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Erfolgreiche Regionsmeisterschaften für den VfL Westercelle

VfL-Nachwuchs überzeugt bei den Regionsmeisterschaften

Am 6. und 7. Juni 2026 fanden die Regionsmeisterschaften der Jugend der Region Südheide statt. Die Altersklassen U7 bis U10 spielten auf der Tennisanlage des SV Nienhagen, während die älteren Jahrgänge von U11 bis U18 ihre Wettkämpfe beim TC Wathlingen austrugen.

Mit insgesamt 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte sich die Turnierleitung sehr zufrieden. Erstmals wurden Wettbewerbe in den Altersklassen U9 und U10 speziell für Kinder angeboten, die noch nicht lange Tennis spielen oder bisher wenig Turniererfahrung sammeln konnten. Zudem waren in diesem Jahr auch Vereine vertreten, die erstmals Nachwuchsspieler zu den Regionsmeisterschaften gemeldet hatten.

Der VfL Westercelle war mit zehn Nachwuchstalenten stark vertreten. In der U8-Kleinfeldkonkurrenz ging Ragnar Schaper an den Start. In der U9-Kleinfeldklasse spielten Elle-Sophie Wiehe und Carl Hebbe. In der Altersklasse U14 vertrat Till Johann Hennings die Vereinsfarben. Bei den Junioren U16 traten Lenn Wickert, Bohdan Bak, Levy Weykopf und Paul Reimchen an, bei den Juniorinnen U16 Alina Schoppmann. In der U18 spielte Miron Gerling.

Für alle Tennisbegeisterten waren es zwei gelungene Turniertage mit vielen spannenden Begegnungen und bestem Sommerwetter.

Besonders erfolgreich war Carl Hebbe in der U9-Kleinfeldkonkurrenz. Er belegte sowohl im Motorik-Wettbewerb als auch im Tenniswettbewerb den zweiten Platz und wurde damit Regionsvizemeister. Elle-Sophie Wiehe erreichte einen starken vierten Platz.

Eine weitere Vizemeisterin stellte der VfL Westercelle bei den Juniorinnen U16. Alina Schoppmann setzte sich in ihrer Gruppe gegen Ena Radevic (TC Blau-Weiß Soltau) und Madleen Hoffmann-Janke (ASV Adelheidsdorf) durch. Als Gruppensiegerin zog sie ins Finale ein, wo sie auf Zama Truffel vom ASV Adelheidsdorf traf. Trotz einer engagierten Leistung musste sie sich der späteren Regionsmeisterin mit 4:6 und 0:6 geschlagen geben.

Für einen Regionsmeistertitel sorgte Till Johann Hennings bei den Junioren U14. Er gewann seine Konkurrenz und durfte sich am Ende über den Titel des Regionsmeisters freuen.

Bei den Junioren U16 kam es erneut zu einem vereinsinternen Finale zwischen den Westercellern Paul Reimchen und Levy Weykopf. Nach einem langen und hochklassigen Match setzte sich Paul mit 7:6, 7:6 durch und verteidigte damit erfolgreich seinen Regionsmeistertitel.

Der VfL Westercelle blickt somit auf ein äußerst erfolgreiches Turnierwochenende mit zwei Regionsmeistertitel, drei Vizemeistertiteln und vielen weiteren starken Leistungen seiner Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler zurück.

Finalisten Junioren U16 (v.l. Paul Reimchen und Levy Weykopf)

Finalisten Juniorinnen U16 ( v.l. Zama Truffel und Alina Schoppmann)

Regionsmeister Junioren U 14 – Till Johann Hennings 

(Quelle Celler Presse) – Gruppenbild Regionsmeisterschaft der Jüngsten in Nienhagen

Foto 5 (Quelle – Web-Seite der SV Nienhagen) – Siegerehrung der Jüngsten

 

NPV Landesjugend-Training (Boule) in Celle-Boye am 06.06.2026

 

Auf dem Bouleplatz in Boye herrschte wieder reges Treiben. Jugendliche aus ganz Niedersachsen kamen in Celle zum Landesjugendtrainer-Breitensport Wilfried Dahms, um am Training teilzunehmen. Unter fachkundiger Anleitung wurden neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt gefördert. Aus Celle war auch Lucille Kalberlah dabei, ein vielversprechendes junges Talent. Die meisten Teilnehmenden kamen aus den Bezirken Hannover und Braunschweig. Begleitet wurden sie von ihren Eltern, die ebenfalls im Ligabereich Boule spielen. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Begeisterung für den Boulesport in manchen Familien weitergegeben wird.

Für die jungen Boulespielerinnen und Boulespieler war es ein langer Tag. Dennoch meisterten sie die verschiedenen Angebote wie Theorie, Regelkunde und Spiele mit großer Aufmerksamkeit und engagierter Beteiligung.

Dazu trug auch das Catering bei, das auf die Bedürfnisse der jungen Spielerinnen und Spieler abgestimmt war.

Anschließend gaben die jungen Boulespielerinnen und Boulespieler ihr Feedback. Dabei äußerten sie sich offen und direkt. Die Rückmeldungen sollen bei den nächsten Treffen auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Nach sechs Stunden reinem Spielbetrieb sowie den An- und Abreisezeiten war es ein langer, aber gut genutzter Tag für alle Beteiligten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der nächsten Veranstaltung im September dieses Jahres.

Wilfried Dahms

5 Titel für Westerceller Ju-Jutsuka bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend

Vom 16.-17.05.2026 fanden in Gelsenkirchen die Deutschen Meisterschaften der U14, U16 und U18 im Ju-Jutsu statt. Unter den 552 Teilnehmer*innen war der VfL Westercelle mit 19 Athleten*innen in den Kategorien Fighting und Newaza/BJJ vertreten.

Am ersten Tag der Meisterschaften starteten die Kämpferinnen und Kämpfer im Fighting noch etwas verhalten in das Turnier. Bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft startete Gabriel Oldenburger in der Klasse U14 bis 32 kg. Gegen zwei Hamburger Ju-Jutsuka musste er sich noch jeweils nach Punkten geschlagen geben. In weiteren Kämpfen gegen Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen gelangen ihm Siege mit Full Ippon, wodurch er sich am Ende noch den 3. Platz erkämpfen konnte. In der Klasse U14 bis 48 kg kämpfte sich Lennert Kirtoaka mit zwei souveränen Full Ippon-Siegen gegen Kontrahenten aus Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt bis ins Finale. Dort hatte er nach einem intensiven Kampf nur knapp mit 5:6 das Nachsehen gegen einen Ju-Jutsuka aus Nordrhein-Westfalen und durfte sich über die Silbermedaille freuen. Ein Klasse höher, bis 52 kg, startete Alexander Skierecki ebenfalls zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft. Im Achtelfinale und Viertelfinale konnte er sich noch nach Punkten gegen Gegner aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein durchsetzen, im Halbfinale musste er sich leider dem zukünftigen Deutschen Meister vorzeitig geschlagen geben. Von der Niederlage unbeeindruckt ging Alexander in den anschließenden Kampf um Platz 3 und konnte sich hier durch sehr taktisches Kämpfen seinen Thüringer Kontrahenten mit 6:5 bezwingen.

Mit einem Full Ippon-Sieg begann Isabella Skierecki in der Klasse U16 bis 63 kg das Turnier gegen eine Kämpferin aus Sachsen. Im folgenden Viertelfinale musste sie sich dann einer Hessin vorzeitig geschlagen geben. In der anschließenden Trostrunde kämpfte sich Isabella mit zwei Siegen gegen Ju-Jutsuka aus Thüringen in das kleine Finale. Hier konnte sie dann leider nicht mehr an die vorherigen Leistungen anknüpfen, verlor durch Full Ippon und belegte am Ende den 5. Platz. Einen Tag zum Vergessen erlebte Theodor Godawa in der Klasse U16 bis 52 kg. In beiden Kämpfen, in denen er antrat, wurde er wegen zu harter Technik disqualifiziert und so blieb ihm nur der 9. Platz.

Am zweiten Tag startete Andreas Scholl im Fighting in der U18 bis 69 kg. Gegen einen Hamburger gestaltete Andreas seinen ersten Kampf souverän und setzte sich mit Full Ippon durch. Im anschließendem Halbfinale konnte Andreas nicht mehr an die Leistung anknüpfen und verlor nach Punkten gegen einen Kämpfer aus dem Rheinland. Im anschließenden Kampf um Bronze fehlte ihm die nötige Konzentration, um sich gegen einen Gegner aus Niedersachsen durchzusetzen und musste sich am Ende mit dem 5. Platz zufriedengeben. Nur eine Gegnerin hatte Monisha Njingo in der U14 +63 kg. Die Deutsche Meisterin wurde demnach im Modus Best-of-3 ermittelt. Gegen die Kontrahentin aus Brandenburg bestimmte Monisha von Beginn an den Kampf. Schnell holte sie mit Schlagkombinationen zwei Ippons, um sofort in einen erfolgreichen Wurf überzugehen und mit einer anschließenden Haltetechnik die erste Begegnung mit Full Ippon für sich zu entscheiden. Im Rückkampf blieb Monisha weiter die bestimmende Kämpferin. Mit Schlagkombinationen und Haltetechniken holte sie mehrere Ippons. Nur ein Wurf für Ippon sollte ihr nicht gelingen. Am Ende setzte sich Monisha mit 18:1 durch und holte sich ihren ersten Deutschen Meistertitel und damit auch die einzige Goldmedaille im Fighting für Niedersachsen.

In der Kategorie BJJ/Newaza U14 bis 36 kg ging David Khudoyan bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft auf Medaillenjagd. Mit vorzeitigen Siegen gegen Ju-Jutsuka aus Hamburg und Württemberg sowie einem Punktsieg gegen einen Gegner aus Schleswig-Holstein erreichte David das Finale. Hier musste er sich nur knapp einem Kontrahenten aus Niedersachsen mit 0:5 geschlagen geben, durfte sich aber über die Silbermedaille freuen. Artem Pashetnykh startete n der U 14 bis 40 kg mit einem vorzeitigen Sieg gegen einen Badener ins Turnier. Im anschließenden Halbfinale musste er sich leider einem Kämpfer aus Sachsen-Anhalt nach Punkten geschlagen geben, holte sich aber im folgenden kleinen Finale vorzeitig den Sieg und damit den 3. Platz. Ebenfalls die Bronzemedaille erkämpfte sich Eldar Symoniuk in der Klasse U14 bis 44 kg. In vier Kämpfen musste er sich gegen Ju-Jutsuka aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geschlagen geben, holte aber Siege gegen Kämpfer aus Württemberg und ebenfalls Niedersachsen. Eine weitere Bronzemedaille, wie am Vortag, errang Alexander Skierecki. Im ersten Kampf musste er sich noch vorzeitig gegen den späteren Deutschen Meister geschlagen geben, konnte sich allerdings im Kampf um Platz 3 ebenfalls vorzeitig den Sieg holen. In der Klasse U16 bis 52 kg setzte sich Oleksandra Lemish souverän gegen zwei Kontrahentinnen aus Niedersachsen durch. Im anschließenden Finale, gegen eine Bundeskaderathletin aus Nordrhein-Westfalen, stand es nach Ablauf der Kampfzeit 0:0. Die Siegerin musste also in der Verlängerung, im Golden Score, ermittelt werden. Hier war die Westfälin etwas gedankenschneller, erarbeitete sich eine Vorteilswertung, wodurch sie den Kampf für sich entscheiden konnte. Eine Silbermedaille konnte auch Isabella Skierecki in der U16 bis 63 kg erringen. Am Vortag musste sie sich im Fighting noch mit dem 5. Platz begnügen, das sollte im BJJ nun besser klappen. Mit Siegen gegen Kämpferinnen aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zog sie ins Finale ein. Hier musste sie sich nur knapp einer Bundeskaderathletin aus Hamburg geschlagen geben. Einen zweiten Platz erkämpfte sich auch Lev Andrzheevskii in der U16 bis 77 kg. Gegen Athleten aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kämpfte er sich ins Finale und musste sich nur dort einem erfahreneren Gegner, ebenfalls aus Niedersachsen, geschlagen geben. Mit einem Sieg nach Punkten und einem Sieg durch Submission erreichte Matvii Prykhodko das Finale in der U16 bis 44 kg. Hier konnte er sich nach intensivem Kampf mit 2:0 gegen einen Westfalen durchsetzen und damit seinen ersten Deutschen Meistertitel erringen. Seinen 3. Titel strebte Matvii Romaniuk in der U16 bis 48 kg an. Mit Siegen nach Punkten und durch Submission gegen Kämpfer aus Schleswig-Holstein sollte ihm das auch gelingen und holte sich das dritte Gold in Folge bei Deutschen Meisterschaften. Den ersten Titel bei seinen ersten Meisterschaften erkämpfte sich Yroslav Pashetnykh in der U16 bis 62 kg. Nach Punkten setzte er sich jeweils gegen Athleten aus Thüringen, Baden und Hamburg durch. Einen weitere Goldmedaille fügte Artem Petrenko seiner Medaillensammlung hinzu. Mit Punkten bezwang er Kämpfer aus Hamburg und Baden, um sich auch im Finale gegen einen Hessen knapp, mit einer Vorteilswertung Vorsprung durchzusetzen.

Weitere Platzierungen in ihren jeweiligen Klassen bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften erreichten David Konuhov mit Platz 4, Umar Achtajev Platz 5 und Saifuddin Achtajev Platz 9.

Aller Guten Dinge sind Drei

Am Samstag, dem 18. April 2026, standen gleich drei wichtige Termine auf dem Kalender.

Landesjugendtraining des Niedersächsischen Petanque-Verbandes (NPV)

Die Jugendabteilung des Niedersächsischen Petanque-Verbandes (NPV) organisierte ein Sichtungstraining für interessierte Kinder und Jugendliche auf der Boule-Anlage des       SV Rathen in Laatzen. Insgesamt nahmen 14 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Vereinen und in unterschiedlichen Altersgruppen an diesem Lehrgang teil. Ziel der Veranstaltung war es, junge Talente zu sichten und zu fördern, sowie ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten im Boulespiel weiterzuentwickeln.

Die Teilnehmer*innen verteilten sich auf folgende Altersgruppen:

  • Minimwes:     11 Jahre und jünger
  • Cadets:            12 – 14 Jahre
  • Juniors:             15 – 17 Jahre
  • Espoirs:             18 – 22 Jahre

Auch der VfL Westercelle war vertreten und entsandte mit Lucille Kalberlah eine talentierte Nachwuchsspielerin aus der Altersgruppe „Cadets“.

Der Sichtungslehrgang wurde von Wilfried Dahms, dem NPV-Landesjugendtrainer für Breitensport, geleitet. Unterstützung erhielt er von Pascal Neu, dem Co-Trainer des NPV, sowie von der Jugendwartin Cora Neu. Gemeinsam sorgten sie für eine professionelle Betreuung und Anleitung der jungen Spielerinnen und Spieler.

Im Rahmen des Trainings wurden in unterschiedlichen Übungs-Ateliers Lege- und Schießübungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen konnten dadurch gezielt ihre technischen Fertigkeiten verbessern und sich mit den Anforderungen des Boulesports vertraut machen.

Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden sorgten engagierte Betreuer und Begleiter, die das Catering organisierten. So herrschte während des gesamten Tages eine angenehme und freundliche Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen konnten.

Das sonnige Wetter trug zudem dazu bei, dass der Kurs in entspannter und motivierender Umgebung stattfand und die Kinder und Jugendlichen viel Freude am gemeinsamen Boulespiel hatten.

Der nächste NPV-Sichtungstag  für Kinder und Jugendliche ist bereits geplant und findet am 6. Juni 2026 im Boule-Park Boye des VfL Westercelle statt. Nach dem erfolgreichen Training in Rethen erwarten die Organisatoren eine noch größere Teilnehmerzahl beim kommenden Termin. Die positive Resonanz des aktuellen NPV-Trainingstages zeigt, dass Boule bei der jungen Generation auf großes Interesse stößt und das Angebot weiter ausgebaut werden kann.

Sporttag für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen

Eine weitere Veranstaltung wurde vom stellvertretenden Spartenleiter Manfred Münch betreut und fand im „Otto Schade Stadion“ des MTVE Celle statt. Unterstützt wurde er von unserem Inklusions-Team-Mitglied Heiko Knapmeyer, der ebenfalls mit einer Beeinträchtigung gehandicapt ist.

Organisiert wurde der Sporttag vom Kreissportbund (KSB) Celle, wobei Heelje Ahlborn die Federführung übernahm. Ziel dieser Veranstaltung war es, Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen ein vielfältiges sportliches Angebot zu präsentieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ohne Beeinträchtigung, sich aktiv sportlich zu betätigen.

Im Rahmen des Sporttages konnten die Teilnehmer verschiedene Sportarten ausprobieren. Zu den Angeboten zählten 3×3 Ballspiele, Blasrohrsport, Boule, Fußball, Judo, Hobby Horsing, Tischtennis und Zumba. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Beeinträchtigung abzulegen. Der Kreissportbund Celle bedankte sich ausdrücklich bei den beteiligten Sportvereinen, die den Tag mitgestalteten: BSV Celle, KSB Sportabzeichengruppe, Schützencorps Neuenhäusen, SC Wietzenbruch, RC Eichenhof, TuS Hermannsburg, TuS Höfer und VFL Westercelle.

Auch bei dieser Veranstaltung waren wir unterstützend tätig und halfen dabei, den Tag für alle Teilnehmenden so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Feierliche Eröffnung des Bouleplatzes in Walle

Ein weiterer bedeutender Termin am 18. April 2026 führte in die Ortsmitte von Walle (Winsen/A). Der Ortsbürgermeister Tino Liewerenz und der örtliche Sportverein SV Walle hatten eine besondere Anfrage gestellt: Sie wünschten sich Unterstützung bei der feierlichen Eröffnung des neuen Bouleplatzes und baten darum, den Gästen die Grundregeln des Boulespiels zu vermitteln. Drei Spieler/innen unseres Vereins, Inge Dahms, Hartmut Dietrich und Thomas Clasing hatten sich bereiterklärt, diese Veranstaltung zu begleiten.

Die beiden neuen Bouleplätze wurden in der Ortsmitte, neben einem Trafo-Gebäude, mit viel Eigeninitiative und Engagement errichtet. Nach dem „Frühlingserwachen“ und dem Auftritt des Spielmannszuges des Schützenvereins versammelte sich fast das gesamte Dorf rund um die neuen Bouleplätze. Bei köstlicher Bewirtung wurden Stühle um die Plätze gestellt, sodass die Gäste in geselliger Runde auf die offizielle Eröffnung der Boule-Anlage warten konnten. Der Ortsrat eröffnete feierlich die Plätze, und der VfL Westercelle bedankte sich für die Einladung.

Während der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer von den VfLern eine Einführung in die Spielweise und die wichtigsten Regeln des Boulespiels, was auf reges Interesse stieß. So wurde die Eröffnung nicht nur zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt, sondern auch zu einer Gelegenheit, das Boulespiel innerhalb der Gemeinde bekannter zu machen und neue Mitspieler für diese Sportart zu gewinnen.

Viele der Gäste zeigten großes Interesse und wollten aktiv am Spiel teilnehmen. Schon nach kurzer Zeit konnten sie erfolgreiche Würfe verbuchen und das Boulespiel näher kennenlernen.

Die Veranstaltung in Walle hat gezeigt, wie die Sportart Boule die Menschen zusammenbringen kann und für Begeisterung sorgt. Die positive Resonanz der Gäste und das große Interesse am Spiel lassen hoffen, dass der neue Bouleplatz langfristig zu einem lebendigen Treffpunkt für die Gemeinde wird. Es bleibt zu wünschen, dass sich viele der Teilnehmer auch in Zukunft regelmäßig zum gemeinsamen Spiel und Austausch auf dem Platz treffen.

 

Wilfried Dahms

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrung der Seniorinnen und Senioren mit Evergreens „Doppelt hallt besser“ live

Es ist gute Tradition beim VfL Westercelle, dass die älteren Jubilare zu einem gemütlichen Nachmittag ins Sportheim eingeladen werden. Immer mit einem Ohren- und / oder Augenschmaus verbunden. Der neue Seniorenbeauftragte Uwe Schmitz hatte dann auch gleich das Doppelquartett „Doppelt hallt besser“ im Gepäck, das mit seinen Evergreens das Publikum begeisterte.

In seiner launigen Begrüßung verriet der 72-jährige Schmitz augenzwinkernd, wie er zu dem neuen Posten Seniorenbeauftragter gekommen sei. Seine Abteilungsleiterin Yvonne Mohs habe ihn so geschickt „eingewickelt“, dass er spontan „Ja“ gesagt habe. Die ältesten Anwesenden begrüßte er mit kleinen Präsenten persönlich und stellte sie damit gleichzeitig den Anwesenden vor. Prominentester Ehrengast: der 90-jährige Hannskarl Rauterberg, langjähriger ehemaliger 1. Vorsitzender des VfL Westercelle und seit 1951 VfL-Mitglied.

Für den VfL überbrachte Yvonne Mohs die Grüße des Vorstandes. Mit einem großen Blumenstrauß bedankte sie sich bei der ehemaligen Seniorenbeauftragten Inge Dahms, die viele Jahre in vielfältiger Weise für die Älteren im Verein aktiv war: beispielsweise Hockergymnastik, Gehirnjogging, 3000 Schritte-Aktionen und eben die Seniorennachmittage mit interessanten Programmpunkten.

Mit den Ohrwürmern der Comedian Harmonists „Veronika, der Lenz ist da“ und „Ein Lied geht um die Welt“ oder dem John Denver-Song „Country Roads“ avancierte das Gesangsensemble „Doppelt hallt besser“ zum Highlight der Veranstaltung. Chorleiter Matthias Blazek, der die 10 Lieder kurzweilig moderierte, ließ es sich nicht nehmen, auf das eigene Konzert des Doppelquartetts am 2. Oktober 2026 in der CD-Kaserne hinzuweisen.

„Blowing in the wind“ muss es einem Damengrüppchen besonders angetan haben. Die Seniorinnen sangen es noch beim Einsteigen in ihre Autos.

Fritz Sudmeier
(Pressebeauftragter VfL Westercelle)

VfL Westercelle im Glanze des 75. Jubiläumsjahres: Jahreshauptversammlung zieht positive Bilanz!

Der 1. Vorsitzende des VfL Westercelle, Harald Nowatschin, brachte es auf den Punkt: „Der VfL hat aktuell 2334 Mitglieder. Und die können stolz auf die 75jährige Geschichte, das aktive Vereinsleben und die aktuellen Erfolge auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene sein.“ Stellvertretend für alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des VfL war Kristin Raddatz, dreimalige und aktuelle Weltmeisterin im Ju-Jutsu eingeladen, die leider wegen eines Trainingslagers des Bundeskaders verhindert war. Viele andere Mitglieder fanden dafür den Weg in das bis auf den letzten Platz besetzte Tennisheim des VfL Westercelle und erlebten eine harmonische Veranstaltung.

Natürlich musste das 75. Jubiläumsjahr mit seinen besonderen Veranstaltungen von Nowatschin noch einmal gewürdigt werden. War es der Galaempfang mit der Celler Politprominenz und die anschließende Gelb-Schwarze Nacht in der Westerceller Diskothek Inkognito, oder der VGH-Niedersachsencup der Fußballer, der umfangreiche Handballcup, die Boule-Stadtmeisterschaft, die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Jazzdance oder die Jazzdance-Gala zum Jahresabschluss.

Der Ehrungen gab es natürlich viele: So gab es für Anke Blank, Claudia Büchler-Jucks, Joachim Ehlers, Margrit Fröhlich und Agnes Jorns Urkunden und Präsente für 25-jährige Mitgliedschaft. Brigitte Alber-Oberbeck, Olaf Beck, Marion Both, Hans-Eckardt Ehrenthal, Roswitha und Manfred Geisler, Erich Körner und Werner Kuhls erhielten Auszeichnungen für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit. Lothar Koslowski, früher aktiver Fußballer, später Dauerfan und Sponsor der Fußballabteilung, nahm mit dem ehemaligen Leiter der Tanzabteilung Horst Koch die Glückwünsche des Vorsitzenden für 60jährige Vereinszugehörigkeit entgegen. Das VfL-Urgestein und älteste lebende VfL-Mitglied Hannskarl Rauterberg hatte als ehemaliger langjähriger Vorsitzender in den letzten Jahren alle erdenklichen Ehrungen wie Goldene Ehrennadel, Ehrenmitgliedschaft und vereinsübergreifend das Bundesverdienstkreuz erhalten. Unter tosendem Applaus wurde ihm deshalb für 75-jährige Mitgliedschaft ein besonderes Präsent des Vorstandes überreicht.

Yvonne Mohs, Vorständin für Finanzen, stand Rede und Antwort für den wirtschaftlichen Aspekt des Sportvereins im Berichtsjahr. Die aufwändigen und noch nicht abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an den Umkleideräumen des Sportparks Westercelle seien auf einem guten Weg, kosteten den Vorstand aber viel Zeit und Nerven, so Mohs. Wie bei diesem Bauprojekt, das ohne Fördermittel für den Verein nicht zu stemmen sei, wolle sich der VfL-Vorstand zukünftig noch mehr um Fördergelder für die anstehenden Vorhaben bemühen.

Leider trat der zweite Vorsitzende Heiko Vollmer aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl an. Er betonte aber, dass er weiterhin verantwortlich für die Installierung eines Jugendschutzkonzeptes sein wolle. Das Amt bleibt leider unbesetzt, dafür gibt es mit Nicole Dorau wieder eine Vorständin für Jugend und Soziales.

Man darf gespannt sein, wie der Vorstand nach der nächsten Jahreshauptversammlung des VfL Westercelle 2027 aussehen wird. Denn nicht nur der 1. Vorsitzende Harald Nowatschin will nach dann 12 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidieren, auch die Mehrheit des Vorstandes wird sich wohl im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stellen.

Bericht: Fritz Sudmeier
Foto Ehrung 75 Jahre: Christopher Menge
Weitere Fotos: Fritz Sudmeier

Fußball, Handball und Basketball: VfL Westercelle startet neues Bewegungsangebot „3×3 Ballbande“ für Kinder

3. WM-Titel für Kristin Raddatz – Theodor Godawa ist Vizeweltmeister

Über 1400 Athletinnen und Athleten aus 54 Nationen nahmen am 08.11. – 14.11.2025 an der Ju-Jutsu Weltmeisterschaft der U16-U21 in Bangkok teil. Vom VfL Westercelle waren Theodor Godawa und Kristin Raddatz für Deutschland dabei.

Theodor startete am zweiten Tag in der Klasse U16 bis 44 kg. Der erste Kampf des amtierende Europameisters war eine Neuauflage des EM-Finales vom März diesen Jahres. Theo und sein Gegner aus Montenegro begannen vorerst etwas zurückhaltend und konnten zu Beginn kaum Akzente setzen. Nach dem ersten Schlagabtausch punkteten beide für Ippon (große Wertung), wobei der Montenegriner, wie schon im EM-Finale zu ungestüm nachsetzen wollte und sich durch unkontrolliertes Schlagen eine erste große Bestrafung einhandelte. Im weiteren Verlauf konnte sich Theos Gegner etwas absetzen und nach Punkten in Führung gehen. Bei einem erneut unkontrollierten Angriff des Montenegriners bekam dieser die zweite große Bestrafung und wurde disqualifiziert. Damit zog Theo in das Halbfinale ein. Hier begann er wesentlich konzentrierter und nutzte seine Möglichkeiten besser. Trotz Reichweitennachteil gelangen ihm gegen den Ju-Jutsuka aus Thailand mit variantenreichen Schlag- und Trittkombinationen klare Treffer. Eine große Wertung am Boden oder durch einen Wurf sollte keinem von beiden gelingen. Beim Stand von 23:14 und noch acht Sekunden zu kämpfen, erhielt der Thailänder für einen unkontrollierten Tritt bereits seine zweite große Bestrafung, wurde disqualifiziert und Theo zog damit bei seiner ersten Weltmeisterschaft ins Finale ein. Im finalen Kampf traf er auf einen Gegner aus Kasachstan. Körperlich stärker und mit mehr Reichweite nutzte der Kasache seine Vorteile und ging schnell durch Schlagkombinationen in Führung und baute diese sukzessive aus. Beim ersten Wurfversuch des Kasachen, ein Ausheber, konnte Theo noch knapp eine große Wertung verhindern. Ein erneuter Wurfansatz war dann doch erfolgreich und durch die anschließende Haltetechnik, musste sich Theo am Ende zwar mit Full Ippon geschlagen geben, durfte sich allerdings über die Silbermedaille freuen.

Am fünften Tag der WM startete Kristin Raddatz in der Klasse U21 bis 70 kg. Gegen die erste Kontrahentin hatte Kristin bereits bei der Europameisterschaft 2024 mit Full Ippon gewonnen. Das sollte ihr gegen die Ju-Jutsuka aus Montenegro dieses Mal zwar nicht gelingen, ein deutlicher Sieg wurde es trotzdem. Zu Beginn noch etwas verhalten, gewann Kristin in diesem Kampf zunehmend die Oberhand. Vor allem durch schnelle Schläge und Tritte punktete sie immer wieder für Ippon. Wurfversuche der Montenegrinerin konnte sie mehrmals verhindern, wahr selbst aber auch nicht in der Lage, Punkte im Wurfpart zu generieren. Durch ihre Schnelligkeit baute Kristin ihre Führung mit Atemis aus und gewann am Ende nach Punkten mit 26:15. Im Halbfinale traf Sie auf ihre Finalgegnerin der JWM von 2023. Auch gegen die Russin, sollte der Kampf sich dieses Mal schwieriger gestalten. Kristin startete souverän, holte mit Tritten und Schlägen zum Kopf schnelle Ippons und erarbeitete sich eine 5:0 Führung. Ein anschließender Wurfversuch konnte die Russin leider kontern und war selbst für Ippon erfolgreich. Zurück im Stand baute Kristin ihre Führung weiter mit Atemis aus und bekam zusätzlich eine kleine Wertung für einen Wurf. Den Versuch, in den Stand zurückzukehren, nutzte die Russin, Kristin in eine Haltetechnik zu zwingen und sich für 15 Sekunden Halten einen Ippon in Part 3 zu sichern. Bei noch knapp einer Minute und 30 Sekunden Kampfzeit, brauchte die Russin nun nur noch einen Ippon in Part 1, einen klaren Treffer, um ins Finale einzuziehen. Dennoch blieb Kristin ihrer Taktik treu, vertraute auf ihre Schnelligkeit und setzte die Russin weiter unter Druck. Erzielte weiter Punkte mit Treffern zum Kopf und verstrickte anschließende ihre Gegnerin in Griff- und Bodenkämpfe. So war sie nicht nur in der Lage, ihre Führung zu behaupten, sondern auch Zeit von der Uhr zu nehmen. Bei noch verbliebenen 11 Sekunden, startete die Russin letzte verzweifelte Angriffe, die Kristin alle mit Tritten vereiteln konnte. Mit 17:8 gewann Kristin dieses an Spannung kaum zu überbietende Halbfinale und zog zum fünften Mal in Folge in ein WM-Finale ein. Hier traf sie erneut auf eine Kontrahentin aus Montenegro. Kristin begann wie die Kämpfe zuvor. Mit druckvollen Atemis erkämpfte sie sich schnell einen 6:2 Punktevorsprung, um anschließend im Part 2 mit Würfen die Gegnerin zu Boden zu bringen, was die Montenegrinerin jedoch zu verhindern wusste. Im weiteren Verlauf gelang es der jetzt aktiveren Gegnerin den Punktestand auszugleichen und nach einem erfolgreichen Wurf sogar in Führung zu gehen. Beim anschließendem Bodenkampf war Kristin allerdings reaktionsschneller und holte sich mit einem erfolgreichen Armstreckhebel die Führung zurück. Mit weniger als einer Minute verbliebener Kampfzeit begann Kristin ihre Führung zu verwalten. Setzte gezielte, schnelle Schlagkombinationen, um die Kontrahentin anschließend in den Griffkampf für eine gute Wurfposition zu verwickeln. Den letzten Wurfversuch der Montenegrinerin konnte Kristin vereiteln und blieb im Bodenkampf so lange aktiv, bis die letzten Sekunden abgelaufen waren und sie sich damit zum dritten Mal zur Weltmeisterin krönte.

„Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei seiner ersten Weltmeisterschaft als Bundeskaderathlet hat Theo seine bisherigen Erfolge eindrucksvoll bestätigt. Auch Kristin konnte sich nach einer durchwachsenen EM-Leistung zurückkämpfen und erneut ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze im Ju-Jutsu unter Beweis stellen“, zeigen sich die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell hochzufrieden. Das wochenlange, intensive Training – unter anderem bei der Judosparte des SV Nienhagen – zahlte sich für die Athletinnen und Athleten des VfL Westercelle erneut aus.