{"id":1000,"date":"2024-08-21T10:31:01","date_gmt":"2024-08-21T08:31:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/sachsentrail-pokal-per-post\/"},"modified":"2024-08-21T11:05:30","modified_gmt":"2024-08-21T09:05:30","slug":"sachsentrail-pokal-per-post","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/sachsentrail-pokal-per-post\/","title":{"rendered":"Sachsentrail \u2013 Pokal per Post"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee kam nach dem Rennsteiglauf 2023 \u2013 die 74km waren geschafft, aber als n\u00e4chstes Ziel die 100km anzugehen, da traute sie sich noch nicht so heran. Und dann stand da im Internet etwas vom Sachsentrail, drei Tage, drei Distanzen, und wer alle drei meistert, bekommt einen Pokal \u2013 das w\u00e4re doch mal was, dachten sich Sonja Beer. Mehrtagesl\u00e4ufe kamen bisher in ihrem Portfolio nicht vor, daf\u00fcr zahlreiche Marathons. Die Herausforderung f\u00fcr 2024 stand also \u2013 Sachsentrail im Erzgebirge!<\/p>\n<p>Ende Juni war es soweit \u2013 der Freitag startete mit dem Uphill Prolog, 3,5km den Berg hoch, knackige 300 H\u00f6henmeter. \u201eNur nicht zu schnell angehen, nur nicht zu schnell angehen, du brauchst die Beine f\u00fcr den Samstag\u2026\u201c, &#8211; aber der Push der 200 Starter war zu gro\u00df. Gestartet wurde im Zehn-Sekunden-Takt, und sich da nicht den Berg hochjagen zu lassen, war zu schwer. 25:46 Minuten standen am Ende auf der Uhr und \u201edas hat einen Heidenspa\u00df gemacht!\u201c<\/p>\n<p>Samstag fr\u00fch kam der \u201egro\u00dfe Lauf\u201c \u2013 Beer und ihr Mann hatten sich f\u00fcr 77km und am Sonntag f\u00fcr 13km entschieden. Start war im Dauernieselregen um 07:00 Uhr, und die ersten Kilometer ging es durch matschige W\u00e4lder bis hin zu Grenzweg Tschechien-Deutschland. Ab elf Uhr riss der Himmel auf, und den Rest des Tages wurde es sonnig und warm \u2013 da konnte die Regenjacke dann auch weg!<\/p>\n<p>Die Strecke f\u00fchrte in zahlreichen Kurven und Anstiegen bis hinauf auf den Fichtelberg bei Kilometer 35. Beer wechselte hier die nassen Socken, was sich als fataler Fehler herausstellen sollte \u2013 ahnte sie doch nichts von der \u201eSchlammschlacht hinter dem Fichtelberg\u201c! Die Bergabpassage war eine Hommage an Tough Mudder und lie\u00df sie bis zum Kn\u00f6chel im Schlamm versinken \u2013 schade, dass keine trockenen Socken mehr im Rucksack waren\u2026 \u201eDie Blasen an den F\u00fc\u00dfen, die ich am Abend hatte, waren nicht von dieser Welt \u2013 N\u00e4sse und Sand haben da echt ganze Arbeit geleistet. Da habe ich f\u00fcr die n\u00e4chsten langen Wettk\u00e4mpfe noch einiges an Hausaufgaben zu machen, was die Fu\u00dfpflege w\u00e4hrend so einem Lauf betriff\u201c, zuckte Beer mit den Schultern.<\/p>\n<p>Der Zieleinlauf kam nach 10:32:55 , mit deutlich schweren Beinen von den 2300 H\u00f6henmetern, aber gl\u00fccklich. Jetzt hie\u00df es Carboloading, Fu\u00dfpflege, duschen und ab ins Bettchen \u2013 schlie\u00dflich war hier noch nicht Schluss!<\/p>\n<p>Am Sonntag war der Start gem\u00fctlich um 11.00 \u2013 nochmal 12,5km rund um das Trailcenter Rabenberg, Funtrail nannte sich das der Spa\u00df! Die Strecke war erneut profiliert und wellig, knapp 400 HM gab es noch einmal zu bew\u00e4ltigen. \u201eIch habe bei jedem L\u00e4ufer, der mich \u00fcberholt hat, auf die Startnummer geschaut \u2013 die goldenen sind bereits die beiden Tage vorher gelaufen, da war ich dann beruhigt, aber ge\u00e4rgert haben mich die wei\u00dfen \u2013 das waren die L\u00e4ufer, die \u201enur\u201c den Sonntag gelaufen und mit frischen Beinen an mir vorbeigeh\u00fcpft sind!\u201c Der Wettkampfgedanke l\u00e4sst sich eben auch mit 80km in den Beinen nicht ausschalten, und so kam Beer nach 1:23:40 ins Ziel, wo sie ihrem Mann weinend in die Arme fiel \u2013 \u201eDa haben mich die Gef\u00fchle \u00fcberw\u00e4ltigt. Es ist immer wieder faszinierend, was man leisten kann (und mein Training war alles andere als optimal!) und ich bin gespannt, wo meine Grenzen liegen!\u201c<\/p>\n<p>Schmankerl am Ende \u2013 Beer und ihr Mann wollten die 450km z\u00fcgig nach Hause fahren und stiegen so vor der Siegerehrung ins Auto; nur um nach etwa einer Stunde eine Nachricht einer Bekannten zu erhalten \u201eDu, ich glaub die haben da gerade deinen Namen gesagt!\u201c Beer war tats\u00e4chlich bei den Frauen, die die gleichen Distanzen wie sie absolviert hatten, auf den ersten Platz gekommen, mit einer saftigen Stunde Zeitabstand zur zweiten Frau. \u201eGl\u00fccklicherweise war der Veranstalter nach dem Kontakt \u00fcber Instagram so lieb und hat mir den Pokal per Post nach Hause geschickt \u2013 da hab ich mich schon sehr gefreut!\u201c<\/p>\n<p>Und was ist das n\u00e4chste Ziel? Titelverteidigung? \u201eNein, im n\u00e4chsten Jahr sind unsere Kinder an diesem Wochenende da, da klappt das nicht. Ich denke, das n\u00e4chste Ziel sind 100km \u2013 aber wann und wo, das wissen wir noch nicht\u2026\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_1001\" style=\"width: 911px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1001\" class=\"wp-image-1001 size-large\" src=\"http:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2024\/08\/Sachsentrail-2024-1-901x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"901\" height=\"1030\" \/><p id=\"caption-attachment-1001\" class=\"wp-caption-text\">DCIM100GOPROGOPR0224.JPG<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee kam nach dem Rennsteiglauf 2023 \u2013 die 74km waren geschafft, aber als n\u00e4chstes Ziel die 100km anzugehen, da traute sie sich noch nicht so heran. 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