{"id":3223,"date":"2024-05-15T18:09:37","date_gmt":"2024-05-15T16:09:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/ju-ju\/?p=3223"},"modified":"2024-05-16T09:12:38","modified_gmt":"2024-05-16T07:12:38","slug":"3-titel-fuer-fuer-den-vfl-bei-den-deutschen-schuelermeisterschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/ju-ju\/3-titel-fuer-fuer-den-vfl-bei-den-deutschen-schuelermeisterschaften\/","title":{"rendered":"3 Titel f\u00fcr f\u00fcr den VfL bei den Deutschen Sch\u00fclermeisterschaften"},"content":{"rendered":"\n<p>Vom 11.-12.05.2024 fanden in Nienburg die Deutschen Sch\u00fclermeisterschaften der U14, U16 und U18 im Ju-Jutsu statt. Unter den 411 Teilnehmer*innen war der VfL Westercelle mit neun Athleten*innen in den Kategorien Fighting und Newaza vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fighting, in der Klasse U14 bis 36 kg begann Theodor Godawa das Turnier gegen einen Ju-Jutsuka aus Brandenburg. Von Beginn an dominierte Theo den Kampf. Mit den ersten Angriffen im Part I (Schlagen und Treten) holte er sich schnell die ersten Ippons (gro\u00dfe Wertung). Auch im Wurfpart setzte er seine St\u00e4rken gewohnt um, brachte den Gegner mit einem Schulterwurf f\u00fcr Ippon zu Boden und mit der anschlie\u00dfenden erfolgreichen Haltetechnik zog er mit Full Ippon ins Halbfinale ein. Auch hier setzte Theo seine St\u00e4rken gegen einen K\u00e4mpfer aus Sachsen-Anhalt souver\u00e4n ein, holte in allen Parts den n\u00f6tigen Ippon f\u00fcr den vorzeitigen Sieg und erreichte so das Finale. Dort traf er erneut auf einen Gegner aus Brandenburg. Gegen ihn konnte Theo leider nicht an seine vorherige Leistung ankn\u00fcpfen. Schnell geriet er in R\u00fcckstand und kassierte zus\u00e4tzlich noch eine Bestrafung wegen eines Kontaktes zum Kopf, welcher in dieser Altersklasse verboten ist. Am Ende musste er sich nach Punkten geschlagen geben, durfte sich aber \u00fcber die Silbermedaille freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Klasse U14 bis 44 kg trat Isabella Skierecki zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an. Trotz anf\u00e4nglicher Nervosit\u00e4t konnte Isabella die Vorgaben der Trainer sehr gut umsetzen. Die ersten beiden K\u00e4mpfe gegen Ju-Jutsuka aus Baden und Hamburg gewann sie nach Punkten und mit Full Ippon. Im dritten Kampf fehlte ihr nur noch ein erfolgreicher Wurf, um auch diesen vorzeitig zu beenden. Die hessische Gegnerin konnte die Wurfversuche allerdings geschickt verhindern und setzte sich nach Punkten durch. Zuletzt traf sie auf eine Kontrahentin aus Sachsen-Anhalt. Gegen sie konnte Isabella leider ihre Reichweitenvorteile im Part I nicht zwingender ausspielen. Die Gegnerin war oft etwas schneller und setzte die deutlicheren Treffer. Ein Wurf sollte keiner von beiden gelingen, nur am Boden holte sich Isabella mit Armhebel und W\u00fcrger jeweils Ippons. F\u00fcr einen Sieg reichte das leider nicht und so musste sie sich der sp\u00e4teren Deutschen Meisterin knapp nach Punkten geschlagen geben. Mit den ersten Siegen sicherte sich Isabella allerdings den 3. Platz und gewann zudem den Pokal f\u00fcr den schnellsten Kampf in ihrer Altersklasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Tabea Geske startete ebenfalls zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft. In der Klasse U16 bis 57 kg traf sie im ersten Kampf auf eine Bundeskaderathletin aus Bayern. Diese setzte Tabea von Beginn an unter Druck, ging mit Schlagkombinationen schnell in F\u00fchrung und mit einem anschlie\u00dfendem Wurf und Haltetechnik musste sich Tabea vorzeitig geschlagen geben. In der anschlie\u00dfenden Trostrunde trat die erste Gegnerin aus Brandenburg verletzungsbedingt nicht an. So stand Tabea automatisch im Kampf um das kleine Finale. Gegen eine hessische Kontrahentin konnte sich Tabea mit Schlagkombinationen und einem Schulterwurf Ippons im Part I und II holen. F\u00fcr einen vorzeitigen Sieg fehlte nun nur noch der Ippon im Part III (Bodenkampf). Die Hessin konnte allerdings ihrerseits immer wieder mit eigenen Schlagkombinationen punkten und sich so einen Vorsprung erarbeiten. Kurz vor dem Ende des Kampfes gelang es Tabea, ihre Gegnerin in eine Haltetechnik zu zwingen, konnte diese aber nicht die erforderlichen 15 Sekunden halten. Am Ende musste sich nach Punkten geschlagen geben und erreichte damit den 7. Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner neuen Alters- und Gewichtsklasse, U16 bis 52 kg, startete Andreas denkbar schlecht ins Turnier. Gegen seinen ersten Kontrahenten aus Bayern tat er sich von Beginn an schwer, geriet schnell in R\u00fcckstand und haderte zwischenzeitlich mit einer Bestrafung wegen eines Kontaktes zum Kopf. Zu sp\u00e4t besann er sich auf seine St\u00e4rken. Zwar verk\u00fcrzte er mit schnellen Schlagkombinationen noch den Punkter\u00fcckstand, hatte zum Schluss dennoch mit 11:12 das Nachsehen. F\u00fcr den noch m\u00f6glichen 3. Platz musste sich Andreas nun durch die Trostrunde k\u00e4mpfen. Gegen Ju-Jutsuka aus Baden, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein setzte er sich souver\u00e4n jeweils mit Full Ippon durch und holte sich noch die Bronzemedaille.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vorrunde der U16 +63 kg bekam es Isha Njingo mit K\u00e4mpferinnen aus Nordrhein-Westfalen und Hessen zu tun. Von Beginn an lie\u00df die aktuelle Vizeweltmeisterin keinen Zweifel daran, wer als Siegerin von der Matte gehen sollte. In beiden K\u00e4mpfen setzte sie ihre Gegnerinnen schnell mit Schlagkombinationen unter Druck. Erzielte so mehrere Ippons und ging dann z\u00fcgig in den Wurfpart \u00fcber. Hier konnte sie ihre Kontrahentinnen mit Ko-Soto-Gake oder O-Soto-Otoshi werfen und anschlie\u00dfend mit einer Haltetechnik den notwendigen Ippon f\u00fcr den vorzeitigen Sieg holen. Im darauffolgendem Halbfinale blieb Isha ihrer Taktik treu. Mit schnellen Angriffen im Part I und \u00dcberg\u00e4ngen zum Wurf lie\u00df sie der Gegnerin aus Sachsen-Anhalt kaum eine M\u00f6glichkeit, selber Akzente zu setzen. Nach einem weiteren Wurf mit anschlie\u00dfender Haltetechnik beendete Isha auch diesen Kampf mit Full Ippon. Im Finale traf sie nun auf eine Kameradin aus dem Bundekader. Gegen die Hamburgerin hielt Isha das Tempo hoch, punktete immer wieder mit Schlagkombinationen und erarbeitete sich einen 10:5 Punktevorsprung. Einen Wurf konnten beide immer wieder verhindern, auch am Boden konnte sich keine von beiden einen Vorteil verschaffen. Am Ende setzte sich Isha mit 16:10 durch und gewann Gold.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Mangel an Gegnern musste Justin Gramlich eine Gewichtsklasse h\u00f6her starten. In der U18 bis 56 kg traf er zuerst auf einen K\u00e4mpfer aus Hamburg. Justin kontrollierte den Kampf fr\u00fch mit seinen gewohnt schnellen Angriffen in Part I und konnte sich mit klaren Treffern einen Punktevorsprung erarbeiten. Nach einem misslungenen Wurfversuch seines Kontrahenten, versuchten beide im Bodenkampf zu punkten. Keiner konnte sich dabei einen Vorteil erarbeiten, bis der Hamburger bei Justin einen gedrehten Fu\u00dfhebel ansetzte und Justin damit so schwer verletzte, dass er den Kampf aufgeben musste und auch am Turnier nicht weiter teilnehmen konnte. Der Hamburger wurde wegen der verbotenen Technik zwar disqualifiziert, durfte an den folgenden K\u00e4mpfen dennoch weiter teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Kategorie Newaza (BJJ) war der VfL Westercelle zum ersten Mal mit 3 K\u00e4mpfern bei einer DSM vertreten. Mykhailo Kozyna startete in der Klasse U18 bis 69 kg. Gegen einen erfahrenen Ju-Jutsuka aus Hessen, konnte er den Kampf lange ausgeglichen gestalten. Erst im letzten Drittel lie\u00df er sich in eine Haltetechnik zwingen, aus der er sich nicht mehr befreien konnte und musste sich nach Ablauf der Kampfzeit nach Punkten geschlagen gegeben. In der Trostrunde versuchte Mykhailo gegen einen saarl\u00e4ndischen Kontrahenten noch einmal in den Medaillenkampf einzugreifen. Allerdings geriet er fr\u00fch in eine nachteilige Position, in welcher der Saarl\u00e4nder ihn mit einem Armhebel zur Aufgabe zwang. Somit musste sich Mykhailo mit dem 7. Platz begn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur einen Gegner hatte Artem Petrenko in der U14 bis 62 kg. Mit einem schnellen Guard-Pull \u00fcberraschte er den Niedersachsen und ging danach sofort zu einem Armhebel \u00fcber und zwang seinen Kontrahenten nach wenigen Sekunden zur Aufgabe. Das zweite Duell des Best-of-3 ging \u00fcber die komplette Kampfzeit. Artems Gegner war nun vorsichtiger und taktisch besser eingestellt. Dennoch gelang es Artem, sich mit Haltetechniken eine Punktef\u00fchrung aufzubauen. Diese verteidigte er bis zum Schluss und durfte sich am Ende \u00fcber die Goldmedaille freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>In derselben Altersklasse bis 36 kg startete Matvii Romaniuk. Gegen Ju-Jutsuka aus Sachsen, Th\u00fcringen und Sachsen-Anhalt konnte er sich mit technischer \u00dcberlegenheit souver\u00e4n durchsetzen. In allen K\u00e4mpfen dominierte er mit schnellen \u00dcberg\u00e4ngen vom Stand in den Boden, konnte alle seine Kontrahenten mit Armhebel oder W\u00fcrger zur Aufgabe zwingen und belegte so den 1. Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u201eMit drei Titeln, einer Silbermedaille und zwei Mal Bronze haben unsere K\u00e4mpferinnen und K\u00e4mpfer erneut sehr gute Ergebnisse erzielt.\u201c, sind die Fighting-Trainer Alexey Volf und Karsten Sell und BJJ-Trainer Kostiantyn Murzin und Oleksii Lemish stolz auf die gezeigten Leistungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 11.-12.05.2024 fanden in Nienburg die Deutschen Sch\u00fclermeisterschaften der U14, U16 und U18 im Ju-Jutsu statt. Unter den 411 Teilnehmer*innen war der VfL Westercelle mit neun Athleten*innen in den Kategorien Fighting und Newaza vertreten. Im Fighting, in der Klasse U14 bis 36 kg begann Theodor Godawa das Turnier gegen einen Ju-Jutsuka aus Brandenburg. 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