{"id":492,"date":"2018-03-10T12:10:45","date_gmt":"2018-03-10T11:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/?p=492"},"modified":"2018-05-10T12:23:01","modified_gmt":"2018-05-10T10:23:01","slug":"rueckblick-auf-eine-erfolgreiche-radrennsportsaison-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tri-rsp\/rueckblick-auf-eine-erfolgreiche-radrennsportsaison-2017\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf eine erfolgreiche Radrennsportsaison 2017"},"content":{"rendered":"<p>Ganz anders als in den letzten Jahren, in denen unser VfL-Radsportler Fabian Kruschewski jeweils um die 50 Radrennen pro Saison in Deutschland absolvierte, startete er in der Saison 2017 nur bei sieben deutschen Rennen. Auch die Tatsache, dass er als bestes inner-deutsches Ergebnis einen unbedeutenden 16.Platz im bayrischen Mindelheim errang,\u00a0 \u00e4ndert nichts am \u00fcberaus positiven Saisonfazit des 28 J\u00e4hrigen.<!--more--><\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr lag in seinen zahlreichen internationalen Renneins\u00e4tzen, die Fabian f\u00fcr sein Team \u201eEmbrace the World\u201c absolvierte und an den dabei eingefahrenen Erfolgen.<\/p>\n<p>Auch ein denkbar schlechter Beginn des Jahres mit einem schweren Sturz auf der ersten Etappe der hochkar\u00e4tig besetzten Marokko-Rundfahrt, mitten in der Sahara, hielt den Radsportler nicht davon ab, die bisher erfolgreichste Saison seiner Karriere zu absolvieren. F\u00fcnf Tage nach dem Sturz zeigte Kruschewski mit Platz 18 in Tangier bereits Anfang Februar seine ansprechende Form und konnte nach 140 Kilometern zahlreiche Profisportler hinter sich lassen. \u201eDer Sturz gleich im ersten Rennen des Jahres war nat\u00fcrlich sehr \u00e4rgerlich und hat mich speziell an dem Tag um eine relativ sichere Top 10 Platzierung gebracht. Trotzdem war die Rundfahrt in Marokko und der Westsahara sicherlich eine einmalige Erfahrung und sportlich sehr anspruchsvoll.\u201c<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten spektakul\u00e4ren Renneinsatz hatte Fabian dann bei der Ende April stattfindenden Senegal-Rundfahrt. Auf den acht Etappen durch das Land an der afrikanischen Westk\u00fcste trat das Team \u201eEmbrace the World\u201c gegen zahlreiche europ\u00e4ische Profiteams und sogar afrikanische Nationalmannschaften an. Trotz der starken Konkurrenz gelangen seinem Team gleich vier Etappensiege und ein\u00a0 2.Platz in der Gesamtwertung. Fabian hatte insbesondere durch seine Rolle als letzter Anfahrer vor Sprinter Lucas Carstensen einen gro\u00dfen Anteil an den Teamerfolgen und verbuchte \u201enebenbei\u201c noch drei \u201eeigene\u201c Top 10 Platzierungen bei der UCI Rundfahrt. \u201eWir sind hier in den zwei Wochen wirklich nochmal wahnsinnig als Mannschaft zusammengewachsen und es hat mir unfassbar viel Freude bereitet mit meinem Einsatz meinen Teil zu unseren Etappensiegen beigetragen zu haben.\u201c<\/p>\n<p>Die durch die \u00fcber 1000 intensiven Rennkilometer der Rundfahrt entsprechend gute Form nutzte der geb\u00fcrtige Celler dann zwei Wochen sp\u00e4ter im s\u00fcdspanischen Malaga, wo er in einem profilierten Rundstreckenrennen nur knapp geschlagen wurde und auf Platz zwei landete.<\/p>\n<p>Ende Juli folgten f\u00fcr den Radrennsportler zahlreiche Starts bei den deutschen Nachtourkriterien, die gegen zahlreiche Tour de France Starter zwar keine herausragenden Ergebnisse f\u00fcr den Celler mit sich brachten, aber eine gute Vorbereitung f\u00fcr das letzte Saisonhighlight darstellten.<\/p>\n<p>Dieses Highlight war die 10-t\u00e4gige \u201eTour de Guyane\u201c in Franz\u00f6sisch-Guyana, n\u00f6rdlich von Brasilien. Dort war auf der neunten Etappe von Remire nach Montjoly fast Fabian&#8217;s gro\u00dfe Stunde gekommen. Nach 115 Kilometern bei 45\u00b0C wurde der VfLer jedoch denkbar knapp 200 Meter vor dem Ziel noch von den Verfolgern gestellt und verpasste als Vierter den anvisierten Etappensieg. Doch genau wie bei jedem anderen internationalen Renneinsatz f\u00fcr sein\u00a0 Team \u201eEmbrace the World\u201c \u00fcberwog auch bei dieser Rundfahrt die Freude und der Stolz \u00fcber die Achtungserfolge der deutschen Amateure gegen die haupts\u00e4chlich franz\u00f6sischen Profiteams. \u201eGenau wie schon Anfang der Saison im Senegal, haben wir es auch in Franz\u00f6sisch-Guyana aufgrund unseres wahnsinnig guten Teamzusammenhalts wieder geschafft gegen eigentlich deutlich st\u00e4rkere Teams gro\u00dfartige Erfolge zu feiern.\u201c<\/p>\n<p>Auch die sagenhaften 44 Saisonsiege des Teams \u201eEmbrace the World\u201c, die es au\u00dferdem zum mit gro\u00dfem Abstand erfolgreichsten deutschen Amateurteam machten, waren f\u00fcr den Radsportler des VfL das Ergebnis eines einzigartigen Teamzusammenhalts. \u201eNat\u00fcrlich steht am Ende des Tages immer nur einer von uns auf dem Podium oder im Rampenlicht, aber jedem von uns ist klar, dass unsere Wahnsinns-Saison nur m\u00f6glich war, weil wir in jedem Rennen ohne Einschr\u00e4nkungen f\u00fcreinander gek\u00e4mpft haben und f\u00fcr uns alle der Teamerfolg \u00fcber dem Erfolg eines einzelnen Fahrers gestanden hat. Nat\u00fcrlich haben wir uns felsenfest vorgenommen, diese \u201eErfolgsformel\u201c auch 2018 wieder zu nutzen und wollen unseren Status als bestes deutsches Amateurteam verteidigen\u201c, so unser Westerceller Radsportler Fabian Kruschewski abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcnschen Fabian mit seinem Team eine ebenso erfolgreiche Saison auch in 2018\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und vor allem immer schnelle Beine und den Instinkt f\u00fcr entscheidende Rennsituationen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz anders als in den letzten Jahren, in denen unser VfL-Radsportler Fabian Kruschewski jeweils um die 50 Radrennen pro Saison in Deutschland absolvierte, startete er in der Saison 2017 nur bei sieben deutschen Rennen. 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