Tino Liewerenz Inge Dahms Thomas Clasing Hartmut Dittrich

Aller Guten Dinge sind Drei

Ferienpass-Aktion in den Osterferien

 

Im Rahmen der Ferienpassaktion der Stadt Celle hat der VfL Westercelle e.V. sein Boule‑Terrain in Boye kurzerhand in einen Abenteuerspielplatz für Kugel‑Fans verwandelt: Zum ersten Mal wurde ein Boule‑Schnupperkurs für Kinder und Jugendliche angeboten. In den Osterferien rollten nicht nur die Kugeln, sondern auch jede Menge Neugier, Spaß und guter Laune über den Platz. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, den Boule‑Sport kennenzulernen und ganz nebenbei erste Vereinsluft zu schnuppern. Die Aktion kam gut an – und das Beste: In den Sommer‑ und Herbstferien geht das Kugelvergnügen in die nächste Runde. Die Ausschreibungen folgen zeitnah, die Kugeln warten schon!

 

Verleihung des Inklusionspreises 2025

Die feierliche  Verleihung des Inklusionspreises 2025 wurde vom Kreissportbund Celle organisiert und fand am 20. März 2026 in der alten Exerzierhalle am neuen Rathaus statt. Die verantwortliche Mitarbeiterin des Kreissportbundes  für die Durchführung war Frau Heelje Ahlborn. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Förderung von Inklusion im Sport und bot den teilnehmenden Vereinen eine Plattform, um ihre inklusiven Angebote vorzustellen und zu würdigen.

Teilnahme und Entwicklung

Für das Jahr 2025 wurde der Inklusionspreis zum zweiten Mal vergeben. Im Vergleich zur ersten Verleihung, bei der zehn Vereine teilnahmen, konnte dieses Mal eine Steigerung auf vierzehn Bewerbungen verzeichnet werden. Diese Entwicklung zeigt, dass das Interesse an inklusiven Angeboten im Sport wächst und immer mehr Vereine sich engagieren, um Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen einzubinden.

Preisträger und Prämien

Der erste Preis wurde dem TUS Celle verliehen, der dafür eine Prämie von 800 € erhielt. Der zweite Platz wurde mit 400 € und der dritte Platz mit 200 € ausgezeichnet. Zusätzlich stellte die Hannoversche Volksbank als Kooperationspartner für alle weiteren teilnehmenden Vereine, die nicht unter den ersten drei Plätzen lagen, jeweils 100 € zur Verfügung. Damit wurde das Engagement aller Beteiligten gewürdigt und finanziell unterstützt.

VfL Westercelle e.V. – Teilnahme und Angebote

Auch der VfL Westercelle e.V. nahm an der Preisverleihung teil und präsentierte zwei Angebote, die das Vereinsleben inklusiver gestalten sollen.

Wassergymnastik

Das erste Angebot ist die Wassergymnastik, die von Andrea Liebich geleitet wird. Bea Dzierzawa und Klaus Hamann nehmen regelmäßig daran teil und profitieren von den inklusiven Trainingsmöglichkeiten, die dieses Angebot bietet.

Boulesparte

Das zweite Angebot betrifft die Boulesparte, die von Wilfried Dahms betreut wird. Heiko Knapmeyer und Horst Elvers haben sich dauerhaft in die Gruppe integriert und zeigen beispielhaft, wie Offenheit und Integration im Verein gelebt werden.

 

Wilfried Dahms, Spartenleiter Boule

 

Traditionelle Testspiele zur Saisonvorbereitung der Liga-Saison

 

Im Rahmen der Saisonvorbereitung trafen der VfL Westercelle (bestehend aus Westercelle 1 und der Spielgemeinschaft Westercelle -Burgwedel) und TuRa Braunschweig zum mittlerweile dritten Mal in Folge aufeinander. Diese Begegnung hat sich in den vergangenen Jahren als feste Tradition etabliert und dient beiden Mannschaften dazu, sich bestmöglich auf die bevorstehenden Ligaspiele vorzubereiten. Während Westercelle mit neun Spielern antrat, war Braunschweig mit sechs Spielern vor Ort. Das Hauptziel dieses Treffens bestand darin, wertvolle Spielpraxis zu sammeln und die Abstimmung innerhalb der Teams zu verbessern.

Spielablauf und besondere Formate

Der Spieltag begann mit zwei Tripletten, bei denen jeweils drei Spieler pro Team gegeneinander antraten. Anschließend folgten drei Doubletten, sodass verschiedene Konstellationen und Spielformate erprobt werden konnten. Zum Abschluss wurde ein Freundschaftsspiel ausgetragen, das ebenfalls einen besonderen Charakter hatte: Drei Spieler von Westercelle standen sechs Braunschweiger Spielern gegenüber. Dabei wechselten jeweils drei Spieler von Braunschweig durch, sodass jeder Akteur zum Einsatz kam. Dieses flexible Format sorgte für einen abwechslungsreichen und dynamischen Spielverlauf, bei dem der Teamgeist und die Freude am Spiel im Vordergrund standen.

Atmosphäre und Rahmenbedingungen

Die Veranstaltung war geprägt von einer entspannten und freundschaftlichen Atmosphäre, trotz des anhaltenden Regens, der nur gelegentlich unterbrochen wurde. Für das leibliche Wohl der Spieler und Gäste war umfassend gesorgt, sodass alle Beteiligten sich rundum wohlfühlen konnten. Im Mittelpunkt stand der Spaß an der gemeinsamen Begegnung, was maßgeblich zur gelungenen Stimmung beitrug.

Abschluss der Veranstaltung

Gegen 17:30 Uhr verabschiedeten sich die Gäste aus Braunschweig und traten die Heimreise an. Damit ging ein ereignisreicher und geselliger Tag zu Ende, der allen Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Tradition fortgesetzt werden soll und im kommenden Jahr eine weitere Begegnung in Braunschweig stattfinden wird.

 

 

 

Boule-Sparte startet Jugendarbeit

Die Boule-Sparte des VfL Westercelle e.V. hat sich für das Sportjahr 2026 eine neue Aufgabe gesetzt: den Aufbau einer eigenen Jugendabteilung.

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 17 Jahren die Trendsportart Boule näherzubringen und sie für den Verein zu begeistern.

Boule ist eine angesagte Trend-Sportart, die verschiedene Fähigkeiten vereint. Neben Technik, Konzentration und Präzision spielen Taktik, Teamgeist und mentale Stäre eine wichtige Rolle. Boule eignet sich hervorragend, um gemeinsam mit anderen aktiv zu sein und Spaß zu haben.

Für die Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Auch die notwendigen Sportgeräte, wie zum Beispiel Spielkugeln, werden vom Verein zur Verfügung gestellt.

Interessierte Kinder und Jugendliche können sich unverbindlich melden und einfach ausprobieren, ob Boule ihr neuer Lieblingssport wird.

Ansprechpartner ist Wilfried Dahms, Spartenleiter und Landes-Jugendtrainer Breitensport beim NPV

 

Sanfter Jahresausklang nach einem erfolgreichen Boulejahr 2025

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wir blicken mit Stolz und Zufriedenheit auf eine Saison voller Erfolge im Boulesport zurück. Unsere Teams haben sich zahlreichen Herausforderungen gestellt und konnten mehrfach ihre Stärke und ihren Zusammenhalt unter Beweis stellen.

Erfolge in der Bezirksliga

In der Bezirksliga konnten wir als Spielgemeinschaft Westercelle-Burgwedel einen hervorragenden dritten Platz erreichen. Dieses Ergebnis ist Ausdruck des starken Teamgeists und des Engagements aller Beteiligten. Zwar musste die 1. Mannschaft des VfL Westercelle leider wieder in die niedrigere Liga absteigen, doch überwiegt die Freude über den gemeinsamen Erfolg mit der Spielgemeinschaft und die positive Entwicklung im Verein insgesamt.

Weitere Auszeichnungen und Meisterschaften

Ein besonderes Highlight war der erste Platz in der Milchkannenliga, der unsere konstante Leistung und die große Begeisterung für den Boulesport unterstreicht. Darüber hinaus konnten wir mit der erfolgreichen Organisation der Boule-Stadtmeisterschaft das sportliche Jahr gebührend abschließen. Diese Veranstaltung bildete den krönenden Abschluss eines insgesamt erfolgreichen Jahres, auf das wir alle stolz zurückblicken können.

Ausblick auf das Jahr 2026

Die Ziele für das kommende Jahr 2026 sind bereits gesteckt: Auch in der nächsten Saison wollen wir in der Bezirksliga und der Milchkannenliga an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen. Zudem streben wir eine rege Beteiligung und eine gelungene Organisation der Stadtmeisterschaft an. Eine neue Herausforderung stellt der Aufbau einer Jugendmannschaft dar, die unter der Leitung unseres ersten Spartenleiters und Übungsleiters Wilfried Dahms entstehen wird.

Gemeinsamer Jahresausklang

Den sanften Ausklang des Jahres feierten zahlreiche Mitglieder der Boule-Abteilung gemeinsam mit den bereits rekrutierten Jugendlichen am 2. Adventsonntag auf unserer von vielen auswärtigen und einheimischen Spielern gelobten Anlage im Boule-Park Boye. Bei Glühwein und Gebäck wurden viele anregende Gespräche über die vergangenen Begegnungen und spielerischen Raffinessen geführt. Die Boule-Sparte bleibt somit auch im kommenden Jahr ein zentraler Treffpunkt und Motor für sportliche Aktivitäten und Gemeinschaft.

 

Wilfried Dahms – Spartenleiter

Neuer Unterstand auf der Boule-Anlage in Westercelle

Im Boulodrom des VfL entstand im Laufe des Sommers ein großer hölzerner Unterstand für regnerische und windige Tage oder auch für Veranstaltungen und gemeinsame Abende. Beinahe das gesamte Werk entstand in Eigenleistung der Westerceller Sektion der Boulesparte des Vereins. Manfred Münch war zunächst der Initiator, später der Organisator der umfangreichen Baumaßnahmen. Praktisch als Bauleiter fungierte Helmut Wagner, ohne dessen Know-How und Equipment die Errichtung nicht möglich gewesen wäre. Roland Matzeit übernahm die notwendigen Elektroarbeiten, zudem waren fast alle Mitglieder der Boulesparte, die Ihre sportliche Heimat  überwiegend in Westercelle finden, als Bauhelfer an dem langwierigen Projekt beteiligt. Sie brachten auch durch die unterschiedlichsten Unternehmungen (Kinoabend im 8 ½, Spenden von Siegprämien und Trainingsvergütungen, Einnahmen durch die Vermietung des Platzes, viele kleine und mittlere Einzelspenden sowie die Übernahme von Materialkosten) einen Großteil der finanziellen Mittel auf, die für die Verwirklichung des Plans gebraucht wurden. Erwähnt werden müssen auch die großzügigen Zuwendungen des Gesamtvereins und des Kreissportbundes. Entscheidend war schließlich die Förderung des gesamten Vorhabens durch die Sparkasse. Auf diese Weise konnte die diffizile Baumaßnahme der Abdichtung des Daches an eine Fremdfirma vergeben werden. Am Ende ist eine wirklich stabile, nachhaltige und die gesamte Anlage aufwertende Konstruktion entstanden, auf die alle Beteiligten dann doch ein wenig stolz sind.

Eine kleine interne Einweihung des Unterstandes (offiziell erfolgt eine solche im nächsten Jahr) fand jetzt statt. Die drei Westerceller Mannschaften, die wie berichtet in der „Milchkannen-Liga“ erfolgreich waren, stellten ihre Siegprämien zur Verfügung. So konnte gegrillt, gegessen und getrunken werden und natürlich wurde auch Boule gespielt – in unterschiedlicher Mischung der drei Mannschaften wurde „gelegt“ und „geschossen“. Und : In stimmungsvoller Atmosphäre saß man im neuen Unterstand noch eine Weile beisammen.

Andreas Brundiers

Die „Milchkanne“ – Abschlussveranstaltung und Siegerehrung der Freizeit- und Hobbyliga in Beckedorf

„Milch macht müde Männer munter“ – so mancher assoziiert diesen Werbespruch aus den sechziger Jahren mit dem Boule-Hobby-Wettbewerb, um den es hier geht. Seinen Ursprung hat der Name „Milchkannen-Liga“ jedoch in der Beobachtung, dass Boule inzwischen an „jeder Milchkanne“ im Landkreis, d.h. in jedem Dorf – und sei es auch noch so klein – gespielt wird. Leider bildete das aktuelle Teilnehmerfeld diese Entwicklung nicht mehr ganz ab: Lediglich zwei (Oldau/Ovelgönne und Hambühren) der zwölf Mannschaften kamen nicht aus den größeren Orten Celle und Hermannsburg.

In Beckedorf im Restaurant Meyerhöm fand jetzt nichtsdestotrotz eine vergnügliche und angemessene Abschlussveranstaltung samt Siegerehrung statt, toll organisiert – wie die gesamte Saison – von Andrea Stüber und Ulf Werner vom TuS Hermannsburg. Werner lieferte auch die Zahlen: Insgesamt wurden von April bis September 66 Partien ausgetragen, also 132 Doubletten und je 66 Tripletten und Têtes. War jahrelang die Mannschaft „Blau“ vom TuS Hermannsburg das Bayern München der Milchkannenliga, also der Abonnementsieger, so zeigt das Ergebnis diesmal, dass sich die Spielstärken der einzelnen Teams angeglichen haben. In diesem Jahr hatte die Mannschaft Westercelle weiß (eine Spielgemeinschaft von VfL Westercelle und der Gartenspielgemeinschaft Wittingerstraße) die Nase vorn, knapp vor dem Team „Gelb“ des VfL, erst dann folgten die „Blauen“ aus Hermannsburg. Die Mannschaft „Schwarz“ vom VfL wurde immerhin noch sechster und rundete den Erfolg der Westerceller Boulespielerinnen und Boulespieler ab.

Der Übergabe der Preise folgte ein Abend mit vielen anregenden Gesprächen und dem Verzehr von Pizzen (deren Qualität freilich Luft nach oben hatte). Einig waren sich eigentlich alle, diesen inzwischen ja schon traditionsreichen Hobby-Wettbewerb auch im nächsten Jahr fortzusetzen, vielleicht noch mehr dem Motto folgend: „So viel Regeln wie nötig, so wenig wie möglich“. Auf diese Weise sollte es gelingen, wieder mehr Dorfgemeinschaften zum Mitmachen zu bewegen.

Andreas Brundiers

Die glücklichen Sieger: Gitta Wolters und Roland Matzeit mit Andreas Brundiers und manfred Münch

Tolle Veranstaltung der Westerceller Boule-Sparte zum Vereinsjubiläum des VfL

 

Mehr als 60 Boulespieler aus vielen Celler Vereinen und Gruppen kamen am vorvergangenen Sonntag in Boye zusammen, um die 1.Stadtmeisterschaft im Boulesport im Rahmen des 75jährigen Jubiläums des VfL Westercelle auszutragen. Ein Organisationskomitee unter der Ägide des Stellvertretenden Spartenleiters Manfred Münch hatte viele Celler Vereine und Vereinigungen angesprochen und ermuntert an diesem Event teilzunehmen. Über Monate boten dann die Mitglieder des Orga-Teams „Crash“-kurse für Interessierte an, die bisher noch nicht mit dem Boulesport in Berührung gekommen waren. „Es waren wunderbare, meistens sonnige Nachmittage mit wirklich netten Menschen“, so ein Teilnehmer an den Übungsstunden. Letztlich konnten 30 Mannschaften für die Meisterschaft gewonnen werden. Die Turnierleitung hatte Wilfried Dahms übernommen und in bewährter Weise durchgeführt, das Orga-Team fungierte als Schiedsrichter und Begleiter der Spiele. Auch für Speis und Trank war gesorgt, der Förderverein der Boulesparte hatte hier ganze (schmackhafte) Arbeit geleistet. So konnte es losgehen, zumal auch das Wetter immer besser wurde. Jedes Zweierteam (Doublette) hatte insgesamt 4 Spiele zu spielen, die am Ende ungeschlagenen Mannschaften trafen sich schließlich zum Endspiel. Dieses erreichten zur großen Überraschung aller Anwesenden Manfred Bassen und Hans Jürgen Mund vom SSV Groß-Hehlen, also Spieler, die das Boulen erst in den erwähnten Crash-Kursen erlernt hatten – schon vor dem Finale waren sie die heimlichen Sieger des Tages. Hier allerdings mussten sie sich dem routinierten Duo Gitta Wolter/Roland Matzeit von der Spielgemeinschaft „Französischer Garten“ mit 13:7 geschlagen geben. Auch das bemerkenswert, war doch Gitta nach einem schweren Verkehrsunfall wochenlang außer Gefecht. Dritter wurden Ulrich Duderstadt und Helmut Wagner vom gastgebenden Verein. Die Siegerehrung mit Pokalen, Präsentkörben und viel Applaus waren der Lohn für Kampf, Können und hier und da auch ein klein wenig Glück. Am Ende dieser wirklich gelungenen Veranstaltung waren aber recht eigentlich alle Gewinner. Die Spieler sowieso, aber auch die Organisatoren, insbesondere aber der Boulesport und der Verein VfL Westercelle.. Yvonne Mohs vom Vorstand des VfL: „ Es war wirklich toll, was die junge und noch kleine Boule-Sparte zum VfL-Jubiläum beigetragen hat.“

Andreas Brundiers

Nur ein paar Zentimeter fehlten …

Die älteren Fußballfans werden sich erinnern: Der weinende Andy Brehme in den Armen seines Kontrahenten Rudi Völler, nachdem der 1.FC Kaiserslautern aus der Bundesliga abgestiegen war. Nun ganz so dramatisch war es nicht, als die Vfl-Boulespielerinnen und -spieler am letzten Spieltag in Hohnstorf an der Elbe dann doch noch aus der Bezirksoberliga abstiegen, die Enttäuschung war aber groß. Aber der Reihe nach: Die Mannschaft brauchte nach der bis hierhin beachtlichen Saison aus den anstehenden drei Spielen nur einen Sieg, um die Klasse zu halten. Schon im ersten Spiel war die Chance da: Gegen den hoch favorisierten TSV Buchholz verlor man aber nach gutem Spiel mit 2:3. Gut, das war erwartet worden und hinzunehmen, lag doch der Fokus auf der folgenden Auseinandersetzung mit dem direkten Konkurrenten um den rettenden Platz, dem TuS Nenndorf. Und nun nahm das Drama seinen Lauf. Das Doublette Brundiers/Wagner hatte den VfL mit 2:1 in Führung gebracht, es fehlte somit nur noch ein Sieg. Bis zum Ende war dann das Spiel des Doublette-mixte völlig ausgeglichen. Beim Stand von 10:12 hatten Manfred und Doris Münch noch drei Kugeln, der Gegner keine mehr. Manfred Münch legte zwei Kugeln ans Schweinchen, das hieß: Ausgleich 12:12. Die letzte Kugel von Doris Münch lief perfekt aufs Schweinchen zu, ja, das musste sein 13:12, insgesamt der dritte Punkt und der Klassenerhalt !! Für Sekunden machte sich ein Hochgefühl breit. Doch es kam anders: Die Kugel dreht sich doch noch raus und blieb außerhalb der Wertung liegen, wenige Zentimeter fehlten zum Sieg. Schließlich ging auch die letzte Aufnahme verloren. Zwar hätte ein Erfolg im letzten Spiel gegen den SV Essel den Abstieg noch abwenden können, aber ein nach langem Tag kraftloses und auch demoralisiertes Team schaffte die Überraschung nicht mehr und verlor 1:4. Wie gesagt, Tränen flossen nicht, aber eine gewisse Niedergeschlagenheit war doch spürbar, wer steigt schon gerne ab.

Mit einigen Tagen Abstand muss man aber sagen: Die Mannschaft hat nach dem überraschenden Aufstieg eine richtig gute Saison gespielt, an keinem Spieltag, in keinem Spiel war man hoffnungslos unterlegen. Am Ende fehlte halt ein klein wenig Spielglück…

Andreas Brundiers