Von der Dunkelheit in die Dunkelheit – vom Sternenhimmel in den Sternenhimmel

Antalya/Celle

Mit einem außergewöhnlichen Abenteuer haben Sonja und Daniel Beer vom VfL Westercelle aus Celle ihr marathonintensives Laufjahr 2025 beendet. Beim Antalya Ultra Marathon Trail in der Türkei nahmen beide an der 85 Kilometer-Distanz teil, die von der Millionenstadt Antalya hinauf ins Taurusgebirge führte. Insgesamt waren rund 3.500 Höhenmeter im Aufstieg und etwa 3.000 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Der Startschuss fiel am 27. Dezember bereits um 4.30 Uhr morgens – mitten in der Nacht, bei milden zehn Grad und unter klarem Sternenhimmel.

Die Hoffnung auf angenehm warme Temperaturen am Tag erfüllte sich jedoch nicht. Noch in der Dunkelheit mussten die beiden einen eiskalten Bergbach durchqueren, das Wasser reichte bis fast zur Hüfte. Als gegen 8 Uhr die Sonne aufging, keimte kurz Zuversicht auf, doch die hohen Berge verdeckten die Sonnenstrahlen fast völlig. Stattdessen ging es durch Pinienwälder und felsige Kletterpassagen bis auf rund 2.000 Meter Höhe hinauf, wo ein eisiger Wind mit Sturmböen herrschte und sogar die Trinkflaschen teilweise gefroren. „Darauf waren wir nicht eingestellt – am Tag zuvor wurde uns gesagt, es wird zwischen 4 und 8 Grad warm. Wir waren noch in kurzer Hose unterwegs, das war wirklich grenzwertig“, berichtete Daniel Beer. Auch die Handschuhe, die zur Pflichtausrüstung gehörten, erwiesen sich als zu dünn und Sonja Beer durfte sich noch einige Tage danach mit einem taub gefrorenen Daumen herumärgern.

Doch die beiden bissen die Zähne zusammen und entschieden sich, gemeinsam weiterzulaufen.

Vom Start bis ins Ziel blieben sie Seite an Seite. Nach vielen Stunden im Schatten, Kälte und Wind folgte eine lange Bergabpassage von rund zwölf Kilometern – ehe kurz vor dem Ziel nochmals etwa 300 Höhenmeter im Anstieg warteten. „Das war für den Kopf nochmal richtig hart. Aber wir wollten dieses Rennen unbedingt ordentlich beenden“, sagte Sonja Beer. Nach 14 Stunden und 22 Minuten erreichten beide schließlich glücklich das Ziel – erneut in der Dunkelheit, wieder unter dem Sternenhimmel und mit Stirnlampen wie schon beim Start.

Trotz aller Strapazen überwiegt die positive Erinnerung. Der Antalya Ultra Marathon Trail wurde für Daniel und Sonja Beer zu einem intensiven Erlebnis, das sie als Team noch enger zusammen-geschweißt hat. „Es war ein Lauf von der Dunkelheit in die Dunkelheit – vom Sternenhimmel in den Sternenhimmel. Genau solche Momente bleiben im Kopf“, so Daniel Beer.

Auch die Stadt Antalya hinterließ Eindruck: eine lebendige Metropole, die zugleich nur wenige Schritte entfernt Ruhe und Natur bietet. Vor allem das Hochland im Gebirge überraschte mit schneebedeckten schroffen Bergen, kahler Landschaft und absoluter Einsamkeit. Wer damit beim stundenlangen Laufen nicht umgehen kann, wird an diesem Lauf keine Freude finden. Für Sonja Beer ist es „eine wunderbare Möglichkeit, dass der Kopf endlich mal Ruhe gibt“.

Für das Laufpaar aus Celle war der Ultra Marathon Trail ein würdiger Abschluss des Jahres – mit vielen Herausforderungen, Zusammenhalt und der Erkenntnis, dass man gemeinsam mehr aushält, als man vorher glaubt.

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Text: DB

Fotos: privat

Sonja Beer mit neuer 10 Kilometer Bestzeit in Hannover

Hannover/ Celle

Bei durchwachsenem Novemberwetter fand am vergangenen Wochenende der 49. Hermann-Löns-Park-Lauf ab der Sportanlage des Turn-Klubb Hannover statt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde der Lauf als Auftakt zu einem geselligen Event einiger Mitglieder der Triathlon- und Ausdauersparte des VfL Westercelle genutzt.

Der überwiegende Teil des zwölfköpfigen Westerceller Teams hatte sich für den 5 Kilometer-Lauf angemeldet, nur zwei entschieden sich für den 10 Kilometer Lauf. Insgesamt waren alle Teilnehmer mit ihren Leistungen zufrieden. Besonders hervorzuheben sind dabei Ulrike Oetken, die in 28:05 min. den 2. Platz in der Altersklasse W60 belegte. Sandra Klaproth, angespornt durch ihren Zugläufer Sebastian Erfert, gelang in 24:39 min. der gute 3. Platz in der W45. In der W50 erreichte Susanna Hasse in 28:36 min. den 5. Platz. Marion Suchy überzeugte mit respektablen 27:44 min. und ebenfalls dem 5.Platz, allerdings in der Altersklasse W55. Astrid Ullerich startete nach langer Verletzungspause erstmals wieder und lief frohgelaunt und ohne Druck als 14. in der W55 durchs Ziel.

Bei den Männern zeigten Achim Sennhenn-Oetken in 22:00 min. auf Platz 4, Frank Scheiger in 23:53 min. (ebenfalls nach langer Verletzungspause) auf Platz 5 und Stephan Hasse in 25:57 min. auf Platz 9 ansprechende bis starke Leistungen (alle in der M60). Gerald Sommer gelang in der M65 der gute 5. Platz in 28:29 min.

Über die 10 km Distanz konnte Sonja Beer in der W40 mit ihrem 2.Platz mehr als überzeugen, denn sie steigerte ihre bisherige Bestzeit um glatte zwei Minuten auf nun 44:32 min.! José Robles musste sich in der M50 nur dem Sieger Hannes Mangelsdorf von Hannover 96 Triathlon hauchdünn geschlagen geben. Robles lief ausgezeichnete 39:59 min.

Im Anschluss ging es zum Italiener Monte Collo umme Ecke, lecker Pizza essen.

Text: TL/FS

Foto: Privat

Hintere Reihe: Sebastian Erfert, Susanna Hasse, Sandra Klaproth, Frank Scheiger, Stephan Hasse,                                         Gerald Sommer, Jens Kramer 
Vorne: Achim Sennhenn-Oetken, Astrid Ullerich, Ulrike Oetken, Sonja Beer, Marion Suchy

VfL’er Klaproth und Erfert neue Bezirksmeister im 5 km Straßenlauf

Kolborn/Westercelle

In diesem Jahr wurden im Rahmenprogramm des Wendlandmarathons auch die Bezirksmeisterschaften im 5 km Lauf auf der Straße ausgetragen. Bei schlechtestem Wetter starteten 60 Läufer/innen in Lüchow-Kolborn um über diese Strecke die neuen Titelträger zu ermitteln.

Für den VfL Westercelle gingen Sandra Klaproth und Sebastian Erfert an den Start. Beide kamen gut vom Start weg.    Erfert lief die ersten 1.000 Meter in 3:46 min. an, seine Teamkollegin Klaproth in guten 4:38 min. Ein schnelles Tempo für beide, aber bei den starken Windböen, Dauerregen und kalten 6 Grad, wurden die nächsten Kilometer ziemlich anstrengend und so wurde das Lauftempo dann doch etwas langsamer. Sebastian Erfert erreichte das Ziel in 19:43 min. und Sandra Klaproth in 25:10 min. Für beide Läufer/innen wurde es am Ende der Bezirksmeistertitel in ihrer Altersklasse.

Auf dem Foto: Sebastian Erfert und Sandra Klaproth vom VfL Westercelle

Foto: SE

Text: FS/TL

Westerceller Ausdauersportler mit starken Leistungen beim 1. Celler Holzwerk-Staffelmarathon

Celle 28.09.2025

Bei strahlendem Spätsommerwetter fand der 1. Celler Holzwerk Staffelmarathon statt, der von der Triathlon Sparte des SV Altencelle ausgerichtet und organisiert wurde.

Insgesamt 41 Mannschaften wagten sich mit je 4 Läufern auf die ca. 1,3 km lange Wendepunktstrecke, die von jedem Teammitglied 8 mal gelaufen werden musste.

Zuschauer und Teammitglieder feuerten die Läufer bei den regelmäßigen Staffelübergaben begeistert an.  Im Live-Ticker konnten die Leistungen der Teams online verfolgt werden, so dass keine Langeweile aufkam.
Das sehr gut bestückte Kuchenbuffet und der Grill ließen auch für die Zuschauer keine kulinarischen Wünsche offen.

Sportlich überzeugte das Wettkampf-Format dieses Team-Events auf ganzer Linie.

Das schnellste Team „Runclub Celle – Team Staffelmodus“ siegte in der Kategorie Männer in 2:29:39 h, was einer mittleren Pace von 4:40 min/1,3 km entsprach. In der Mixed Kategorie beendete das schnellste Team TRI-JOY Pace Party den Marathon in 2:39:55  (Pace 4:59 min/1,3 km), die schnellsten Damen kamen vom MTV Müden/Örtze mit einer Zeit von 3:17:46 (mittlere Pace 6:10 min/1,3 km) ins Ziel.

Die Westerceller Ausdauersportler waren mit 3 Teams am Start.  Das Team SchimBikeBeerRun Westercelle mit den beiden Läuferinnen Claudia Schimschal und Sonja Beer und den beiden Läufern Daniel Beer und Martin Finke, der spontan für den erkrankten Stefan Schimschal einsprang, konnte im dichten Mixed Feld eine beeindruckende Marathonzeit von 2:56:03 und damit unter der Schallmauer von 3 h herauslaufen und belegte damit den 6. Platz von 25 Mixed Teams. Auch das 2. Mixed Team – VfL Express mit Marion Suchy, Annika Tadic-Schoeps, Sebastian Erfert und José Robles lief in einer beeindruckenden Zeit von 3:07:13 auf den 9. Platz.

In der Kategorie Männer lief das Team VfL Westercelle M50++ mit Hanno Reckmann, Jens Kramer, Diemo Rollert und Volker Dittmar mit 3:04:28 immerhin auf den 8. Platz von 11 Mannschaften.

Alles in allem war es ein perfekter Sporttag für alle Westerceller, die sich schon auf eine Wiederholung der rundum gelungenen Einstandsveranstaltung im nächsten Jahr freuen.

Text: au

Bilder: au, tl

Sonja Beer überrascht beim 10-Teiche-Marathon in Hahnenklee: Platz 2 über 42,195km

Eigentlich wollte Sonja Beer vom VfL Westercelle in Hahnenklee bei Goslar nur ihre Zeit von 2023 verbessern und den Lauf entspannt angehen. Doch schon nach wenigen Kilometern war klar: die Beine wollten mehr. Ihre einzige Sorge – in der zweiten Runde einzubrechen – erwies sich als unbegründet. „Ich habe mir gedacht – wenn der Einbruch doch kommt, dann hatte ich wenigstens in der ersten Runde Spaß“, so Beer nach dem Rennen.

Das Streckenprofil hatte es in sich: rund 1.000 Höhenmeter, lange Bergabpassagen und am Ende jeder 21,1-km-Runde ein unerwartet steiler Anstieg. Trotzdem lief Beer souverän durch und überquerte nach 42,195 Kilometern in 4:10:19 Stunden die Ziellinie – nur 2:20 Minuten hinter der Siegerin. Der Abstand zur Drittplatzierten betrug satte 40 min.

Der 10-Teiche-Marathon gilt als Geheimtipp für Läuferinnen und Läufer, die sportliche Herausforderung mit familiärer Atmosphäre verbinden möchten. Für Sonja Beer bleibt er ein besonderer Höhepunkt des Projektes „12 Marathons in 12 Monaten“ – mit Leichtigkeit, Spaß und Mut, das Tempo anzunehmen, erreicht man oft mehr, als man sich selbst zutraut.

Foto und Text: DB

Westerceller Sieg beim Einlagerennen beim „Rudern gegen Krebs“

Celle 6.9.2025

Für eine gute und gemeinnützige Tat benötigte es bei Kersten Kraft (Spartenleiter Volleyball), Thorsten Lübke (Spartenleiter Triathlon/Radsport) und ihren Mitstreitern Bernd Otte (Radsport) und Dr. Hanno Reckmann (Triathlon) keinerlei Überzeugungskraft. Man nahm die Herausforderung gern und mit vollem Eifer an, um das herausragende Celler Benefiz-Event „Rudern gegen Krebs“ an der Ziegeninsel zu unterstützen!

Dass unsere VfL’er an den Skulls im Doppelvierer mit Steuermann eine gute Figur machten, ist auch den vier Übungsstunden mit der Trainerin Sonja Rumpf vom Celler Ruderverein zu verdanken, die unsere Sportler hervorragend auf das Event mit einem Einlagerennen gegen die Teams vom SV Eintracht/MTV Celle, TuS Celle FC und die Altenceller Schützengilde vorbereitete.

Sah es beim letzten Training eher noch ziemlich unsynchron aus, so konnte man dann aber doch im Einlagerennen über 300 Meter vor großer Zuschauerkulisse voll überzeugen und vom Start weg der Konkurrenz bereits nach halber Wegstrecke enteilen und den Sieg locker nach Hause bringen.

Damit war nicht unbedingt zu rechnen und so stand man dann auf dem Podium und ließ sich freudestrahlend die Goldmedaillen vom Bürgermeister der Stadt Celle, Alexander Wille, umhängen.

Fazit: Gutes getan und dabei viel Spaß gehabt. Gerne wieder!   

Fotos: TL und CL

Text: TL

Claudia Schimschal siegt in Bokeloh

Westercelle/Bokeloh

Mit einem kleinen aber feinen Team reisten die Triathleten des VfL Westercelle zum Triathlon nach Bokeloh.

Das Wetter konnte kaum besser sein und ein perfekt organisierter Wettkampf sorgten für beste Bedingungen mit vielen guten Resultaten und sogar Bestleistungen, auch unserer heimischen Athleten.

Dabei stach besonders die 39 jährige Claudia Schimschal in ihrer Altersklasse 35 hervor.

Nachdem das 700 Meter Schwimmen im sehr warmen Freibad überstanden war, ging es auf eine atemberaubende Aufholjagd, die zunächst mit dem deutlich schnellsten Radsplit auf hügeligem 20,2 km Terrain begann und dann noch mit einer Bestzeit über den etwa 5,1 km langen Laufkurs endete. Somit siegte Schimschal dann auch deutlich vor ihren Konkurrentinnen in ihrer Altersklasse mit einer hervorragenden Gesamtzeit von 1:18,42 Std.

Ebenfalls bestens aufgelegt war Hanno Reckmann, der eine tadellose Schwimm-, Rad-und Laufleistung zeigte.

Belohnung dafür war ein guter 5. Platz in der gut besetzten Altersklasse 55 mit einer Gesamtzeit von 1:15,47 Std. Damit war Reckmann deutlich schneller unterwegs als 2024 und konnte sich über seine prima Leistung freuen.

Einen Last Minute-Wettkampf legte Thorsten Lübke hin, der erst 3 Tage zuvor den Startplatz von einem erkranktem Sportkameraden übernahm, was zwar eine suboptimale Vorbereitung darstellte, aber dennoch mit der vorhandenen Routine mehr als zufriedenstellend gelöst wurde. Die Gesamtzeit von 1,23,14 Std. reichte dann immerhin zum 5. Platz in einer ebenfalls stark besetzten Altersklasse 60. 
Fazit: „Die älteren Jahrgänge sind irgendwie noch ganz schön schnell unterwegs!“ so ein staunender Lübke.

Im Wettbewerb der männlichen Jugend B sammelte der 14 jährige Jayden Engel, eigentlich VfL Handballer, weitere Erfahrungen im Triathlon. Ohne Probleme absolvierte er den Wettbewerb und kam in genau 47 Minuten auf dem 13. Platz seiner Altersklasse ins Ziel.

Da Astrid Ullerich zur Zeit verletzt ist, stellte sie sich in den Dienst des SV Butteramt und half bei der Startunterlagenausgabe, danke Astrid.

Text: TL

Fotos: CL                          

Westerceller mit Titelgewinn bei Triathlon Landesmeisterschaft in Hannover-Lahe

Bei den Triathlon Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz in Hannover-Lahe sicherte sich Gerald Sommer vom VfL Westercelle den Landesmeistertitel in der Altersklasse (AK) 65. Knapp am Podium vorbei lief Jessica Harloff auf Platz 4 bei den Juniorinnen ins Ziel. Dr. Claudia Schimschal wurde nach starker Rad- und Laufleistung Fünfte in der AK 35. Weitere TOP-Ten Platzierungen erkämpften sich Stephan Hasse Platz 6 (AK 60), Susanna Hasse (Platz 5) und Dr. Volker Dittmar auf Platz 10 (AK 60). Jens Kramer lief nach super Schwimmleistung auf Rang 13 in der AK 55 ins Ziel.

Der Startschuss über die 750 Meter Schwimmstrecke fiel als Landstart im Altwarmbüchener See Stephan Hasse (AK 60) schwamm mit 14:21 min eine Top Zeit in seiner Altersklasse. In dieser Zeit ist der Lauf über fast 400 Meter in die Wechselzone zum Triathlonrad enthalten. Jessica Harloff legte mit 15:43 min. die schnellste Schwimmzeit der Westerceller Damen hin, gefolgt von Susanna Hasse und Claudia Schimschal. Gerald Sommer erkämpfte sich nach einem schnellen Wechsel auf dem Rennrad über 22 km Platz 1 in seiner Altersklasse, den Sommer mit 29 Sekunden Vorsprung ins Ziel lief.“ Das war der perfekte Tag, den ich seit November mit einem Radtrainingslager beginnend akribisch vorbereitet habe,“ freute sich Sommer natürlich bei Sonnenschein im Zieleinlauf über seinen Titelgewinn.

Auf der anschließenden olympischen Distanz über 1500 Meter schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen holten die VfLer weitere 3 Podiumsplätze. Bei den Damen zeigte Sonja Beer insbesondere beim Laufen eine sehr starke Leistung und holte sich verdient den Silberrang in der AK 40. Dem wollten die Männer nicht nachstehen und sicherten sich mit Diemo Rollert (AK 50) und Dr. Hanno Reckmann (AK 55) auf Platz 3 die Bronzeränge. Daniel Beer (AK 40) zeigte zum Abschluss über die 10 km eine klasse Laufleistung und sicherte sich Patz 5.

Im Volkstriathlon lief dann nach dem Landstart noch Marion Suchy ins 22,9 Grad warme Wasser des Sees und beendete den Wettkampf auf Platz 5 in der Altersklasse 55.“

Besonders schön war es, dass bereits am Samstag beim sehr gut besuchten Schülertriathlon auch ein Westerceller Starter dabei war. John Beer absolvierte seinen allerersten Triathon in der Abteilung Schüler B (10-11 Jahre) mit 200 m Schwimmen, 5000 m Radfahren und 1000 m Laufen. Mit der zweitbesten Laufleistung des Wettkampfes konnte er sich in einer spannenden Aufholjagd am Ende noch den 5. Platz in seiner Altersklasse sichern.

„Das waren insgesamt zwei tolle Tage für unsere Triathlonabteilung im VfL Westercelle ,“ so die Teambetreuerin Astrid Ullerich, die verletzungsbedingt passen musste, abschließend.

Text: Gerald Sommer, Astrid Ullerich

Fotos: Astrid Ullerich

Celler Triathleten beim 18. Hallig Dreeathlon 2025

Celle / Langenhorn 18.7.2025

An der Nordseeküste, der Hamburger Hallig fand in diesem Jahr bereits zum 18. Mal ein ganz besonderer Triathlon statt. Nach 10 km Radfahren durch die norddeutsche Deichlandschaft laufen die Triathleten und Triathletinnen 5.3 km über eine Landzunge durch Salzwiesen zwischen den Deichschafen zur Wasserkante, um sich dort in die Nordsee zu stürzen und die ca. 400 m lange Schwimmstrecke zu absolvieren.  Danach geht es dieselbe Strecke zurück, erst laufend, dann auf dem Rad.  

In diesem Jahr nahmen 3 Celler Triathleten den Kampf gegen den Wind und das Wetter auf.  

Jens Kramer und Hanno Reckmann vom VfL Westercelle und Martin Jodda vom SV Altencelle reihten sich in die Starter ein, welche im 10 sec Abstand in den Wettkampf starteten. 

Alle 3 konnten auf der abwechslungsreichen Strecke ihre jeweiligen Stärken ausspielen und kamen zufrieden ins Ziel.  Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und belohnte die Teilnehmer mit einem malerischen Regenbogen auf dem Rückweg.

Hanno Reckmann erreichte mit 1:41 den 23., Jens Kramer in 1:43 den 26. und Martin Jodda mit 1:58:58 den 57. Platz bei den Männern. 

Text und Bilder: Astrid Ullerich

Gold für Eheleute Hasse und Sommer beim Hitzetriathlon am Arendsee

Hervorragende Leistungen lieferten die Triathletinnen und Triathleten des VfL Westercelle bei der  fast 35 Grad Hitzeschlacht am vergangenen Sonntag am Arendsee in Sachsen-Anhalt ab. Stephan Hasse holte auf der olympischen Distanz den Titel in der Altersklasse (AK) 60. Dem wollte seine Ehefrau Susanna Hasse auf der Sprintdistanz nicht nachstehen und lief auf Platz 1 in der AK 50 ins Ziel. Gerald Sommer holte nach zwei Silberrängen zum Saisonstart die ersehnte Goldmedaille in der AK 65. Marion Suchy holte Silber in der AK 55. Tobias Cordes wurden Neunter in der AK 35 auf der Halbdistanz.

Mit einer herausragenden Schwimmzeit über 1500 Meter von 24:06 min. lief Stephan Hasse auf Platz 7 aller Teilnehmer liegend in die Wechselzone, damit ließ er fast alle jüngeren Schwimmer hinter sich.“ Das war einfach brettstark geschwommen von Stephan“, zollte Gerald Sommer seinem Teamkameraden höchsten Respekt. Mit einer guten Radzeit von 1:12,46 min für 40 km baute Hasse seinen Vorsprung in der AK 60 auf den Zweitplatzierten aus und lief das Rennen über die 10 km dann sicher nach Hause.

Auf der Sprintdistanz schwamm Susanna Hasse die 600 Meter Wendepunktstrecke nach einem Landstart in 11:56 min. von den VfLer am schnellsten.“ Das Schwimmen war ja bei der Hitze das reinste Vergnügen“, freute sich Hasse über die sehr gute Zeit. Marion Suchy erreichte nach 15:07 min. vor Gerald Sommer das Seeufer. Nun galt es einen Anstieg hinauf in die 600 Meter entfernte Wechselzone zum Triathlonrad zu laufen. Da der Asphalt sehr heiß war und sich laut Moderator sogar einige Athleten die Füße verbrannten, war es erlaubt mit Schuhwerk zu laufen. Gerald Sommer verzichtete zu Gunsten einer schnellen Wechselzeit darauf.“ Das war schon sehr heiß an den Füßen, aber jede Sekunde Wechselzeit zählt auf der Sprintdistanz,“ so Sommer, der damit zum Schluss des Rennens im Kampf um Platz 1 in seiner Altersklasse Recht behalten sollte.

Sommer fuhr dann auf der 26 km Radstrecke mit einem gewohnt starken Radsplit auf Platz 1 seiner Altersklasse vor. Susanna Hasse zeigte ebenfalls eine starke Radleistung und festigte auf dem Bike Platz 1. Marion Suchy beendete das Biken auf Platz 2 der AK.

Souverän liefen Susanna Hasse und Marion Suchy die abschließenden 5 km mit 2 heftigen Anstiegen bei 34 Grad im Schatten ihre Podiumsplätze nach Hause. Gerald Sommer musste auf den letzten 2 Kilometern richtig kämpfen, da ihm sein Hauptkonkurrent vom Triathlonverein Wansleben als stärkerer Läufer immer näherkam und fast 2:30 min beim Laufen aufholte.“ Aufgrund meiner super Wechselzeiten, dort war ich 56 Sek. schneller als mein Sportfreund aus Wansleben, lief ich echt am Limit bei dieser Hitzeschlacht mit 22 Sekunden Vorsprung ins Ziel“, so Sommer erschöpft, aber glücklich beim anschließend alkoholfreiem Kaltgetränk.

Tobias Cordes startete auf der Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und abschließenden 21 km Lauf und lief als 9ter seiner Altersklasse nach 6:23 ,08 Std. ins Ziel. „Das Ding zu finishen bei der Hitze, davor ziehe ich meinen Hut. Einfach nur klasse“, so Sommer abschließend.

Claudia Schimschal und Jose Robles vom VfL Westercelle zeigten am Sonntag beim Tankumsee Triathlon im Landkreis Gifhorn ebenfalls starke Leistungen und finishten auf Platz 5 in der AK 35 bei den Damen und Platz 19 bei den Herren der AK 50. Hervorzuheben sind ihre klasse Laufleistungen auf den abschließenden 5 km.

Foto: Carola Beddig-Sommer

Foto von links: Susanna Hasse, Stephan Hasse, Gerald Sommer, Marion Suchy, Tobias Cordes