{"id":97,"date":"2018-03-26T20:51:40","date_gmt":"2018-03-26T18:51:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vfl-westercelle.de\/t-t\/2018\/03\/26\/von-aepfeln-und-birnen-vfl-westercelle-sichert-den-klassenerhalt\/"},"modified":"2018-03-26T20:51:40","modified_gmt":"2018-03-26T18:51:40","slug":"von-aepfeln-und-birnen-vfl-westercelle-sichert-den-klassenerhalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfl-westercelle.de\/tt\/von-aepfeln-und-birnen-vfl-westercelle-sichert-den-klassenerhalt\/","title":{"rendered":"Von \u00c4pfeln und Birnen &#8211; VfL Westercelle sichert den Klassenerhalt"},"content":{"rendered":"<p>Das letzte Doppelspieltagswochenende der 1. Herren in der Verbandsliga Nord sollte sich zwar nicht zu einem kulinarischen Hochgenuss entwickeln, dennoch darf man sich nach einem 8:8 Unentschieden in Ritterhude und einem g\u00e4nzlich ungef\u00e4hrdeten 9:0-Sieg im Derbyheimspiel gegen den TuS Lachendorf \u00fcber drei weitere Punkte auf der Habenseite und somit den sicheren Klassenerhalt freuen.<!--more--><\/p>\n<p>Am Samstag reiste man in Bestbesetzung zum Tabellennachbarn TuSG Ritterhude in den Norden Bremens. Man war gewarnt,\u00a0 hatten die Ritterhuder den Westercellern doch in den vergangenen Partien immer wieder geh\u00f6rig die Suppe versalzen. Nicht zuletzt der geballte sportliche Erfahrungsschatz, welcher die Lebensjahre der Westerceller deutlich \u00fcberragen d\u00fcrfte, sondern vielmehr auch die \u00e4u\u00dferst unkonventionelle Spielweise der einzelnen Akteure, stellten die junge Mannschaft aus dem sch\u00f6nsten Stadtteil Celles immer wieder vor Probleme. So sollte auch diese Begegnung\u00a0 alle Zutaten aufbieten, welche man f\u00fcr ein scharfes Gericht ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Der Umstand, dass die TuSG Ritterhude auf ihr unteres Paarkreuz verzichten und entsprechend mit zwei Ersatzleuten antreten musste, sollten die Westerceller zu Unrecht als spielentscheidenden Vorteil ansehen. Aber hierzu sp\u00e4ter mehr!<\/p>\n<p>Die Geschichte um die Doppel-Vorspeise ist schnell erz\u00e4hlt: W\u00e4hrend das Spitzendoppel der Heimmannschaft nach \u00fcberzeugender Leistung in einem phasenweise knappen Spiel mit 3:1 gewinnen konnte, musste das Westerceller Spitzendoppel um Lukas Brinkop und Jannik Weber nach einer 2:0 F\u00fchrung noch drei Ehrenrunden bestreiten, um sich den Ausgleich zum 1:1 Gesamtstand dann im 5ten Satz sehr souver\u00e4n zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Im Duell der Dreier-Doppel brauchten Christoph Bruns und Laurids Wetzel dann den gesamten ersten Satz um den Ofen vorzuheizen. In den anschlie\u00dfenden 3 S\u00e4tzen zeigte man dann jedoch\u00a0 eine handwerklich einwandfreie Leistung und servierte erfolgreich zur 2:1 F\u00fchrung.<\/p>\n<p>G\u00e4nzlich ohne W\u00fcrze wurden die anschlie\u00dfenden Spiele der oberen Paarkreuze vorgetragen. W\u00e4hrend\u00a0 Andres Oetken leider chancenlos 0:3 gegen die starke Nummer 1 der Heimmannschaft verlor, filetierte Lukas Brinkop den gegnerischen Abwehrer Wagner mit scharf platzierten Topspins in meisterlicher Manier. Im zweiten Hauptgang befand sich Jannik Weber nach zwei klaren Satzniederlagen schnell mit 0:2 im Hintertreffen, konnte aber die Rezeptur seines Spiels erfolgreich \u00e4ndern und nach zwei ebenso klaren S\u00e4tzen zum 2:2 ausgleichen. Im Entscheidungssatz fehlten aber in wichtigen Ballwechseln eine Prise Gl\u00fcck und die zwingenden Aktionen, sodass er seinem Gegen\u00fcber nach gro\u00dfem Kampf zum 3:2 Sieg gratulieren musste. Am Nachbartisch f\u00fchrte Christoph seinen Lauf aus den letzten Partien nahtlos fort und f\u00fchrte durch beispiellose Spiel\u00fcbersicht schnell mit 2:0 S\u00e4tzen und 7:3 Punkten, ehe er sich die Butter vom Brot nehmen lie\u00df und den Ausgleich zum 10:10 hinnehmen musste. Wie auch in den letzten Spielen behielt er aber auch hier die Nerven, holte die fettarme Margarine aus dem K\u00fchlschrank und beendete seine Brotzeit zur neuerlichen 4:3 F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Nun lag es in der Verantwortung des unteren Paarkreuzes die F\u00fchrung gegen die Ersatzspieler des Gastgebers auszubauen und die Westerceller fr\u00fchzeitig auf die Siegerstra\u00dfe zu f\u00fchren. Es sollte aber anders kommen\u2026 Sowohl Max als auch Laurids lagen schnell mit 0:1 S\u00e4tzen hinten. Beide konnten sich aber im Folgesatz besser auf die jeweiligen Gegner einstellen und jeweils klare Satzerfolge erzielen. W\u00e4hrend Laurids auch den dritten Satz erfolgreich gestalten und so mit 2:1 in F\u00fchrung gehen konnte, hatte Max im dritten Satz leider klar das Nachsehen. Zwar konnte er einen sehr sehenswerten vierten Satz knapp f\u00fcr sich entscheiden, aber im 5ten Satz war die Nummer 5 der G\u00e4ste zu abgekl\u00e4rt und glich f\u00fcr die Ritterhuder zum 4:4 aus. Und die schlechten Nachrichten f\u00fcr den VfL sollten nicht abrei\u00dfen, denn Laurids verlor im vierten Satz, trotz F\u00fchrung, g\u00e4nzlich den Faden und musste Ersatzmann Lipp zum Sieg nach 5 S\u00e4tzen gratulieren. Zur Halbzeit lagen die Schwarz-Gelben folglich trotz verhei\u00dfungsvollem Start mit 4:5 hinten.<\/p>\n<p>Wie so oft in dieser Saison war aber wieder Verlass auf den erfolgreichsten Spieler der Liga an Position 1 der G\u00e4ste. Im sehenswertesten Spiel des Tages lieferten sich Lukas und sein Gegen\u00fcber Andre Binder zahlreiche hochspektakul\u00e4re Bachwechsel. Zwischenzeitlich lag Lukas sogar mit 1:2 S\u00e4tzen im Hintertreffen, spielte aber erneut gro\u00df auf und sicherte sich seinen 34ten Einzelsieg in dieser Saison. Eine unglaubliche Leistung in einem ligaweit sonst sehr ausgeglichen besetzten Paarkreuz.\u00a0 \u00c4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich war zudem der Umstand, dass kein gespielter Satz knapp ausging. So war der erste Satz, welchen Lukas 7:11 verlor, bereits der knappste Satz im gesamten Spielverlauf.<\/p>\n<p>Optisch keine Augenweide und f\u00fcr Kenner dennoch ein Schmankerl war die anschlie\u00dfende Partie zwischen Andres Oetken und Siegfried Wagner. Der erfahrene Abwehrer in Reihen der Ritterhuder wurde vermutlich selten so kalorienarm angespielt wie von der Westerceller Nr.2. Immer wieder spielte Andres g\u00e4nzlich rotationslose, aber wohl platzierte B\u00e4lle auf die gegen\u00fcberliegende Arbeitsfl\u00e4che und stellte seinen Gegner vor unl\u00f6sbare Aufgaben. Zurecht wurde diese taktische Meisterleistung mit 3 Sternen bewertet und f\u00fchrte zur erneuten G\u00e4stef\u00fchrung. Zwischenstand 6:5.<\/p>\n<p>Beim Austausch des mittleren Paarkreuzes sollte es \u00e4u\u00dferst spannend weitergehen. Christoph hatte unerwartet gro\u00dfe Probleme mit dem Spiel seines Gegen\u00fcbers und befand sich nach zwei verloren S\u00e4tzen bereits auf der Verliererstra\u00dfe. Mit viel Ruhe und einigen taktischen Anpassungen fand er aber ab dem dritten Satz deutlich besser ins Spiel und konnte wohlverdient zum 2:2 in S\u00e4tzen ausgleichen. Nachdem er bereits im vierten Satz kaum direkte Punkte zu lie\u00df und sich h\u00e4ufiger vom Netz als vom Gegner \u00fcberwunden sah, fehlte ihm auch \u00fcber den gesamten 5ten Satz das Gl\u00fcck um einen ungef\u00e4hrdeten Satzsieg herauszufahren. Schnell lag er mit 7:9 hinten und musste bei eigenem Aufschlag schnell zu Punkten kommen. Leider folgte ein Fehlaufschlag zum 7:10 und die Gastgeber sahen ihre Nummer 3 bereits auf dem Weg zum 6:6 Ausgleich. Christoph allerdings sah sein Tageswerk jedoch noch nicht beendet und verbuchte mit \u00fcberragender Leistung 5 Punkte in Folge f\u00fcr sich zum 12:10 Sieg. Zwischenstand: 7:5 f\u00fcr den VfL Westercelle.<\/p>\n<p>Nun war es an Jannik in seinem zweiten Einzel auf 8:5 zu erh\u00f6hen. In einem zu jederzeit \u00e4u\u00dferst knappen Spiel, konnte er nach einem verloren Satz und starker Leistung mit 2:1 in F\u00fchrung gehen. Leider stand aber auch sein Gegen\u00fcber Stefan Pankow bestens im Saft und konnte die S\u00e4tze 4 und 5 wieder f\u00fcr sich entscheiden. Am Nachbartisch zeigte Laurids, dass ihm die Technik im Bereich Automatisierung deutlich besser liegt als im Bereich Vorhand-Er\u00f6ffnung. In der Folge sah er sich ein ums andere Mal vom Gegen\u00fcber \u00fcberwunden und musste zum verdienten 3:0 Sieg gratulieren. Durch den erneuten Ausgleich zum 7:7 Gesamtstand erh\u00f6hten die G\u00e4ste den Druck auf Max im letzten Einzel des Tages. Schlie\u00dflich wollte man gerne mit zwei Z\u00e4hlern den Heimweg antreten.\u00a0 Und wieder sah sich Max nach verschlafenem ersten Satz mit 0:1 hinten. Ab dem zweiten Satz konnte er sich aber besser auf die gegnerischen Aufschl\u00e4ge einstellen und schnell mit 2:1 S\u00e4tzen in F\u00fchrung gehen. Aber auch sein Gegner konnte sich nochmals steigern und mit Gewinn des vierten Satzes zum 2:2 ausgleichen. Es folgte ein \u00e4u\u00dferst umk\u00e4mpfter Entscheidungssatz, in welchem Max ein ums andere Mal die taktischen Fortschritte der letzten Woche best\u00e4tigte und sich folglich verdient mit 11:9 durchsetzen konnte. Im Abschlussdoppel h\u00e4tten Lukas und Jannik diese Vorlage gerne zum 9:7-Tagessieg genutzt, sahen sich aber zu keinem Zeitpunkt in Normalform und mussten dem gegnerischen Spitzendoppel, in der H\u00f6he g\u00e4nzlich \u00fcberraschend, zum 3:0 Sieg gratulieren.<\/p>\n<p>Am Ende trennte man sich also 8:8-Unentschieden, ein Ergebnis das aufgrund der Vorzeichen aus Westerceller Sicht keine Euphorie zulie\u00df. Da durch den erbeuteten Punkt der direkte Klassenerhalt auch rechnerisch gesichert war, konnte man nun \u00e4u\u00dferst entspannt auf das sonnt\u00e4gliche Derby gegen den TuS Lachendorf blicken.<\/p>\n<p>Da die bereits als Absteiger feststehenden G\u00e4ste aus Lachendorf, aufgrund eines Lehrgang in China, auf Ihre Nummer 2 verzichten mussten, standen die Vorzeichen bereits vor dem Duell auf einen hohen Heimsieg. Da \u00fcberraschenderweise weder das Lachendorfer Spitzendoppel noch die Lachendorfer Nr. 1 Stefan Kunz Ihre Normalform erreichten, konnte sich die Heimmannschaft sehr schnell und deutlich mit 9:0 bei 27:1 S\u00e4tzen durchsetzen.<\/p>\n<p>Mit drei Pluspunkten hat man den f\u00fcnften Tabellenplatz gefestigt und darf sich auf den Saisonabschluss am 08.04 in Lunestedt freuen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das letzte Doppelspieltagswochenende der 1. 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