{"id":11174,"date":"2019-11-19T15:40:35","date_gmt":"2019-11-19T14:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vfl-westercelle.de\/fb\/?p=11174"},"modified":"2020-01-21T20:08:00","modified_gmt":"2020-01-21T19:08:00","slug":"1-herren-auf-der-suche-nach-konstanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/fb\/1-herren-auf-der-suche-nach-konstanz\/","title":{"rendered":"1. Herren auf der Suche nach Konstanz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ausgeglichene Landesliga-Hinrunde l\u00e4sst f\u00fcr den VfL alle\nM\u00f6glichkeiten offen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der einj\u00e4hrigen Abstinenz war die Freude gro\u00df, als die R\u00fcckkehr in die Fu\u00dfball-Landesliga endlich bevorstand. Die Saisoner\u00f6ffnung sollte ein Fest werden \u2013 was aus organisatorischer Sicht galt, konnte sportlich in den ersten Wochen nicht best\u00e4tigt werden. Nach einer schmerzhaften 2:3-Niederlage am ersten Spieltag gegen den TSV Ottersberg brachte auch die erste Ausw\u00e4rtspartie nicht den gew\u00fcnschten Erfolg, der SV Drochtersen\/Assel II behielt am Ende mit 2:1 die Oberhand. Trainer Axel G\u00fcllert sieht hier den erneuten Umbruch im Kader als Grund f\u00fcr den verz\u00f6gerten Erfolg: <em>\u201eWenn man mit einer so jungen Mannschaft und drei 18-J\u00e4hrigen in der Aufstellung spielt, ist es denke ich ganz klar, dass da zu Beginn noch nicht alles rund l\u00e4uft. Aber alle haben schnell dazu gelernt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gejubelt werden durfte erst am dritten Spieltag, als die Schwarz-Gelben die drei Punkte gegen den SV BW Bornreihe mit nach Hause nahmen.<br> Ab diesem Spieltag l\u00e4sst sich bei den Cellern ein gewisses Muster erkennen: Dem VfL gelang es \u00fcber weite Strecken der Hinserie nicht, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. So scheint es als ungeschriebenes Gesetz, dass auf drei Punkte zwei Wochenenden ohne Sieg folgen. Als gutes und wichtiges Unentschieden l\u00e4sst sich hier der Punktgewinn gegen den Tabellenf\u00fchrer MTV Treubund L\u00fcneburg Mitte September nennen, doch auf der negativen Seite zeigen sich knappe Niederlagen wie gegen den SV Teutonia Uelzen, als man gegen den Konkurrenten vom unteren Ende der Tabelle in letzter Sekunde verlor.<br><em>\u201eDurch einige Ausf\u00e4lle haben wir gerade zu Beginn der Saison immer wieder mit einer ver\u00e4nderten Startaufstellung gespielt\u201c, berichtet G\u00fcllert. \u201eZum Ende der Hinrunde sind wir dann aber konstanter aufgetreten.\u201c<\/em> Mit den wichtigen Siegen gegen direkte Konkurrenten wie den TSV Gellersen oder SV Emmendorf und einer Serie von vier ungeschlagenen Spielen zeigte sich diese neue Konstanz und Eingespieltheit der Mannschaft dann auch auf dem Papier. <br> Nach dem f\u00fcnfzehnten Spieltag h\u00e4tten die Westerceller sich eine bestimmte Tabelle gerne eingefroren und mit Rahmen ins Vereinsheim geh\u00e4ngt \u2013 w\u00e4hrend man mit dem ersten Platz in der Ausw\u00e4rtstabelle das st\u00e4rkste Team der Liga auf den fremden Sportpl\u00e4tzen stellte, schien der Mannschaft die Heimst\u00e4rke abhandengekommen zu sein \u2013 hier war der vorletzte Platz in der Heimtabelle die Konsequenz. Eine sichere Festung war der Sportpark an der Wilhelm-Hasselmann-Stra\u00dfe bisher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das schwarz-gelbe Torverh\u00e4ltnis liest sich hingegen sehr ausgeglichen und zeigt, wo die Reise f\u00fcr die junge Mannschaft hingehen kann. W\u00e4hrend sich die Anzahl der Gegentore im Vergleich mit den Tabellennachbarn nicht verstecken braucht, scheint offensiv noch etwas Luft nach oben. Sicher ist aber, dass die w\u00f6chentlichen Auftritte des VfL meist als Spektakel enden: Nach 15 Partien mit durchschnittlich 3,6 Toren pro Spiel kommen die Zuschauer voll auf ihre Kosten, wenn der VfL anreist. <em>\u201eWir sind schon auf einem ordentlichen Niveau, k\u00f6nnen aber in beiden Mannschaftsteilen noch einige Sachen besser machen\u201c<\/em>, sprach G\u00fcllert die Verspieltheit vor dem gegnerischen Tor sowie teils sorglose Abwehraktion in der eigenen H\u00e4lfte an. <em>\u201eDa ist dann teilweise ein Haken zu viel dabei oder wir wollen brenzlige Situationen in der Abwehr zu sch\u00f6n l\u00f6sen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Stammspieler und wichtige St\u00fctzen der Mannschaft haben die Neuzug\u00e4nge Daniel Wei\u00df und Tim Runge im Mittelfeld voll eingeschlagen, w\u00e4hrend mit Maximilian Wede, Fabian Woitschek, Johannes Wunsch und Nico Zabiegay die Verst\u00e4rkung aus der eigenen U19 den Kader auffrischen und wichtige Impulse setzen konnte. Die Trainer sehen weiterhin vor allem die erfahrenen Akteure in der Pflicht: <em>\u201eEs ist wichtig, dass die \u00e4lteren Spieler Verantwortung \u00fcbernehmen und die J\u00fcngeren unterst\u00fctzen und einbinden. Das hat bisher sehr gut geklappt.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Zur Winterpause ist somit f\u00fcr die Herren alles offen: W\u00e4hrend die Abstiegspl\u00e4tze immer im R\u00fcckspiegel erscheinen, ist der Zug f\u00fcr das gesicherte Mittelfeld noch lange nicht abgefahren. Die Zielsetzung ist laut G\u00fcllert und Trainerkollege Heiko Vollmer weiterhin klar: <em>\u201eDer Klassenerhalt bleibt nat\u00fcrlich das Ziel dieser Spielzeit.\u201c<\/em> Auf die Frage, ob die zweite Saison in der Landesliga \u00e4hnlich knapp wie die Abstiegssaison vor zwei Jahren werden wird, als die Entscheidung erst auf den letzten Metern der R\u00fcckrunde fiel, weist G\u00fcllert auf die Tabelle hin: <em>\u201eDie Liga ist sehr ausgeglichen, bisher f\u00e4llt nur Emmendorf etwas hinten ab. In diesem gro\u00dfen Mittelfeld kann jeder jeden schlagen \u2013 von den Abstiegsr\u00e4ngen bis ins obere Mittelfeld sind es nur wenige Punkte.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Text: Noah Heinemann<br>Bild: David Borghoff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgeglichene Landesliga-Hinrunde l\u00e4sst f\u00fcr den VfL alle M\u00f6glichkeiten offen Nach der einj\u00e4hrigen Abstinenz war die Freude gro\u00df, als die R\u00fcckkehr in die Fu\u00dfball-Landesliga endlich bevorstand. Die Saisoner\u00f6ffnung sollte ein Fest werden \u2013 was aus organisatorischer Sicht galt, konnte sportlich in den ersten Wochen nicht best\u00e4tigt werden. 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