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Viel Bewegung beim großen Sportfest für Jedermann!
/in 75 Jahre VfLDa kam die ganze Familie auf ihre Kosten: Die ganz Kleinen, die Eltern und die Senioren, alle konnten beim großen Sportfest des VfL Westercelle Spaß an Bewegung haben und Neues für sich entdecken. Sportfeste mit und für alle Abteilungen des VfL haben Tradition. Aber jetzt zum 75-jährigen Jubiläum hat sich der Verein noch mehr einfallen lassen.
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- Sebastian Böhm aus Lübeck (links) versucht sich im Tokaido gegen den dritten VfL Vorsitzenden Reinhold Schneider-Nieskens.
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- Der Tischtennis-Kassenwart Benedikt Barth erklärt den Geschwistern Peer und Phelia die Kunst des richtigen Aufschlags.
Da wurde das gesamte Areal des Westerceller Sportparks in die vielfältigen Aktivitäten mit einbezogen. So lockten attraktive Preise für diejenigen, die an den Mitmachständen des gesamten Parcours aktiv wurden, vom Stadion bis zu den Nebenplätzen. Wie von selbst marschierten dann Große und Kleine bis in die entlegensten Ecken des Sportgeländes, geführt von den abzustempelnden Ereigniskarten. Jede Sparte präsentierte sich mit Vorführungen, Aktiv-Angeboten oder Informationen. Beim Boule, deren Abteilung demnächst die Celler Stadtmeisterschaften ausrichtet, konnte man ausprobieren, wie die Kugel am besten zu werfen war, um erfolgreich zu sein. Beim Handball wurde die Ballgeschwindigkeit beim Wurf gemessen (keine/r schaffte den Profispeed von über 120 km/h), oder man versuchte sich im traditionellen Büchsenwerfen. Fußball, einmal anders: Statt die Torwand war diesmal eine kaum zu verfehlende riesige Dartscheibe mit einem Filzball zu treffen, der sich nach dem Schuss an die Dartwand klettete. Diese Attraktion begeisterte nicht nur Vereinsfußballer und Fußballerinnen, von denen es beim VfL derzeit 618 gibt, sondern auch andere Sportinteressierte vom Kind bis zum Senior. Tischtennis, Badminton, Tennis, Basketball und die meisten anderen über 20 Abteilungen brachten sich mit Angeboten ein. Gymnastikgruppen und Jazzdance-Formationen begeisterten das Publikum. Externe Infostände vom Verein Eisvogel e.V., betreut von der Patin Nicole Wormald und das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register mit einer Typisierungsaktion bereicherten die Veranstaltung.
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- Lennard Ziera (links), Trainer der U 12, und Matthias Stiekel (Kassenwart der Fußballsparte) befreien die Fußbälle von der Dartwand.
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- Patin Nicole Wormald informiert am Eisvogel-Stand über die Unterstützung des Vereins bei Krebserkrankungen.
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- Da scheppert´s ordentlich: Die Handballer Pattrick Thiede (links) und Jens Winkler richten den Dosenturm.
Stadionsprecherin Yvonne Mohs, die die Zuschauer und Vortragenden immer wieder zu Zugaben animieren konnte, zog im Namen des VfL-Vorstandes ein positives Fazit: „Trotz des anfangs schlechten Wetters haben wir es geschafft, viele Sportinteressierte in den Westerceller Sportpark zu locken und zum Mitmachen zu animieren.“ Kleine Belohnung für das große Orgateam nach dem sechsstündigen Einsatz: Ein entspanntes Grill-Workout im Sportheim Westercelle.
Großveranstaltungen der VfL-Boulesparte
/in BouleNach den sportlichen Erfolgen der letzten Wochen tritt die Boulesparte des VfL Westercelle nun auch als Ausrichter und Veranstalter von großen Wettkämpfen in Erscheinung. Bereits am 9.8. findet im Boulepark Boye ein Qualifikationsturnier zur Landesmeisterschaft in der Königsdisziplin des Boulesports, im Triplette (drei gegen drei) statt. 21 Mannschaften aus dem Bezirk Lüneburg werden um die lediglich 5 Tickets zur Endrunde der Landesmeisterschaft kämpfen. Der VfL Westercelle als Ausrichter des vom Niedersächsischen Petanque Verbandes ausgeschriebenen Vorentscheides erwartet an diesem Samstag also über 60 Spielerinnen und Spieler in Boye. Die Turnierleitung wird vom VfL Wilfried Dahms mit Unterstützung von Romi Rohlfs aus Rettmer übernehmen, beide mit reichlich Erfahrung in der Durchführung derartiger Großturniere. Die Verpflegung und wenn nötig Betreuung der Spieler (und Zuschauer) übernimmt der Förderverein der Boulesparte. Das Vorturnier, an dem auch zwei Tripletten des VfL um die Teilnahme am Endturnier, das bereits am folgenden Tag in Gleidingen stattfindet, kämpfen werden, beginnt am 9.8. um 10.00 Uhr. Alle Teams absolvieren 4 Spiele, so dass es ein langer Tag werden kann. Dieses herausragende Event verspricht Spannung, hohes Niveau und beste Unterhaltung auch für Zuschauer, die herzlich zu diesem Turnier eingeladen sind. Vielleicht lässt sich der eine oder andere vom um sich greifenden „Boule-Fieber“ anstecken.
Dieses hat schon etliche der Mannschaften erfasst, die sich an dem zweiten großen Bouleereignis des Sommers beteiligen. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des VfL veranstaltet die Sparte des VfL am 13.9. eine Boule-Stadtmeisterschaft in der Disziplin Doublette (zwei gegen zwei). Die Vorbereitungen zu diesem erstmalig ausgetragenen Wettkampf befinden sich auf der Zielgrade. Das Organisations-Team unter der Ägide von Manfred Münch hat in den vergangenen Monaten etliche Vereine und Gruppen in der ganzen Stadt für die Teilnahme gewinnen können und bereits seit Mai Crash-Kurse angeboten und durchgeführt, um die Spieler, die zuvor noch nicht Boule gespielt hatten, mit den Grundzügen von Regeln, Technik und Taktik vertraut zu machen. Diese „Unterweisungen“ wurden mit großem Engagement und jeder Menge Spaß angenommen. Es stehen noch nicht alle Einzelheiten der Durchführung der Veranstaltung fest, klar ist, dass auch bei diesem Turnier Wilfried Dahms die Turnierleitung übernimmt und der Förderverein das Catering. Die Meisterschaft soll in diesem ersten Jahr vor allem eine Werbung für den Boulesport und für den VfL Westercelle sein. Deshalb hat sich das Orga-Team entschieden auf den Einsatz von Bezirksoberliga- und Bezirksligaspielern zu verzichten, um so möglichst ausgeglichene und spannende Spiele zu ermöglichen. Fortuna Celle, der zweite Celler Verein, der höher spielt, hat dem zugestimmt. Auch dieser Wettkampf hat viele Zusachauer verdient.
Wir alle in der Boulesparte freuen uns wie Bolle auf diese beiden Events.
Andreas Brundiers
Westerceller Handball Cup 2025: Ein Wochenende voller Leidenschaft, Heimsiege und Attraktionen
/in 75 Jahre VfL, Handball
Die Burghalle 1 in Celle bebte am 14. und 15. Juni 2025, als der VfL Westercelle zum 1. traditionellen Westerceller Handball Cup einlud. Die beiden Hauptorganisatoren Nicole Dorau und Julius Siemann stellten nach ca. 3 Jahrzehnten eine Neuauflage eines Handballturniers des VFL auf die Beine. Mit einem sehr gut geplanten Jugendturnier entwickelte sich an beiden Tagen ein wahres Handballfest, das nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch eine fantastische Atmosphäre und ein vielfältiges Rahmenprogramm glänzte.
Theodor Godawa ist Europameister
/in Allgemein, Ju-JutsuVom 21.-23.03.2025 fand auf Zypern die Jugend-Europameisterschaft im Ju-Jutsu statt. 900 Athletinnen und Athleten aus 29 Ländern gingen auf Medaillenjagd. Vom VfL Westercelle waren Theodor Godawa und Andreas Scholl im Aufgebot des deutschen Bundeskaders dabei. In der Klasse U16 bis 40 kg startete Theo zuerst gegen einen russischen Ju-Jutsuka. Theo begann den Kampf sehr druckvoll, setzte mit Schlagkombinationen die ersten Akzente und konnte sich schnell einen 7:1 Punktevorsprung erarbeiten. Im weiteren Kampfverlauf wurde der Russe zunehmend fahrig und leistete sich mehrere technische Fehler, welche vom Kampfgericht bestraft wurden und letzten Endes zur Disqualifikation führten. Im Halbfinale traf Theo auf einen Kämpfer aus Italien. Von Beginn an ging Theo erneut ein hohes Tempo, griff immer wieder mit Tritt- und Schlagkombinationen an und verleitete den nervös agierenden Italiener damit zu zwei unerlaubten Techniken, für die dieser disqualifiziert wurde. Damit stand Theo im Finale bei seiner ersten Europameisterschaft. Hier blieb er gegen einen Kämpfer aus Montenegro seiner Taktik treu. Von Beginn an bestimmte er das Tempo dieses Finales, holte sich erneut die ersten Punkte mit Atemis und ging 4:2 in Führung. Einen Ausheberversuch des Montenegriner konterte Theo geistesgegenwärtig mit Hikkomi-Gaeshi und holte sich damit einen Ippon im Wurfpart. Zum vorzeitigen Sieg und Titel fehlte nun nur noch eine große Wertung am Boden. Zurück im Stand, gingen beide nach einem missglückten Wurfversuch des Montenegriners zu Boden, wo Theo schneller in der Lage war, seinen Gegner für 15 Sekunden in eine Haltetechnik zu zwingen. Dafür bekam er den noch fehlenden Ippon und gewann damit das Finale.
Unter denkbar schlechten Vorzeichen reiste Andreas Scholl zu diesen Meisterschaften. Bis zwei Tage vor dem Turnier hatte er noch mit einem Infekt und Fieber zu kämpfen. In seiner stark besetzten Klasse U16 bis 62 kg war ihm das noch deutlich anzumerken. Gegen einen rumänischen Ju-Jutsuka kam er nur zäh in den Kampf, war immer einen Schritt zu langsam und musste sich am Ende mit Full Ippon geschlagen geben. In der Trostrunde erging es ihm nicht besser. Der gegnerische Montenegriner war gedankenschneller und setzte sich ebenfalls mit Full Ippon durch. Damit beendete Andreas seine erste Europameisterschaft mit Platz 13. “Das Theo bei seiner ersten Europameisterschaft gleich den Titel holt, ist einfach großartig.”, waren die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell begeistert. “Andreas hatte einfach Pech und wird noch seine Chance bekommen, sich auf internationaler Bühne beweisen zu können.”, sind beide zuversichtlich für die kommende Weltmeisterschaft im November.
17 Titel bei der Ju-Jutsu Landesmeisterschaft für den VfL Westercelle
/in Allgemein, Ju-JutsuVom 01.-02.03.2025 nahmen 308 Ju-Jutsuka aus 31 Vereinen an der Ju-Jutsu Landeseinzelmeisterschaft in Uelzen teil. Für den VfL Westercelle gingen 31 Kämpferinnen und Kämpfer in den Kategorien Fighting und BJJ/Newaza auf Medaillenjagd.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Kategorie Fighting. Aus Mangel an Gegnern, konnten nicht alle Kämpferinnen und Kämpfer des VfL in ihren angestammten Alters- und Gewichtsklassen antreten. Teilweise wurden sie bis zu zwei Gewichtsklassen oder sogar eine Altersklasse höher eingestuft. Dennoch wussten die VfLer in spannenden Kämpfen mit couragiertem Auftreten und souveränen Leistungen zu überzeugen. So sicherten sich Emilia Aksenova, Isabella Skierecki, Monisha Njingo, Kristin Raddatz, Hlib Tsymbal, Alexander Skierecki, Gabriel Oldenburger, Theodor Godawa und Andreas Scholl die Goldmedaille. Einen zweiten Platz erkämpften sich David Polrola, Oskar Berrisch, Botond Nemeth und Lennert Kirtoaka. Bronze holte sich Andrii Rusak. „Unsere Kämpferinnen und Kämpfer können stolz auf ihre Leistungen sein. Bei allen waren die Fortschritte der letzten Wochen zu sehen, welche für uns zum bisher besten Vereinsergebnis bei einer LEM geführt haben.“, waren die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Eine besondere Ehre wurde der zweifachen Welt- und Europameisterin Kristin Raddatz zu teil. Im Rahmen der Veranstaltung wurde sie für ihre herausragenden internationalen und nationalen Erfolge mit der goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes ausgezeichnet. Zusätzlich bekam sie noch den 1. Kyu-Grad (Braungurt) verliehen.
Am zweiten Tag der Wettkämpfe konnten die BJJ-Kämpferinnen- und Kämpfer des VfL ihre bisherige Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Angeführt vom ukrainischen Trainerduo Kostiantyn Murzin und Oleksii Lemish trat das im Vergleich zum Vorjahr gewachsene Team in den Altersklassen U10 bis Senioren an. Nach sehr überzeugenden Leistungen erkämpften sich Yelyzavetha Lemish, Oleksandra Lemish, Damir Murzin, Nazar Murzin, Matvii Romaniuk, Mykhailo Kozyna und Nikita Kozaryk die Goldmedaille. Silber holten sich Maximilian Jurk, Anton Bychkov, Matvii Prykhodko, Artem Petrenko und Marc Marx. Einen dritten Platz sicherten sich Yevhenii Kozaryk, Eldar Symoniuk, Yurii Naum, Florian Mönkemeyer und Viktor Bittermann.
In einer zum ersten Mal bei einer LEM durchgeführten Unterkategorie des BJJ, „No-Gi“ (Wettkampfkleidung besteht nur aus Rashguard und Shorts, anstelle des Ju-Jutsu-Anzuges), ging es in den Altersklassen U18, U21 und Senioren ein weiteres Mal an den Start. Hier erkämpften sich Marc Marx Gold, Nikita Kozaryk und Florian Mönkemeyer Silber sowie Yurii Naum, Mykhailo Kozyna und Viktor Bittermann eine weitere Bronzemedaille.
An diesem Tag wurden von den Trainern des VfL nicht nur Kampfanweisungen gegeben. Alexey Volf stand zur Abwechslung auf der anderen Seite des Wettkampfgeschehens. Er gab bei diesen Meisterschaften sein offizielles Debut als BJJ-Kampfrichter und legte erfolgreich die Prüfung zum Landeskampfrichter im BJJ/Newaza ab.
Mit 17 Goldmedaillen, 11-mal Silber und neun Bronzemedaillen verteidigte der VfL zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in der Vereinswertung. Zusätzlich konnten sich alle Westerceller Kämpferinnen und Kämpfer von U14 bis Senioren für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren, welche vom 05.-06.04.2025 in Winsen/Luhe stattfinden wird.
Männerchor singt zu Ehren der Jubilare
/in 75 Jahre VfLChorgemeinschaft Großburgwedel – Wettmar zu Gast im VfL – Sportheim
Es hat schon Tradition, dass die Jubilare im VfL Westercelle zu einer gemütlichen Runde ins Vereinsheim an der Wilhelm – Hasselmann – Straße eingeladen werden. Und dass die Seniorenbeauftragte Inge Dahms jedes mal dazu eine Überraschung präsentiert. Diesmal den stimmgewaltigen Männerchor Großburgwedel – Wettmar unter der Leitung von Matthias Blazek. Und so sorgten die Sänger von der ersten Minute an für gute Stimmung bei Kaffee und Kuchen.
Etwas irritiert waren die eingeladenen Jubilare des VfL schon, als sie das Vereinsheim betraten. Einerseits hörten sie, wie ein offensichtlicher Männerchor in dem ehemaligen Jugendraum neben der Gaststätte die Tonleiter rauf und runter sang, andererseits waren zwei große Tischreihen für Unbekannte reserviert. Bei der Begrüßung durch die Gastgeberin Inge Dahms klärte sich dann auf: Die Chorgemeinschaft Großburgwedel – Wettmar würde das Treffen musikalisch begleiten.
Großburgwedel liegt nicht gerade vor der Haustür. 23 Sänger aus dem Großraum Hannover für einen Auftritt in Westercelle zu begeistern, ist allerdings leichter als man vermutet. Gleich vier Musiker wohnen in Westercelle, der Chorleiter ist gebürtiger Westerceller und Bassist Fritz Sudmeier ist als Westerceller Urgestein zwar nach Hannover „ausgewandert“ aber immer noch für den VfL tätig. Einzelne kannten den Chor schon vom Chorfestival in Nienhagen im letzten November. Damals rankten sich die Lieder aller teilnehmenden Chöre um die Musik der Comedian Harmonists. „Ein Lied geht um die Welt“ durfte deshalb auch beim VfL nicht fehlen. Dazu kamen andere Klassiker, jeweils drei – bis vierstimmig vorgetragen. So hörte sich der Gassenhauer „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ gar nicht mehr trivial an und wurde zum Ohrenschmaus.
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- Die Jubilare beim Klönsnack. Im Hintergrund stehend: Chorleiter Matthias Blazek (rechts) bedankt sich bei den Beauftragten des VfL Westercelle Inge Dahms und Fritz Sudmeier für die Einladung.
Die Seniorenveranstaltung mit Chorauftritt gehört zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit der die „75 Jahre VfL“ besonders gefeiert werden. Im Mittelpunkt steht ein offizieller Jubiläumsempfang am 4. April im Inkognito. Dort findet auch die „Schwarz – gelbe – Nacht“ statt, für die schon viele Karten vergriffen sind. Vom Kinderfasching über Handball-, Fußball- , Boule – Turniere und anderen Sportfesten stehen alle Veranstaltungen unter demselben Jubiläumsmotto. Ausklingen soll das besondere Sportjahr mit der traditionellen Jazzdance – Gala in der Burghalle.
Das Besondere der traditionellen Seniorenehrung ist, dass in jedem Jahr neue Jubilare dazukommen. Beispielsweise wurde Jochen Borken als inzwischen 80 – jähriger eingeladen. Erst im Oktober letzten Jahres hatte er die „Pfeife an den Nagel gehängt“, nach 55 Jahren als Fußball – Schiedsrichter. Oder Helmut Peters: Er kam an seine alte Wirkungsstätte, dem VfL – Stadion, als ehemaliger Leichtathlet und Abteilungsleiter zurück. In jedem Jahr dabei: Die 90 – jährige ehemalige Leichtathletin und aktuelle „Gehirnjoggerin“ Gertrud Lukaschzyk. Bei der Verabschiedung wünschte sich Inge Dahms, dass der Chor im nächsten Jahr wiederkommen möge. Chorleiter Matthias Blazek signalisierte Zustimmung.
Text: Fritz Sudmeier, Pressebeauftragter des VfL Westercelle
Westerceller mit 15 Podiumsplätzen bei Crosslauf-Meisterschaft
/in Allgemein, Triathlon/RadfahrenMit großer Kapelle reisten die Läuferinnen und Läufer des VfL Westercelle zu den Bezirks-Meisterschaften im Crosslauf nach Verden und kehrten mit 2 Meistertiteln durch Dr. Hanno Reckmann (AK 55) über 6000 Meter und die Mannschaft der AK 60 mit Dr. Volker Dittmar, Achim Sennhenn-Oetken und Gerald Sommer über 3600 Meter sowie 13 weiteren Silber- und Bronzemedaillen sehr zufrieden zurück.
Der erste Start erfolgte bei winterlichen Temperaturen auf der Kurzstrecke über 3600 Meter. Der Lauf führte vom Stadion zur Pferderennbahn. Dort galt es 2 Wälle und einen Hügel zu überlaufen. „Die Trainingsläufe Samstags in der Gr. Hehlener Lehmkuhle seit November zahlten sich für das Westerceller Team heute aus,“ so Gerald Sommer. Claudia Schimschal überzeugte mit Platz 2 in der AK 35. Sebastian Erfert (AK 45) sicherte sich im Sprint mit 5 Sekunden Vorsprung genau wie Dr. Hanno Reckmann (AK 55) die Vize-Meisterschaft. Bronze holte sich Dr. Volker Dittmar in der AK 60. Gold ging an die Mannschaft in der AK 60.
Nach einer gut zweistündigen Pause rückte noch Verstärkung für die Teamwertung auf der Mittelstrecke über 6000 Meter an. Dadurch konnten noch 3 Vizemeisterschaften bei den Frauen mit Marion Suchy, Astrid Ullerich und Claudia Schimschal sowie in AK 50 mit Diemo Rollert, Jens Kramer, Hanno Reckmann und in der AK 60 mit Gerald Sommer, Volker Dittmar und Achim Sennhenn-Oetken sowie ein Bronzeplatz durch Daniel Beer, Sebastian Erfert und Hanno Reckmann bei den Männern erlaufen werden. Claudia Schimschal (AK 35) und Sebastian Erfert (AK45) liefen auf Platz 2 ein. Hinzu kamen dritte Plätze von Diemo Rollert (AK 50), Jens Kramer ( AK 55) und Achim Sennhenn-Oetken (AK 60 ).
Zum Abschluss fand dann die Abteilungsversammlung bei leckerem Essen im Café am Celler Hafen statt. Hier wurde Thorsten Lübke als Abteilungsleiter einstimmig wieder gewählt.“ Danke an Thorsten für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. Ohne seine tolle Organisation wären unsere Erfolge heute gar nicht möglich gewesen. Im Verein ist Sport halt doch am schönsten,“ so Gerald Sommer abschließend.

Das erfolgreiche Laufteam vom VfL Westercelle
Foto: Sebastian Erfert
Michael Brundiers vom VfL Westercelle erhält goldene LSB-Ehrennadel
/in AllgemeinAm Freitag, dem 22. November 2024, wurde Michael Brundiers vom VfL Westercelle eine besondere Ehre zuteil: Der Referatsleiter für Lehre und Ausbildung des Niedersächsischen Badminton-Verbandes (NBV) erhielt die goldene Ehrennadel des LandesSportBundes Niedersachsen (LSB). Die Auszeichnung, die höchste Anerkennung für ehrenamtliches Engagement im niedersächsischen Sport, wurde von Rainer Sonntag, Vizepräsident des LSB, überreicht. Die Laudatio hielt Hans Werner Niesner, ehemaliger Bundestrainer im Badminton.
In seiner Rede hob Niesner die beeindruckende Arbeit von Brundiers hervor, der das Referat für Lehre und Ausbildung seit fast drei Jahrzehnten leitet. Unter seiner Führung wurde das Referat grundlegend neu strukturiert, und es entstanden innovative Lehrgangskonzepte, die auch auf Bundesebene Anerkennung fanden.
Über zwanzig Jahre leitete Brundiers, der sowohl die DOSB A-Trainer-Lizenz als auch das DOSB-Ausbilderzertifikat besitzt, sämtliche Trainer-Aus- und Fortbildungslehrgänge des NBV. Erst mit Beginn der Corona-Pandemie zog er sich aus der aktiven Hallenarbeit zurück.
In seiner Dankesrede betonte der frisch Geehrte die Bedeutung der Ehrung für ihn persönlich:
„Die Verleihung der goldenen Ehrennadel des LandesSportBundes Niedersachsen, der höchsten Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte, erfüllt mich mit großer Freude. Diese Ehrung und die damit verbundene Wertschätzung meiner Arbeit im Niedersächsischen Badminton-Verband (NBV) bedeuten mir sehr viel. Obwohl ich bereits verschiedene Auszeichnungen vom NBV und dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) erhalten habe, ist es etwas ganz Besonderes, wenn die eigenen Leistungen auch über die Verbandsgrenzen hinaus wahrgenommen und gewürdigt werden.“
Michael Brundiers dankte zudem all seinen Wegbegleitern, die ihn in den vergangenen fast 30 Jahren in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt haben.
Mit der Auszeichnung würdigt der LandesSportBund Niedersachsen nicht nur Brundiers’ außerordentliche Verdienste um den Badmintonsport, sondern auch seinen unermüdlichen Einsatz für die Entwicklung und Förderung des Trainerwesens.
Bericht: Markus Bennewitz, Foto: Michael Mai
Foto: vlnr: Hans Werner Niesner, Michael Brundiers, Rainer Sonntag
Silber und Bronze bei der Jugendweltmeisterschaft auf Kreta
/in Allgemein, Ju-Jutsu
Über 1600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 46 Nationen nahmen am 29.10.-04.11.2024 an der Ju-Jutsu Weltmeisterschaft der U14-U21 in Heraklion auf Kreta teil. Vom VfL Westercelle waren vier Kämpferinnen und Kämpfer für Deutschland dabei. Am ersten Tag startete Kristin Raddatz in der Klasse U21 bis 70 kg. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gestaltete Kristin ihre Kämpfe gewohnt souverän. Im Viertelfinale gegen eine Griechin begann sie zwar noch etwas passiv, setzte sich Mitte des Kampfes dennoch mit Full Ippon durch. Das Halbfinale gestaltete sie wesentlich offensiver. Mit der gegnerischen Polin lieferte sich Kristin zeitweise einen offenen Schlagabtausch, wobei jede Ippons (große Wertung) mit Schlagkombinationen holten. Am Ende setzte sich Kristin mit ihrer größeren Erfahrung durch, punktete für Ippons auch im Wurfpart und am Boden und zog damit erneut mit Full Ippon ins Finale ein. Hier geriet sie schnell in Rückstand. Die griechische Gegnerin konnte sich mit Schlagkombinationen schnell einen Punktevorsprung erarbeiten. Kristin punktete zwar ebenfalls, konnte den Rückstand aber nicht verkürzen. Bei einem missglückten Wurfversuch gelang es der Kontrahentin Kristin in eine Haltetechnik zu zwingen und für Ippon zu punkten. Zurück im Stand gelang es der Griechin nach einem Wurfansatz im Nachsetzen Kristin auf die Seite zu kippen, was der griechische Kampfrichter mit Ippon bewertete. Damit gewann die Griechin mit Full Ippon und Kristin musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. Justin Gramlich startete am zweiten Tag in der Klasse U18 bis 52 kg. Im ersten Kampf, gegen einen kasachischen Ju-Jutsuka, begann Justin sehr dominant. Mit schnellen Bewegungen und überfallartigen Angriffen erzielte er gleich zwei Ippons im Part I. Im anschließenden Griffkampf konnte sich keiner von beiden einen Vorteil erarbeiten und neutralisierten sich weitestgehend. Nach einem missglückten Wurfversuch des Kasachen versuchte dieser Justin in eine Haltetechnik zu zwingen. Das konnte Justin lange verhindern, verletzte sich dabei allerdings in dem Maße, dass das medizinische Team des Bundeskader entschied, ihn aus dem Kampf zu nehmen. Damit war das Turnier für ihn leider vorbei. Am sechsten Tag der WM begann Isha Njingo in der Klasse U16 +63 kg gegen eine österreichische Kämpferin das Turnier. Isha setzte die Gegnerin früh unter Druck, punktete immer wieder mit schnellen Schlagkombinationen und war anschließend ebenfalls mit einem Wurf für Ippon erfolgreich. Mit der nachfolgenden Haltetechnik entschied sie das Viertelfinale für sich. Im Halbfinale begann Isha mit der gleichen Intensität, wurde allerdings zweimal für vermeintliche Schläge zum Kopf bestraft und dadurch disqualifiziert. Im Kampf um Bronze geriet Isha früh in Rückstand. Die griechische Gegnerin war etwas gedankenschneller und konterte Ishas Angriffe geschickt. Isha ließ sich davon aber nicht beirren, hielt das Tempo weiter hoch, brachte Sekunden vor Schluss die Griechin zu Boden und mit einer anschließenden Haltetechnik und mit Ablauf der Zeit, sicherte sich Isha mit 17:16 Punkten den dritten Platz. Am letzten Tag ging Theodor Godawa in der Klasse U14 bis 40 kg auf Medaillenjagd. Mit Beginn des Kampfes griff Theo sofort an und überrumpelte seinen italienischen Kontrahenten förmlich. Schnell erzielte er zwei Ippons mit Schlagkombinationen, um sich anschließend im Griffkampf sofort eine vorteilhafte Position zu erarbeiten. Nach einem erfolgreichen Schulterwurf gelang es Theo seinen Gegner anschließend die notwendigen 15 Sekunden am Boden zu halten und sicherte sich nach 38 Sekunden den vorzeitigen Sieg. Im Viertelfinale könnte er gegen einen weiteren Gegner aus Italien leider nicht an die vorherige Leistung anknüpfen. Theo bekam 2 Strafen wegen vermeintlicher Schläge zum Kopf und wurde dadurch disqualifiziert. Im ersten Kampf der Trostrunde konnte Theo die taktischen Vorgaben gegen einen Ju-Jutsuka aus Bulgarien gut umsetzen und punktete im Part I. Sein Gegner stellte sich allerdings darauf ein und konnte im weiteren Verlauf des Kampfes seine Reichweitenvorteile besser nutzen und sich so seinerseits einen Punktevorsprung erarbeiten. Diesen konnte Theo leider nicht mehr aufholen, verlor 10:18 Punkten und belegte am Ende den 9. Platz. “Wir sind stolz auf unsere Kämpferinnen und Kämpfer. Trotz der schweren Verletzung im Sommer und der deshalb nicht optimalen Vorbereitung, konnte Kristin zum vierten Mal in Folge ein WM-Finale erreichen. Außerdem erkämpfte sich Isha mit Bronze ihre zweite WM-Medaille und Theo sammelte wichtige Erfahrung für zukünftige internationale Turniere.”, zogen die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell ein positives Fazit der Titelkämpfe.
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