eFootball: VfL Westercelle fährt zur Niedersachsenmeisterschaft

Bei der zum ersten Mal ausgetragenen eFootball-Kreismeisterschaft powered by SVO hat der VfL Westercelle seinen Heimvorteil genutzt. Theo Bischoff und Paul Szonell qualifizierten sich als Vize-Kreismeisterschaft für die Niedersachsenmeisterschaft am 19. Januar in der Swiss Life Hall in Hannover. Insgesamt waren 15 Teams am Reformationstag im Sportheim Westercelle an den Start gegangen – darunter zwei Mannschaften des VfL Westercelle. Die 1. Mannschaft der Schwarz-Gelben um Nils Wittenberg und Jens Ebinger scheiterte aber aufgrund der Chancenauswertung knapp in der Vorrunde.

Besser lief es für Theo Bischoff aus der 2.Herren und Paul Szonell, der bis Anfang des Jahres für die U19 des VfL gespielt hat. Souverän spielten sich die beiden 18-Jährigen ins Finale, wo sie sich nach Verlängerung aber mit 2:3 dem TuS Celle FC geschlagen geben mussten. Kurioserweise musste sich Theo dabei im Endspiel mit seinem Bruder Hannes messen.

Beide Brüder sowie die besten drei Teams, TuS Celle FC, VfL Westercelle und TuS Eschede, haben sich für die Niedersachsenmeisterschaft qualifiziert. Dort werden die besten 100 2er-Teams aus ganz Niedersachsen an den Start gehen.

Text: Christopher Menge
Bilder: Benjamin Behrens und Christopher Menge

Westercelle fährt nach Bayern: Teambuilding und jede Menge Spaß

Besuch in Allianz Arena und Freundschaftsspiel gegen 1860 München

Die U15-Landesliga-Fußballer des VfL Westercelle haben die zweite Woche der Herbstferien genutzt, um sich optimal auf die nächsten Spiele vorzubereiten. Cheftrainer Stefan Mainka organisierte gemeinsam mit seinen Co-Trainern Stephan Wagner und Jens Tjaden ein Trainingslager in Bad Tölz, bei dem nicht nur trainiert, sondern auch viel für das Teambuilding getan wurde. Sehr gut untergebracht in der Sport-Jugendherberge, waren es nur wenige Schritte für die Jungkicker, um das Trainingsgelände des SV Bad Tölz mit Kunst- und Naturrasen zu erreichen.

Nach den schweißtreibenden Einheiten wurde den Fußballern ein sehr gutes Rahmenprogramm geboten. So gab es die Möglichkeit das Training des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Tölz zu besuchen. An einem weiteren Nachmittag stand die Besichtigung der Allianz-Arena und der Erlebniswelt des FC Bayern München mit anschließendem Bummel durch die Münchener Innenstadt. Auch die alternative Trainingseinheit mit der Bezwingung des 1200 Meter hohem Blombergs per Mountainbike mit der anschließenden rasanten Abfahrt, war für die Youngster, zumindest auf der Abfahrt, pure Freude.

Etwas ganz Besonderes war der Leistungsvergleich mit der U15 des TSV 1860 München. Die Sechziger, in dem auch die beiden Zwillingssöhne von Weltmeister Miroslav Klose und der Sprössling des ehemaligen Wolfsburgers Zvejdan Misimovic kicken, zeigten keine Gnade und siegten deutlich. Trainiert werden die Münchener vom ehemaligen A-Jugendspieler des VfL Westercelle, Lasse Voges, der sich über das Wiedersehen mit den alten Farben sehr freute. Abgerundet wurde eine unvergessliche Woche mit dem Besuch der Erdinger Therme, bei dem sich die Kicker im Rutschenpark nochmal richtig austoben durften.

Text: Jens Tjaden
Bilder: Stephan Wagner

Ein Insektenhotel zum Abschied

Dass man beim VfL Westercelle nicht nur ein breites Sportangebot für alle Generationen bieten möchte, sondern sich auch für die Umwelt einsetzt, haben die Verantwortlichen zuletzt mit der Anschaffung von Pfandbechern und der Teilnahme an der Aktion „Celle blüht auf“ bewiesen. Platzwart Heiner Rode hatte nun zum Abschied noch ein besonderes Geschenk für den VfL. Er übergab an den Vorsitzenden Harald Nowatschin und Fußball-Abteilungsleiter Christopher Menge ein selbst gebautes Insektenhotel, das am Rand der Westerceller Sportanlage aufgehängt werden soll. Nach über vier Jahren Engagement beim VfL hat Heiner Rode im Sommer aufgehört, weil er aus Westercelle weggezogen ist. Neuer Platzwart ist Alexander Schnöge.

Heiner Rode schenkt dem Vorsitzenden des VfL Westercelle, Harald Nowatschin (rechts), und Fußball-Abteilungsleiter Christopher Menge (links) zum Abschied ein selbst gebautes Insektenhotel.

Text: Christopher Menge
Bild: Sebastian Henze

Ein Trikot für einen besonderen Fan

Seit gut zwei Jahren besucht Benjamin Bock mit seinem Begleiter Ralf Diel regelmäßig die Fußball-Spiele der 1. und 2.Herren des VfL Westercelle. Nun hatte Abteilungsleiter Christopher Menge eine besondere Überraschung für den 18-Jährigen, der in Lobetal wohnt, parat. Er überreichte ihm ein Trikot aus der Aufstiegssaison 18/19 der 1.Herren. Die VfLer erkämpften sich in der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft in der Bezirksliga und kicken seitdem in der Landesliga. Benjamin Bock ist immer mit voller Freude dabei. Der Kontakt zum VfL entstand über seinen Lehrer Andreas Naujok, der in Westercelle groß geworden ist. Mit seinem Trikot ist Benjamin Bock nun bestens ausgestattet. Einen Lieblingsspieler hat er nicht, er freut sich, wenn die Westerceller guten Fußball zeigen und ihre Spiele gewinnen.

Bild: Sören Thalau

Christopher Menge (links), Fußball-Spartenleiter des VfL Westercelle, überreicht Benjamin Bock ein Trikot der 1.Herren-Mannschaft.

Der Umwelt zuliebe: Beim VfL Westercelle gibt es jetzt Pfandbecher

Insbesondere an den Wochenenden pilgern viele Fußball-Fans auf den Westerceller Sportplatz, um die Spiele der Herren- und Jugendteams anzusehen. Sportheimwirt Ralf Krüger bietet den Zuschauern gerne auch im Außenbereich kalte Getränke an. In der Vergangenheit ist durch die Becher aber viel Müll entstanden. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Förderverein für die Sparte Fußball im VfL Westercelle hat dem Wirt Ralf Krüger 1000 Pfandbecher mit dem VfL-Logo kostenlos zur Verfügung gestellt. „Mir war der Müll auch schon lange ein Dorn im Auge“, sagt Krüger. „Meine Gäste haben sehr positiv auf die neuen Pfandbecher reagiert.“

Kathrin Fündeling, Kassenwartin des Fördervereins und Vorständin für Jugend und Soziales im VfL Westercelle, und Christopher Menge, Vorstandsmitglied im Förderverein und Fußball-Spartenleiter, haben sich um die neuen Becher gekümmert und diese pünktlich zum Saisonstart an Ralf Krüger übergeben. „Wir haben uns den Umweltgedanken auf die schwarzgelbe
Fahne geschrieben“
, sagt Fündeling, die derzeit gerade eine Müllsammelaktion plant.

In dieser Woche sind die neuen Trinkgefäße gleich mehrfach im Einsatz. Am Mittwoch, 19 Uhr, spielt die Ü32 im Niedersachsenpokal gegen den TSV Giesen, am Freitag, 18 Uhr, ist die 1. Herren gegen den Tabellenführer der Landesliga, Rotenburger SV, im Einsatz. Am Wochenende stehen dann sieben weitere Heimspiele auf dem Programm. Für kalte Getränke sorgt Wirt Ralf Krüger in den neuen VfL-Bechern.

Das Bild zeigt die Übergabe der neuen VfL-Pfandbecher: (von links) Ralf Krüger, Kathrin Fündeling und Christopher Menge.

Text: Christopher Menge
Bild: Johanna Crolly

Spatenstich für ersten Fußball-Kunstrasenplatzes in Celle

Die Bagger rollen – ein zentraler Punkt des Sportentwicklungsplans der Stadt Celle wird Realität: In Westercelle wird seit Anfang August der erste Fußball-Kunstrasenplatz im Kreisgebiet gebaut. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Trainingseinheiten und Spiele auf dem Großfeld mit Flutlichtanlage ausgetragen werden. Am Dienstag, 20. August, wurde der Bau mit dem symbolischen Spartenstich offiziell begonnen. Dabei griffen Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, Landrat Klaus Wiswe, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Celle, Stefan Gratzfeld, und der Vorsitzendes des Kreissportbundes Celle, Hartmut Ostermann, sowie die Verantwortlichen des VfL Westercelle, der 1.Vorsitzende Harald Nowatschin, Fußball-Spartenleiter Christopher Menge, Projektleiter Hans Weger und Veranstaltungskoordinator Sebastian Paschke selbst zum Spaten.

Nowatschin dankte den Zuschussgebern für ihre finanzielle Unterstützung. Der VfL muss dank der positiven Zuschussbescheide „nur“ den Eigenanteil von 25 Prozent finanzieren. Bei einer Summe von über 800.000 Euro aber auch ein großer Brocken für einen ehrenamtlich geführten Sportverein.

Über verschiedene Aktionen hat der VfL Westercelle daher immer wieder Geld für das einmalige Projekt im Landkreis Celle gesammelt. Nach der Saisoneröffnung im August 2018 wurden beim Spendenlauf im September der Grundstein für die Finanzierung gelegt. Anschließend wurden beim Oktoberfest Spenden gesammelt. Im April veranstaltete der VfL dann ein Benefiz-Konzert mit der Band Lady Sunshine & The Candy Kisses im Westerceller Lindenhof, parallel wurden Parzellen auf einem virtuellen Kunstrasenplatz und Lose bei einer Tombola verkauft. „Was hier in den vergangenen Monaten ehrenamtlich auf die Beine gestellt wurde, ist außergewöhnlich“, sagte Fußball-Spartenleiter Christopher Menge.

Weger ergänzte, dass bisher über 55.000 Euro zusammengekommen seien. „Wir sind zuversichtlich, dass sich weitere Spender und Sponsoren finden“, so der Projektleiter. Der restliche Betrag werde wie geplant über einen Kredit bei der Sparkasse Celle gedeckt. Dieser wird über die Mitglieder der Fußball-Abteilung finanziert. Bei der Spartenversammlung im Januar hatten die anwesenden Mitglieder eine Erhöhung des Beitrages um drei Euro pro Monat zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes einstimmig beschlossen.

Nachdem auch die Stadt und der Landkreis nach den positiven Beschlüssen des Celler Stadtrates und des Kreistages sowie die Regionalstiftung der niedersächsischen Sparkassen und der Landessportbund einen Förderbescheid an den VfL Westercelle verschickt hatten, stand dem Bau nichts mehr im Wege. Insgesamt stehen für den Bau von Celles erstem Fußball-Kunstrasenplatz Fördermittel von 589.000 Euro zu Verfügung. 100.000 Euro davon kommen aus dem Sportstätten-Sanierungsprogramm des Landes Niedersachsen. Der VfL Westercelle muss gut 210.000 Euro aufbringen.

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir erhalten“, sagt Westercelles Fußball-Spartenleiter Christopher Menge, der auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung lobt. „Bei der Baugenehmigung wurde das Projekt zwar kritisch unter die Lupe genommen, aber die Zusammenarbeit war sehr konstruktiv“, so Menge.

Da der Westerceller Sportplatz im HQ100-Gebiet liegt, wurde bei der Planung gleich auf Quarzsand zur Verfüllung gesetzt. Von den möglichen Plänen der EU, Granulat auf Kunstrasenplätzen zu verbieten, ist der neue Platz also nicht betroffen.

Die Ausschreibung, die vom beauftragten Architekten Dieter Grundmann durchgeführt wurde, hat die Firma Tölner aus Eldingen gewonnen, somit baut ein Unternehmen aus der Region Celles ersten Fußball-Kunstrasenplatz.

Text: Christopher Menge
Foto: David Borghoff

Gemeinsam zum Ziel: Fußball-Herren feiern Aufstieg und Klassenerhalt

Als TSV Jahn-Stürmer Danny Feldmann den Ball in der 68. Minute nach einem Konter an VfL-Torhüter Jannick Heuer vorbei ins Tor legte, schienen die Träume des VfL Westercelle an der harten Realität des Fußballsports geplatzt zu seien. Am vorletzten Spieltag erschien die Arbeit einer ganzen Saison plötzlich wertlos. Dementsprechend lang zogen sich die Gesichter auf der Westerceller Bank. „Das war schon ein Dämpfer, auf jeden Fall.“, erinnert sich Trainer Axel Güllert an die bangen Minuten zurück. Die Rückkehr in die Landesliga, das lang ersehnte Saisonziel war plötzlich in weite Ferne gerückt, die Glückseligkeit nicht mehr zum Greifen nahe

Zwei Wochen später gibt es auf dem Sportplatz an der Wilhelm-Hasselmann-Straße kein Halten mehr: Je mehr Tore die Schwarz-Gelben auf der Anzeigetafel verbuchen können, desto höher steigt die Vorfreude auf die Meister- und Aufstiegsfeier, die schon während der Partie mit Luftballons, Konfetti und lauter Fanunterstützung ihren Anfang fand. Als kurze Zeit später die Meistertafel in die Höhe gereckt wird, ist die Westercelle Gefühlswelt wieder in Ordnung, auf Wolke sieben.

Zwischen beiden Ereignissen lagen vielschichtige Gefühlswelten und eine unglaubliche Energieleistung, welche den Umschwung brachte. Auf der Sportanlage des TSV Jahn Schneverdingen brauchte es einen Wirkungstreffer, der wie ein Nadelstich in das Luftschloss der schwarz-gelben Aufstiegsträume stieß, um die Mannschaft trotz aller akribischen Vorbereitungen und mahnenden Worte des Trainergespanns aus ihrer nervösen Spielweise zu reißen. Kai Broschinski ergriff geistesgegenwärtig die Initiative und wechselte sich, mit verdutzter Zustimmung der Trainer, selber ein – vier Minuten später traf sein Sturmkollege Nils Wittenberg zum Ausgleich, ehe Arnas Saulys einen Eckstoß nur eine Minute später mit einem wuchtigen Kopfball ins Glück verwandelte. „Ich hatte Heiko schon signalisiert, dass wir nach dem Rückstand etwas in der Offensive tun müssen.“, so Güllert über die Taktikbesprechung mit seinem Trainerkollege Heiko Vollmer. „Da wir noch nicht alles auf eine Karte gesetzt hatten und noch nachlegen konnten, war ich mir sicher, dass wir die Partie noch drehen würden.“ Tom Schapers setzte mit seinem Treffer dann den Schlusspunkt.

Nicht erst am vorletzten Spieltag hatte die Mannschaft bewiesen, welche Moral samt Kampfgeist trotz des jungen Alters in ihr steckt. Nach einer Verjüngungskur zu Saisonbeginn, immerhin ging ein Dutzend Jugendspieler den Schritt in den Herrenbereich, geriet die neu formierte Mannschaft hin und wieder ins Straucheln. „Gerade die Niederlage gegen den SC Vorwerk oder gegen den MTV Soltau waren ärgerlich. Die Jungs mussten sich erst einfinden und an den Herrenbereich gewöhnen – das haben sie dann aber auch innerhalb kürzester Zeit geschafft.“, erläuterte Güllert die Startschwierigkeiten.
In Richtung Saisonende setzten die Fußballer auch eher auf die Spannung als beherrschendes Element, indem gegen Germania Walsrode (2:2) und den TSV Egestorf (1:3) Punkte liegengelassen wurden, welche vom starken Konkurrenten TSV Elstorf dankend zum eigenen Vorteil genutzt wurden. Umso wichtiger gestaltete sich das Comeback in Schneverdingen, bekräftigt auch der Trainer: „Wie die Mannschaft sich aus schwierigen Situationen befreit hat, zeigt ihre Klasse und war sehr beeindruckend.“

Während die Erste Herren in Schneverdingen um den Aufstieg bangen musste, hing auch das Saisonziel der Zweiten Herren in der Kreisliga noch in der Luft. Beim Spitzreiter aus Eldingen zeigte die Mannschaft von Rolf-Peter Nieber und Jan Kohls eine starke Leistung, auch wenn der bereits feststehende Kreismeister am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt. Da der TuS Bröckel im Abstiegskampf zeitgleich seine Partie verlor und somit als Absteiger feststand, konnte bei den Schwarz-Gelben dennoch durchgeatmet werden. „Das war sehr wichtig für den gesamten Verein.“, lässt Nieber erkennen. Vor allem für die Zusammenarbeit zwischen den ersten beiden Herrenmannschaften, welche in der abgelaufenen Saison zur Zufriedenheit aller Seiten bereits sehr erfolgreich verlief. Mehrere Spieler der Ersten Herren sammelten bei den Kollegen in der Kreisliga Spielpraxis oder leisteten in wichtigen Partien Unterstützung. „Die Zusammenarbeit war großartig. Gleiches gilt für die Bereitschaft der Spieler, mit Biss und Motivation auszuhelfen. Damit haben wir gemeinsam einen großen Teil dazu beigetragen, die Ziele des Vereins zu erreichen.“, zeigte Güllert das Erfolgsmodell auf, während Nieber die Notwendigkeit des Klassenerhaltes herausstellte: „Ein Drei-Klassen-Unterschied zwischen den beiden Mannschaften wäre dafür dann zu groß gewesen.“

Mit zunehmender Dauer der Saison kam die Zweite Mannschaft immer besser in Fahrt, nachdem die Hinrunde nicht nach den Vorstellungen verlief. Neben engen Partien hagelte es auch immer wieder hohe Niederlagen wie gegen den SV Altencelle und SV Eldingen (je 1:6-Pleiten). Trainer Nieber sah hierfür vor allem den mentalen Teil des Sportes verantwortlich: „Der Kopf ging schnell runter. Aber wir haben uns dann von Woche zu Woche stabilisiert und die Mannschaft hat sich somit irgendwann selbst gefunden.“ In der Rückrunde münzten die Schwarz-Gelben ihre Schwäche aus dem Vorjahr um und behielten dank ihrer Willensstärke einige Punkte aus engen Partien in Westercelle.

Für das Endspiel der Ersten Herren Anfang Juni hatten sich die zahlreichen Westerceller Fans ganz besondere Aktionen ausgedacht, um die Mannschaft akustisch und visuell bestmöglich zu unterstützen. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Verfolger TSV Elstorf hatte die Mannschaft ihr Schicksal selbst in der Hand und war sich der wichtigen Aufgabe bewusst – souverän, wenn auch zu Beginn angespannt nahm das junge Team die letzte Hürde auf dem Weg zurück in die Landesliga. Und dann durfte gefeiert werden.
Sprechchöre, Banner, Luftballons, Rauchbomben, Humbas, Bier- und Sektduschen – die Schwarz-Gelben ließen es für ihre Helden an nichts mangeln. „Es war für die Feier natürlich perfekt, dass wir die Entscheidung am letzten Spieltag in der eigenen Hand hatten.“, freute sich Güllert über die Umstände des Aufstiegs. „Und wo gibt es das in der Bezirksliga, dass man den Meistertitel vor 450 Zuschauern mit einem solch tollen Rahmenprogramm feiern kann? Wir haben eine tolle Gemeinschaft in Westercelle, die ihres Gleichen sucht.“  Bis spät in die Nacht war das Sportheim der Dreh- und Angelpunkt der Feierlichkeiten, welche neben der Ersten Herren auch die zweite und dritte Mannschaft umschloss. Das Team von Trainer Nico Freier beendete die Saison trotz zwischenzeitlicher Verletzungssorgen auf dem neunten Rang der 4. Kreisklasse und hatte somit allen Grund, auf den Party-Zug aufzuspringen.

Während die Erste Herren in der kommenden Saison den Verlust wichtiger Leistungsträger kompensieren und sich auf einigen Positionen neu aufstellen muss, hofft Nieber, welcher sich mit Kollege Kohls zurückzieht und die Zweite Herren an Stephan Bergmann übergibt, dass die Truppe in seiner Konstellation zusammenbleibt.
Mit der abgelaufenen Spielzeit haben sich beide Teams ein solides Fundament erbaut, auf das in der nächsten Saison aufgebaut werden kann. „Wir können auf das Erreichte der Mannschaften absolut stolz sein.“, freut sich Nieber über die Gesamtleistung der Fußball-Sparte im Herrenbereich.

Text: Noah Heinemann
Bilder: David Borghoff, Alexander Baumann

Niedersachsencup läutet den Juni in Westercelle ein

Auch, wenn der Niedersachsencup des VfL Westercelle noch nicht ganz volljährig ist, hat er sich zum größten Jugendfußballturnier der Region entwickelt und macht mit 64 Mannschaften aus ganz Niedersachsen seinem Namen auch in der 16. Auflage alle Ehre.

Am Himmelfahrt-Wochenende lädt die Fußball-Sparte des VfL Westercelle traditionell zum Niedersachsencup ein, welcher in diesem Jahr am 01. und 02. Juni stattfindet. Ab 10 Uhr rollt am Samstag und Sonntag der Ball auf mehreren Spielfeldern, auf denen sich Mannschaften von der U6 bis U13 messen und sportlich miteinander wetteifern werden.
Wer wird sich in diesem Jahr zum niedersächsischen Meister krönen? Die Nachwuchsmannschaften der Profiteams halten sich dieses Mal zurück und überlassen somit anderen starken Teams wie dem TSV Havelse, dem SC Göttingen 05 oder Arminia Hannover das Feld, welches von unzähligen Vereinen des Landkreises Celle komplettiert wird.

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Kunstrasenplatz: Alle Förderer haben zugesagt

Noch in diesem Jahr spielen Celles Fußballer voraussichtlich erstmals auf einem Kunstrasenplatz im Landkreis: Nachdem der Stadtrat und der Kreistag sowie die Regionalstiftung der niedersächsischen Sparkassen bereits ihre Förderzusage gegeben hatten, hat nun auch der Landessportbund einen positiven Förderbescheid an den VfL Westercelle verschickt. Somit stehen für den Bau von Celles erstem Kunstrasenplatz insgesamt Fördermittel von 589.000 Euro zu Verfügung. Zudem muss der VfL Westercelle gut 210.0000 Euro aufbringen.

„Wir haben inzwischen 50.000 Euro gesammelt und sind optimistisch, durch unsere geplanten Aktionen noch weiteres Geld für unser Projekt zu bekommen“, sagt der Projektverantwortliche vom VfL Westercelle Hans Weger. Zudem habe die Spartenversammlung im Januar einstimmig für eine Erhöhung des Spartenbeitrags um drei Euro pro Monat gestimmt. Mit diesem Geld soll ein Kredit finanziert werden. Weiterlesen

Lady Sunshine & the Candy Kisses gastieren im Lindenhof

Deutschlands führende Schlagerband der Fünfzigerjahre Lady Sunshine & the Candy Kisses geben am 30. April ein in etwas zweistündiges Konzert im Lindenhof. Es ist eins von nur zwei Konzerten in Celle in diesem Jahr überhaupt und der Höhepunkt einer Veranstaltung des VfL Westercelle im Rahmen des Projekts „Kunstrasen“.

Das Programm wurde aktualisiert und erneuert, sodass auch langjährige Anhänger der Band auf ihre Kosten kommen werden. „Wir haben fleißig geübt, und die neuen Stücke sind wunderbar. Wir machen das seit 15 Jahren, und doch entdecken wir immer wieder neue Farbtupfer in der Musik der Fünfziger und Sechziger“, freut sich Sängerin Lady Sunshine auf den Saisonauftakt der Band. Weiterlesen