Gleich drei Talente des VfL Westercelle sind ihrem Traum, Fußball-Profi zu werden, ein Stück nähergekommen. Die Spieler wechseln in diesem Sommer vom VfL in ein Nachwuchsleistungszentrum. Leo Hübner und Matthew Meißner spielen dabei künftig für die U15 des BTSV Eintracht Braunschweig, Luka Bartels läuft für den Bundesliga-Nachwuchs von Hannover 96 auf. Die Roten sind Partnerverein des VfL Westercelle.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Jugendarbeit Früchte trägt und drücken den drei Jungs auf ihrem weiteren Weg die Daumen“, sagt VfL-Spartenleiter Christopher Menge. Im vergangenen Jahr hatten bereits Nils Ersfeld (Werder Bremen) und Yasin Ozan (Eintracht Braunschweig) erfolgreich den Sprung aus Westercelle in ein Nachwuchsleistungszentrum gewagt.
„Ich hatte eine tolle Zeit in Westercelle und konnte mit vielen meiner Freunde zusammen Fußball spielen und viele tolle Momente erleben“, sagt Leo Hübner. „Jetzt möchte ich mich im Fußball weiter verbessern und so hoch spielen wie möglich.“ Der 14-Jährige war seit der Pampers-Liga beim VfL aktiv und feierte mit seiner Mannschaft über die Jahre viele Erfolge. Zuletzt gelang ihm mit der Westerceller U14 der Aufstieg in die Niedersachsenliga.
Genau da weitermachen, wo er aufgehört hat, will Matthew Meißner, der ebenfalls in die Braunschweiger U15-Regionalliga-Mannschaft wechselt. „Die Zeit war super, tolle Jungs und tolle Trainer“, sagt der 13-jährige Escheder, der erstmals in der U8 für den VfL auflief und seit der U10 fester Bestandteil des Teams war. „Mein Traum ist es, so hoch und weit wie möglich zu kommen“, blickt Matthew Meißner nach vorne.
Luka Bartels kam vor drei Jahren vom SC Vorwerk zum VfL. Auch er verabschiedet sich mit dem Aufstieg in die Niedersachsenliga aus Westercelle. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei Hannover 96 und möchte mich dort als Fußballer weiterentwickeln“, sagt der 14-Jährige. „Beim VfL Westercelle hatte ich eine schöne Zeit, habe viel gelernt und viele tolle Momente mit meinen Freunden, Mitspielern und Trainern erlebt. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Jetzt wolle er bei Hannover 96 weiter lernen, Spaß haben und jeden Tag sein Bestes geben.
Seine ehemaligen Trainer Christian Dierks und Moritz Suhr drücken ihm genauso wie Leo Hübner und Matthew Meißner dabei die Daumen. Sie sind stolz, dass es gleich drei Talente geschafft haben, sich in ein Nachwuchsleistungszentrum zu spielen. Ein bisschen Wehmut schwingt aber auch mit: „Wir sind traurig, dass uns drei so talentierte und trainingsfleißige Jungs verlassen“, sagen Dierks und Suhr unisono. „Alle drei werden ihren Weg gehen – davon sind wir überzeugt.“
Bilder: Hans Weger


