{"id":3479,"date":"2025-11-18T18:33:21","date_gmt":"2025-11-18T17:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/ju-ju\/?p=3479"},"modified":"2025-11-18T20:28:14","modified_gmt":"2025-11-18T19:28:14","slug":"3-wm-titel-fuer-kristin-raddatz-theodor-godawa-ist-vizeweltmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/ju-ju\/3-wm-titel-fuer-kristin-raddatz-theodor-godawa-ist-vizeweltmeister\/","title":{"rendered":"3. WM-Titel f\u00fcr Kristin Raddatz \u2013 Theodor Godawa ist Vizeweltmeister"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00dcber 1400 Athletinnen und Athleten aus 54 Nationen nahmen am 08.11. \u2013 14.11.2025 an der Ju-Jutsu Weltmeisterschaft der U16-U21 in Bangkok teil. Vom VfL Westercelle waren Theodor Godawa und Kristin Raddatz f\u00fcr Deutschland dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Theodor startete am zweiten Tag in der Klasse U16 bis 44 kg. Der erste Kampf des amtierende Europameisters war eine Neuauflage des EM-Finales vom M\u00e4rz diesen Jahres. Theo und sein Gegner aus Montenegro begannen vorerst etwas zur\u00fcckhaltend und konnten zu Beginn kaum Akzente setzen. Nach dem ersten Schlagabtausch punkteten beide f\u00fcr Ippon (gro\u00dfe Wertung), wobei der Montenegriner, wie schon im EM-Finale zu ungest\u00fcm nachsetzen wollte und sich durch unkontrolliertes Schlagen eine erste gro\u00dfe Bestrafung einhandelte. Im weiteren Verlauf konnte sich Theos Gegner etwas absetzen und nach Punkten in F\u00fchrung gehen. Bei einem erneut unkontrollierten Angriff des Montenegriners bekam dieser die zweite gro\u00dfe Bestrafung und wurde disqualifiziert. Damit zog Theo in das Halbfinale ein. Hier begann er wesentlich konzentrierter und nutzte seine M\u00f6glichkeiten besser. Trotz Reichweitennachteil gelangen ihm gegen den Ju-Jutsuka aus Thailand mit variantenreichen Schlag- und Trittkombinationen klare Treffer. Eine gro\u00dfe Wertung am Boden oder durch einen Wurf sollte keinem von beiden gelingen. Beim Stand von 23:14 und noch acht Sekunden zu k\u00e4mpfen, erhielt der Thail\u00e4nder f\u00fcr einen unkontrollierten Tritt bereits seine zweite gro\u00dfe Bestrafung, wurde disqualifiziert und Theo zog damit bei seiner ersten Weltmeisterschaft ins Finale ein. Im finalen Kampf traf er auf einen Gegner aus Kasachstan. K\u00f6rperlich st\u00e4rker und mit mehr Reichweite nutzte der Kasache seine Vorteile und ging schnell durch Schlagkombinationen in F\u00fchrung und baute diese sukzessive aus. Beim ersten Wurfversuch des Kasachen, ein Ausheber, konnte Theo noch knapp eine gro\u00dfe Wertung verhindern. Ein erneuter Wurfansatz war dann doch erfolgreich und durch die anschlie\u00dfende Haltetechnik, musste sich Theo am Ende zwar mit Full Ippon geschlagen geben, durfte sich allerdings \u00fcber die Silbermedaille freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am f\u00fcnften Tag der WM startete Kristin Raddatz in der Klasse U21 bis 70 kg. Gegen die erste Kontrahentin hatte Kristin bereits bei der Europameisterschaft 2024 mit Full Ippon gewonnen. Das sollte ihr gegen die Ju-Jutsuka aus Montenegro dieses Mal zwar nicht gelingen, ein deutlicher Sieg wurde es trotzdem. Zu Beginn noch etwas verhalten, gewann Kristin in diesem Kampf zunehmend die Oberhand. Vor allem durch schnelle Schl\u00e4ge und Tritte punktete sie immer wieder f\u00fcr Ippon. Wurfversuche der Montenegrinerin konnte sie mehrmals verhindern, wahr selbst aber auch nicht in der Lage, Punkte im Wurfpart zu generieren. Durch ihre Schnelligkeit baute Kristin ihre F\u00fchrung mit Atemis aus und gewann am Ende nach Punkten mit 26:15. Im Halbfinale traf Sie auf ihre Finalgegnerin der JWM von 2023. Auch gegen die Russin, sollte der Kampf sich dieses Mal schwieriger gestalten. Kristin startete souver\u00e4n, holte mit Tritten und Schl\u00e4gen zum Kopf schnelle Ippons und erarbeitete sich eine 5:0 F\u00fchrung. Ein anschlie\u00dfender Wurfversuch konnte die Russin leider kontern und war selbst f\u00fcr Ippon erfolgreich. Zur\u00fcck im Stand baute Kristin ihre F\u00fchrung weiter mit Atemis aus und bekam zus\u00e4tzlich eine kleine Wertung f\u00fcr einen Wurf. Den Versuch, in den Stand zur\u00fcckzukehren, nutzte die Russin, Kristin in eine Haltetechnik zu zwingen und sich f\u00fcr 15 Sekunden Halten einen Ippon in Part 3 zu sichern. Bei noch knapp einer Minute und 30 Sekunden Kampfzeit, brauchte die Russin nun nur noch einen Ippon in Part 1, einen klaren Treffer, um ins Finale einzuziehen. Dennoch blieb Kristin ihrer Taktik treu, vertraute auf ihre Schnelligkeit und setzte die Russin weiter unter Druck. Erzielte weiter Punkte mit Treffern zum Kopf und verstrickte anschlie\u00dfende ihre Gegnerin in Griff- und Bodenk\u00e4mpfe. So war sie nicht nur in der Lage, ihre F\u00fchrung zu behaupten, sondern auch Zeit von der Uhr zu nehmen. Bei noch verbliebenen 11 Sekunden, startete die Russin letzte verzweifelte Angriffe, die Kristin alle mit Tritten vereiteln konnte. Mit 17:8 gewann Kristin dieses an Spannung kaum zu \u00fcberbietende Halbfinale und zog zum f\u00fcnften Mal in Folge in ein WM-Finale ein. Hier traf sie erneut auf eine Kontrahentin aus Montenegro. Kristin begann wie die K\u00e4mpfe zuvor. Mit druckvollen Atemis erk\u00e4mpfte sie sich schnell einen 6:2 Punktevorsprung, um anschlie\u00dfend im Part 2 mit W\u00fcrfen die Gegnerin zu Boden zu bringen, was die Montenegrinerin jedoch zu verhindern wusste. Im weiteren Verlauf gelang es der jetzt aktiveren Gegnerin den Punktestand auszugleichen und nach einem erfolgreichen Wurf sogar in F\u00fchrung zu gehen. Beim anschlie\u00dfendem Bodenkampf war Kristin allerdings reaktionsschneller und holte sich mit einem erfolgreichen Armstreckhebel die F\u00fchrung zur\u00fcck. Mit weniger als einer Minute verbliebener Kampfzeit begann Kristin ihre F\u00fchrung zu verwalten. Setzte gezielte, schnelle Schlagkombinationen, um die Kontrahentin anschlie\u00dfend in den Griffkampf f\u00fcr eine gute Wurfposition zu verwickeln. Den letzten Wurfversuch der Montenegrinerin konnte Kristin vereiteln und blieb im Bodenkampf so lange aktiv, bis die letzten Sekunden abgelaufen waren und sie sich damit zum dritten Mal zur Weltmeisterin kr\u00f6nte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit dem Gewinn der Silbermedaille bei seiner ersten Weltmeisterschaft als Bundeskaderathlet hat Theo seine bisherigen Erfolge eindrucksvoll best\u00e4tigt. Auch Kristin konnte sich nach einer durchwachsenen EM-Leistung zur\u00fcckk\u00e4mpfen und erneut ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur Weltspitze im Ju-Jutsu unter Beweis stellen\u201c, zeigen sich die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell hochzufrieden. Das wochenlange, intensive Training \u2013 unter anderem bei der Judosparte des SV Nienhagen \u2013 zahlte sich f\u00fcr die Athletinnen und Athleten des VfL Westercelle erneut aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 1400 Athletinnen und Athleten aus 54 Nationen nahmen am 08.11. \u2013 14.11.2025 an der Ju-Jutsu Weltmeisterschaft der U16-U21 in Bangkok teil. Vom VfL Westercelle waren Theodor Godawa und Kristin Raddatz f\u00fcr Deutschland dabei. Theodor startete am zweiten Tag in der Klasse U16 bis 44 kg. 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