{"id":43,"date":"2016-06-24T15:01:23","date_gmt":"2016-06-24T13:01:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/2016\/06\/24\/kruschewski-beeindruckt-auch-in-suedamerika-mit-starken-leistungen\/"},"modified":"2023-03-14T18:33:46","modified_gmt":"2023-03-14T17:33:46","slug":"kruschewski-beeindruckt-auch-in-suedamerika-mit-starken-leistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/kruschewski-beeindruckt-auch-in-suedamerika-mit-starken-leistungen\/","title":{"rendered":"Kruschewski beeindruckt auch in S\u00fcdamerika mit starken Leistungen"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl sich die deutsche Radsaison noch f\u00fcr 6 Wochen in der Winterpause befindet und erst ab M\u00e4rz die ersten Fr\u00fchjahrsklassiker ausgetragen werden, stand der f\u00fcr den VfL Westercelle startende Radsportler Fabian Kruschewski schon wieder an der Startlinie. Zusammen mit seinem Bundesligateam startete er bei der 51. Vuelta a Costa Rica. Die 11 t\u00e4gige Rundfahrt f\u00fchrte \u00fcber insgesamt etwas mehr als 1500 Kilometer, wobei insbesondere die extrem bergige Etappenf\u00fchrung durch das durch Vulkane gepr\u00e4gte Land f\u00fcr extrem harte Rennen sorgte.<br \/>\n\u201eIn den Bergen geht es f\u00fcr uns alle eigentlich nur ums Durchkommen, aber ich denke schon, dass wir in den Sprints ein W\u00f6rtchen um Etappensiege mitreden k\u00f6nnen. Wir haben aber auf keinen Fall irgendeinen Erfolgsdruck, weil wir hier eins von nur 4 Amateurteams sind und die Profis das Rennen kontrollieren m\u00fcssen\u201c, so der Celler im Vorfeld.<br \/>\nZumindest f\u00fcr den 26 j\u00e4hrigen Celler begann die Rundfahrt dann allerdings mit einem Schock. Zusammen mit einem weiterer Teamkollegen kollidierte er schon auf dem ersten Kilometer der ersten Etappe mit einem Auto, dass sich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und riesiger Polizeieskorte auf der Rennstrecke befand. Nach 40 min\u00fctiger Neutralisation des Rennens konnten die beiden Fahrer das Rennen trotz relativ starker Verletzungen doch fortsetzen. \u201eIm Nachhinein muss man wirklich sagen, dass wir bei dem Sturz unfassbar viel Gl\u00fcck hatten, denn unsere komplett zerst\u00f6rten R\u00e4der haben wohl einiges von unserer Aufprallenergie aufgenommen. Leider ging es nach dem Sturz f\u00fcr mich nur noch ums sportliche \u00dcberleben und ich konnte meine pers\u00f6nlichen Ziele nicht weiter verfolgen und habe mich dann so gut es ging in den Dienst der Mannschaft gestellt.\u201c<br \/>\nZumindest letztgenanntes gelang auf den folgenden Flachetappen dann mehr als nur ordentlich und f\u00fcr die deutsche Mannschaft sprangen folgerichtig mehrere Top 10 Platzierungen und sogar ein zweiter Etappenplatz durch den Hamburger Lucas Carstensen heraus. Ein besonderes Highlight wartete dann auf den vorletzten beiden Etappen auf die noch im Rennen verbliebenden Fahrer. Der knapp 3500 Meter hohe Cerro de la Muerte musste an zwei aufeinander folgenden Tagen von beiden Seiten erklommen werden. W\u00e4hrend die s\u00fcdamerikanischen Bergfahrer geradezu unfassbar starke Leistungen zeigten, k\u00e4mpfte die gesamte deutsche Mannschaft um die Einhaltung der Karenzzeit. Dies gelang dann sogar besser als erwartet und man konnte sich in der Teamwertung sogar noch um ein paar Pl\u00e4tze auf Platz 9 verbessern und so einige Profiteams hinter sich lassen. Auch die relativ \u201ek\u00fchlen\u201c Temperaturen von 25 \u00b0C in den h\u00f6her gelegenen Gebieten lagen den Fahrern wesentlich besser, als die Hitzeschlachten zu Beginn der Rundfahrt, die bei teilweise \u00fcber 40 \u00b0C ausgetragen wurden.<br \/>\n\u201eDie \u00dcberquerungen des Cerro\u00b4s waren wirklich unfassbare Erlebnisse. Zum ersten mal in meiner Karriere hatte ich wirklich Angst vor Rennen, da wir 2700 H\u00f6henmeter auf 47 Kilometern \u00fcberwinden mussten und man wirklich knapp drei Stunden nur am Limit fahren musste. Auch das Atmen fiel einigen von uns in der H\u00f6he wesentlich schwerer als gewohnt und wir bekamen Kopfschmerzen. Trotzdem liefen die beiden K\u00f6nigsetappen f\u00fcr mich eigentlich ganz ordentlich, weil ich nicht mehr so sehr mit den Sturzfolgen zu k\u00e4mpfen hatte und so einigen Teamkollegen helfen konnte\u201c, berichtet Kruschewski weiter.<br \/>\nEine sportlich zwar nicht herausragende, daf\u00fcr aber stimmungsm\u00e4\u00dfig beeindruckende Etappe erlebten die deutschen Fahrer dann am letzten Tag, an dem das Rennen vom Staatspr\u00e4sidenten Costa Ricas gestartet wurde und an dem mehrere zehntausend Menschen die noch im Rennen liegenden Fahrer auf einem Rundkurs anfeuerten und feierten. \u201eAuf diesen Tag hatten wir wirklich sehr lange hingearbeitet und wir sind wahnsinnig zufrieden und stolz, dass wir die Rundfahrt so mitgestalten konnten und mit 5 Fahrern das Ziel erreicht haben, was insgesamt nur die H\u00e4lfte aller gestarteten Fahrer von sich behaupten kann. Wir haben auf den Flachetappen teilweise \u00fcberragend zusammen gearbeitet und dass wir wegen der Berge hier im Gesamtklassement nicht vorne dabei waren ist kein Problem und war auch zu erwarten\u201c, zog der Celler sein doch recht vers\u00f6hnliches Fazit.<br \/>\nViel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, so steht doch nach einem kleinen Urlaub in Costa Rica die harte Saisonvorbereitung im winterlichen Deutschland vor der T\u00fcr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl sich die deutsche Radsaison noch f\u00fcr 6 Wochen in der Winterpause befindet und erst ab M\u00e4rz die ersten Fr\u00fchjahrsklassiker ausgetragen werden, stand der f\u00fcr den VfL Westercelle startende Radsportler Fabian Kruschewski schon wieder an der Startlinie. Zusammen mit seinem Bundesligateam startete er bei der 51. Vuelta a Costa Rica. Die 11 t\u00e4gige Rundfahrt f\u00fchrte <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/kruschewski-beeindruckt-auch-in-suedamerika-mit-starken-leistungen\/\">[&#8230; weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":44,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-43","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-triathlon-radfahren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":917,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43\/revisions\/917"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}