wie das Stück beim Publikum und vor allen bei den Wertungsrichtern ankommen würde war die spannende Frage beim Auftakt-Turnier in Berlin. Alle Sorgen waren unbegründet, denn die Choreografie kam sehr gut an und so konnte sich Vitesse zum Start den zweiten Platz gegen starke Konkurrenz aus Hamburg und Berlin sichern. In den beiden anschließenden Turnieren ließen sie nichts anbrennen und sicherten sich beide Male den ersten Platz. Die Hauptkonkurrenz kam aus Wendezelle und lag mit nur einem Punkt Rückstand in der Tabelle dicht auf. Alles lief auf ein spannendes Saisonfinale hinaus. Würden die Westerceller Tänzerinnen erneut siegen, wäre der Aufstieg sicher, bei einem zweiten Platz könnte es schon knapp werden. Mit diesen Fakten im Hinterkopf machten sich die Mädels auf nach Schöningen. Schon vor Abfahrt kam der erste Schock, eine Tänzerin fiel krankheitsbedingt aus und volle Konzentration galt nun die Choreografie so umzustellen, dass man das Fehlen der Tänzerin gut verstecken konnte.
Nach einer noch etwas verhaltenen Vorrunde, startete Vitesse als letzte im Finale, direkt davor die DreamDancer aus Wendezelle, die ebenfalls noch ein Wörtchen mitreden wollten im Kampf um den Aufstieg. Die Westercellerinnen ließen sich allerdings nicht beirren und legten eine ihrer besten Runden der ganzen Saison auf die Fläche. Das wars, nun hieß es warten auf das Ergebnis der fünf Wertungsrichter. Aufregende Minuten begannen denn zuerst folgten die Wertungen der anderen 5 Formationen aus dem Finale. Doch die Tafel mit der Eins hielten die Wertungsrichter am Ende allesamt für Vitesse nach oben. Somit sicherte sich die Formation des VfL neben dem Tagessieg auch den ersten Platz der Ligatabelle und darf nächste Saison in der 2. Bundesliga starten.
Auch für Vidi Vici, die jüngste Formation des VfL Westercelle war es in Schöningen das letzte Turnier der Saison. Wie auch bei den vorangegangenen Turnieren gewannen sie das kleine Finale in der hochklassigsten Jugendliga und feierten damit den Klassenerhalt.
Das DreamTeam, die zweite Mannschaft des VfL Westercelle, muss am 18.05 in Wunstorf bei Hannover zum letzten Turnier in der Verbandsliga Nord-Ost antreten. Auch hier geht es für die noch verhältnismäßig junge Mannschaft um den Klassenerhalt.

Foto: Dirk Seidler

Laetitia Potempa gewinnt Silber bei den Deutschen Meisterschaften

Am 23./24.03.2019 fanden in Kleinleipisch/Lauchhammer (Brandenburg) die Deutschen Meisterschaften in der Halle für Bögen ohne Visier des Deutschen Bogensportverbandes (DBSV) statt. Als amtierende Landesmeisterin in der Altersklasse U17 weiblich Blankbogen hatte sich Laetitia Potempa vom VfL Westercelle für dieses große Ereignis, bei dem insgesamt fast 400 Bogenschützen aus ganz Deutschland am Start waren, qualifiziert und traf dort auf die erwartet starken Konkurrentinnen aus den anderen Bundesländern.
Bei der Hallenmeisterschaft werden in zwei Durchgängen zu je 10 Passen insgesamt 60 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Meter geschossen. Blankbögen verfügen weder über Visiere noch über Stabilisatoren und erfordern somit eine korrekte Schusshaltung. Sonst wird es schwer, die Pfeile in der goldenen Scheibenmitte zu platzieren.
Bereits im ersten Durchgang zeigte die 14-jährige Laetitia Potempa ihr Können und konnte sich zusammen mit Luisa Raddatz aus Volkmarhausen langsam von der übrigen Konkurrenz absetzen, lag aber mit 183 Ringen insgesamt 15 Ringe hinter Raddatz. In zweiten Durchgang entbrannte ein spannender Zweikampf um den Titel, bei dem die Führung mehrfach hin und her wechselte. Am Ende konnte sich Laetitia sich über 356 Ringe, die eine neue persönliche Bestleistung darstellen, und den Gewinn der Silbermedaille freuen.
„Das Tolle an diesem Turnier war die gute Stimmung und der Zusammenhalt unter den Schützen. Wir hatten viele Spaß zusammen und das trotz des frühen Aufstehens. Um pünktlich in der Lausitz zu sein, sind wir um 03:00 Uhr aufgestanden. Und dann zehren natürlich vier Stunden Wettkampf und aufkommende Müdigkeit an der Konzentration.“, meinte Laetitia Potempa nach der Siegerehrung. „Aber dafür ist es mega gelaufen.“

Fotos: Uwe Wallura (DBSV)

Kunstrasenplatz: Alle Förderer haben zugesagt

Noch in diesem Jahr spielen Celles Fußballer voraussichtlich erstmals auf einem Kunstrasenplatz im Landkreis: Nachdem der Stadtrat und der Kreistag sowie die Regionalstiftung der niedersächsischen Sparkassen bereits ihre Förderzusage gegeben hatten, hat nun auch der Landessportbund einen positiven Förderbescheid an den VfL Westercelle verschickt. Somit stehen für den Bau von Celles erstem Kunstrasenplatz insgesamt Fördermittel von 589.000 Euro zu Verfügung. Zudem muss der VfL Westercelle gut 210.0000 Euro aufbringen.

„Wir haben inzwischen 50.000 Euro gesammelt und sind optimistisch, durch unsere geplanten Aktionen noch weiteres Geld für unser Projekt zu bekommen“, sagt der Projektverantwortliche vom VfL Westercelle Hans Weger. Zudem habe die Spartenversammlung im Januar einstimmig für eine Erhöhung des Spartenbeitrags um drei Euro pro Monat gestimmt. Mit diesem Geld soll ein Kredit finanziert werden. Weiterlesen

Erfolgreiche Regionalmeisterschaft für Westerceller Ju-Jutsuka

Am 24.02.2019 kamen 100 Ju-Jutsuka aus 12 Vereinen nach Celle. In der Sporthalle am Lönsweg richtete der VfL Westercelle die diesjährigen Regionalmeisterschaften im Ju-Jutsu aus. Schon bei der Ausrichtung der LEM 2014 hatte der VfL hohe Maßstäbe gesetzt und konnte mit der Organisation der REM nahtlos daran anknüpfen. Vom Mattentransport durch Firma DZ Thören, Sponsoren, bis hin zu den vielen helfenden Händen der Eltern konnte die Veranstaltung erfolgreich gestaltet werden. Erfolgreich waren auch die 12 Kämpfer/innen des VfL auf den Matten. So konnten sich Andreas Scholl, Isha Njingo, Kristin Raddatz und Melissa Chevalier in ihren jeweiligen Klassen die Goldmedaille sichern. Weiterlesen

Zwei Aufstiege bei den Damen in die Landesliga und Oberliga

„So ein Wahnsinns-Wochenende für Westercelle. Beide Damenteams hatten es in der eigenen Hand, den Aufstieg zu schaffen. Der Druck war enorm hoch bei beiden Teams. Die erste Mannschaft wusste, sie darf nur ein Match abgeben, sonst wird es nichts mit dem Aufstieg. Und dem Gegner unserer Zweiten Mannschaft, dem TSC Göttingen würde für den Aufstieg ein Unentschieden reichen – schon krass. Aber beide Teams haben super gespielt und in den entscheidenden Momenten doch die Nerven behalten.  Ich bin so stolz und freue mich, dass die Mädels für ihren Teamgeist, ihren Fleiß beim Training und ihre Gesamtleistung mit dem Aufstieg in die Landes- und Oberliga belohnt werden“, so Westercelles Chefcoach Steve Williams.

Westercelles Gegner in der Landesliga , die TSV Havelse II, lief zuhause mit ihrer stärksten Mannschaft die möglich war auf. In Runde eins starteten Lilli Wiedenmann an zwei und Chelsea Seidewitz an vier gegen Sinja-Luise Müller und Rebecca Pfannkuchen. Dabei stellten sie ihre Superform aus den vorherigen Begegnungen erneut unter Beweis und gewannen fast im Gleichschritt mit 6:0 und 6:2 bzw. 6:3 und 6:0. Damit waren die ersten Punkte geholt und der Grundstock für die folgenden Erfolge gelegt: Greta Ehlers ließ wie schon so oft davor keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und holte gegen Anja-Carina Ditze mit 6:0 und 6:2 den dritten Punkt. Weiterlesen

Gold für die U16

Der VfL bleibt in der Halle in der Erfolgsspur! Heute errang die U16 in der Lachendorfer Sporthalle den Titel des Futsal-Kreismeisters 2019!

Als einzige Mannschaft blieb das Team von Patrick Wende und Thomas Kramer im gesamten Turnier ohne Niederlage. Nach einem schleppenden Start mit drei Unentschieden – aber immerhin steigender Torezahl – folgten schließlich die zwei entscheidenden Siege. In einer engen Konkurrenz reichten diese neun Punkte zum Gewinn des Turniers.

Celle kann tanzen!

Das hat die Celler Tanzszene letztes Wochenende wahrlich unter Beweis gestellt. Statt wie in den letzten Jahren alles allein auf die Beine zu stellen hat sich die Jazzdance-Sparte dieses Mal Unterstützung von der DanceFactory Lachendorf und der Tanzabteilung des TuS Oldau-Ovelgönne geholt. Gemeinsam gingen Einladungen an alle Vereine und Tanzschulen in Celle raus und die Resonanz war groß. Viele fanden das Projekt einer großen gemeinsamen Show einfach nur toll und wollten mitmachen. Von den kleinsten Ballettmäusen über unsere Turnierformationen bis hin zu der Seniorenstepptanzgruppe „Crazy Ol‘ Ladies“ So entstand die Tanzgala „LacheLebeLiebeTANZ“ – ein bunter Mix aus allem was Celle tänzerisch zu bieten hat – mit Modern Dance, Showdance, HipHop, Standard, Tango, Ballett, Line- und Steptanz wurde den Zuschauern in zwei Shows reichlich was geboten. Die Nachmittagsshow richtete ihren Fokus auf die Kinder und Jugend während in der Abendshow auch die Erwachsenen ran durften. 
Für unsere Turnierformationen Vidi Vici, Dreamteam und Vitesse bedeutete dies auch die Premiere ihrer jeweiligen Turnierchoreografien. Die Resonanz des Publikums war durchweg positiv und auch die Trainer und Choreografen waren durchaus zufrieden. Die Saison aller Formationen startet in zwei Wochen in Berlin – die Zeit bis dahin wird weiter genutzt um den Choreografien den Feinschliff zu geben.

Kreismeister-Titel für die U19

U19 siegreich – U15 & U17 bei Bezirksmeisterschaften

Schon in der Vorrunde hatte es packende Partien zwischen der U19 und dem SV Nienhagen gegeben. Bei der Endrunde stand früh das Duell zwischen dem späteren Sieger und dem Zweitplatzierten auf dem Plan. Auch hier blieb es eng und man trennte sich 1:1 unentschieden.

Im weiteren Verlauf des Turniers kassierten die VfLer kein einziges Gegentor mehr, während der SVN ausgerechnet gegen den Lokalrivalen aus Wathlingen verlor.

So steht am Ende mit 13 Punkten aus fünf Spielen der verdiente Kreismeister-Titel und die Qualifikation für die Futsal-Bezirksmeisterschaften am Samstag, den 16. Februar, in Wathlingen.

Die U15 kämpfte bei ihren Bezirksmeisterschaften in Cuxhaven um den Vorstoß ins Halbfinale. Jedoch spielte das Team in einer Gruppe mit den späteren Finalisten vom FC Eintracht Cuxhaven und VSK Osterholz-Scharmbeck und musste nach vier Spielen und ebenso vielen Punkten nach der Vorrunde die Heimreise antreten.

Die U17 erreichte bei ihrem Turnier in Dannenberg den dritten und somit einen Medaillen-Rang. Im Halbfinale setze es eine 1:3 Niederlage gegen den MTV Treubund Lüneburg, bevor im Spiel um Platz drei der VfL Güldenstern Stade mit 4:3 niedergerungen werden konnte.